Out of Africa, mal anders

Eines Tages werden Millionen Männer die südlichen Breitengrade verlassen, um sich in den nördlichen Breitengraden niederzulassen, und sie kommen nicht als Freunde hierher, denn sie ziehen aus, um zu kämpfen und zu siegen, und sie werden durch ihre Söhne siegen, die Gebärmütter unsrer Frauen werden uns den Sieg bringen.“ ( der damalige algerische Staatschef Houari Boumedienne in einer vielbeachteten Rede vor der UN-Vollversammlung  am 10 April 1974)

31 comments

  1. Volker Seitz

    Dieses Zitat erinnert mich an den Spruch des türkischstämmigen SPD -Abgeordneten Vural Öger mit deutschem Pass von 2004: “Das was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.

  2. sokrates

    Und bei uns in Europa werden sie gerne aufgenommen, denn wir halten die Menschenrechte hoch und retten die ganze Welt!

  3. Selbstdenker

    @sokrates
    Das was Houari Boumedienne in seiner Rede beschreibt, sind Methoden der Kriegsführung, die heute noch in einigen Gegenden Afrikas üblich sind. Ergänzend sei erwähnt, dass sich der Begriff Gebärmütter nicht nur auf die eigenen Frauen, sondern auch auf die weibliche Kriegsbeute erstreckt. Es gibt einige – wenn auch in der Öffentlichkeit nur wenig beachtete – Berichte der UNO, in denen genau auf diese Form der Kriegsführung (genauer: Kriegsverbrechen) eingegangen wird.

  4. Josef Roth

    Nein, wir halten nicht die Menschenrechte hoch, wir sind so dämlich!

  5. Fragolin

    Seit Jahrzehnte wird eine neue Völkerwanderung angekündigt, seit Jahrzehnten bekommen wir einen nach dem anderen Warnschuss vor den Bug. Aber die Abgehobenheit unserer deutungshoheitlichen Eliten wischt alle Anzeichen vom Tisch.
    Nein, es hat nichts zu bedeuten, wenn die Tiere unruhig werden.
    Ferne Erdbeben müssen uns hier auch nicht nicht beunruhigen.
    Und wer, wenn das Wasser zurückgeht, von einer kommenden Flut faselt, muss geisteskrank sein.
    Nein, der weiße Streifen am Horizont ist keine Schaumkrone.
    Und wer behauptet, Flutwellen könnten uns schaden, ist ein Hetzer!
    Platsch!!!

    Ich bekomme langsam Zweifel, dass es noch Wege gibt, den kommenden Völkersturm aufzuhalten. Man muss sich wohl Gedanken machen, wie man sich auf die Zeit danach vorbereitet.

  6. Marianne

    Großmäuliges Geschwätz von Politdarstellern der 3./4. Welt, besonders aus der islamischen Hemisphäre. Ist wohl als “Rache” für die Jahrzehnte Kolonisation gedacht. Wäre an sich nicht einmal zu ignorieren, wenn die europäischen Politdarsteller in ihrer Abgehobenheit derartigen Aggressionen nicht Tür und Tor öffnen würden. Einerseits durch sträfliche Vernachlässigung der militärischen Verteidigung, andererseits durch noch sträflichere Vernachlässigung des Grenzschutzes und der Zuwanderungskontrolle und letztendlich durch die absolut unentschuldbare Familienzerstörungspolitik, die uns massive demographische Probleme beschert und einen großen Anreiz für Zuwanderer darstellt. Eine vernünftige Politik in diesen Bereichen kostet natürlich Geld. Geld das unsere Politdarsteller für alle möglichen Sinnlosigkeiten benötigen. Europa wäre auch jetzt noch ausreichend stark und wehrhaft, wenn die Wähler nur entsprechenden Druck auf ihre sog. politische Elite ausüben würden. Die Wähler in UK wären als nächste dran hier endlich Zeichen zu setzen.

  7. Selbstdenker

    @Marianne
    “Die Wähler in UK wären als nächste dran hier endlich Zeichen zu setzen.”

    Das wird sich zeigen. Erwähnenswert ist jedoch, dass New Labour dieses Land gesellschaftich an den Abgrund geführt hat. In UK leben zwar prozentuell weniger Muslime als in vielen anderen europäischen Ländern, über die Political Correctness wird ihr Einfluss aber derart gehebelt, dass UK möglicherweise als erstes Land in Europa in Richtung Islamismus kippen könnte.

    Siehe auch:
    http://www.gatestoneinstitute.org/5665/uk-islamophobia-ban

  8. Rennziege

    Interessant dazu:
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4722655/DiakonieDirektor-Chalupka-will-humanitaeres-Visum?_vl_backlink=/home/index.do
    Offensichtlich ist auch Michael Chalupka ein Mitglied des Houari-Boumedienne-Fanclubs.
    Vermutlich nicht aus lauteren Motiven der Nächstenliebe, sondern weil er dank der schrankenlosen Einwanderung von Flüchtlingen (was auf die meisten gar nicht sind) gut lebt. Ernsthaft sagt der Diakonie-Chef, deren berufliche Kenntnisse würden von der österreichischen Wirtschaft gebraucht.
    Welche Wirtschaft mag er damit meinen? Real existierende Unternehmen aller Größen entlassen zunehmend Arbeitskräfte, wandern aus oder sperren zu. Insolvenzverwalter bilden die einzige Branche mit Zukunft.
    Dafür können die Einwanderer nichts. Die Firmen gehen in die Knie, eh scho’ wissen: Steuerlast, Dirigismus, Öko-Diktatur, Bürokratismus, Repressionen und öffentliche Verteufelung allenthalben. — Aber vielleicht ist es dies, was Herr Chalupka und Genossen unter der vielgerühmten “Willkommenskultur” verstehen.

  9. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Die Völkerwanderung wurde nicht nur angekündigt, sondern von bestimmten Leuten, die in der Entwicklungshilfe arbeiten seit Jahrzehnten vor Ort aktiv propagiert. Sie ist nicht ein Kollateralschaden, sondern eine Kalkulationsgröße und taktische Waffe zynischer Weltveränderer.

    Ich erinnere mich recht gut an bestimmte Diskussionen, die ich mitte der 1980iger Jahre mit meinem Firmlehrer – ein deklarierter linker “Weltverbesserer” – hatte. Diese Späthippies sind in den letzten Jahren in zahlreiche leitende Positionen diffundiert.

    Es gibt bestimmte Vorbeben, die der eigentlichen Katastrophe vorauseilen. Von der Distanz betrachtet, fällt auf, dass diese Grundmuster europaweit überall dort auftreten, wo die Gesellschaft ihren Kompass verloren hat und bereits im Kippen ist. Bei näherer Betrachtung stechen bestimmte Zusammenhänge massiv ins Auge, die nicht nur das Grundmuster der Vorbeben, sondern die generelle Entwicklung, die gerade stattfindet, plausibel erklären.

    Ein harmloses Beispiel: wenn sich in einem Straßenzug geradezu überfallsartig Spielotheken, Shops mit gebrauchter Unterhaltungselektronik und Billig-Modeketten niederlassen, denken die einen an sinkende Grundstückspreise, andere an die verheerenden Auswirkungen von Spielsucht und ganz andere an den Ausländeranteil. Der eigentliche Hintergrund ist die Landung vom organisierten Verbrechen in der betreffenden Stadt, das als erste Amtshandlung eine Geldwaschanlage in Form von Spielotheken errichtet.

    Interessant sind auch die Islamisten-Hotspots in Europa: ökonomisch abgesandelte Versuchslabore utopischer Sozialingenieure, die sich seit Jahrzehnten fest in der Hand sozialistischer Politik befinden. Hier haben sich die Melanome vom europäischen Gesellschaftskrebs zuerst ausgebildet. Ein Werte-Relativismus, der sich als erstes am heiligsten und zugleich schutzbedürftigsten der westlichen Kultur vergeht: den Kindern.

    Heute Relativismus, morgen Islamlismus; heute Multi-Kulti, morgen ethnische Säuberungen.

  10. Peter

    @ UK Unterhauswahl
    Die Situation von Labour bzw. deren Chef Miliband ist offenbar derart verzweifelt, dass sie nur mehr mit totaler Unterwürfigkeit gegenüber Moslems bei den kommende Wahlen zu überleben glauben. Was tatsächlich Miliband dazu bewogen hat zu versprechen, im Falle eines Wahlsieges “Islamophobie” zu kriminalisieren ist absolut rätselhaft. Der Zugewinn bei muslimischen Wählern kann den Verlust bei Stammwählern wohl kaum ausgleichen. Die Meinungsumfragen, die ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Konservativen und Labour sowie ein Stagnieren von UKIP vorhersagen, sind mittlerweile ebenso Makulatur wie bei uns.

  11. Rennziege

    3. Mai 2015 – 16:22 Peter
    Da der Wahlausgang im UK weder eine allein regierungsfähige noch eine herkömmliche Koalition (Tories + LibDems, Labour + LibDems) ans Ruder noch bringen wird, hat sich Ed Miliband längst mit der noch linkeren SNP- Galionsfigur Nicola Sturgeon zusammengetan. Die hat ihm keine Koalition versprochen, aber eine Unterstützung im Unterhaus durch “vote to vote” — so dass sie (die wahrscheinlich 50 von 53 schottischen Sitzen erringen wird) bei jeder Abstimmung für weitere Zugeständnisse an Schottland erpressen kann.
    Die UKIP wird leider nicht einmal das Zünglein an der Waage sein, auch wenn sie UK-weit mit 15% der Stimmen rechnen kann. Aber ihre Anhänger sind zu weitflächig verteilt, um mehr als drei Wahlkreise zu gewinnen — denn ins Unterhaus zieht, wer die Mehrheit der Stimmen auf sich vereint, und sei es nur eine einzige. Das britische Wahlrecht ist, wie Sie zweifellos wissen, personen- und nicht parteiorientiert. (Was ich gut finde.)
    Zwischen Tories und Labour ist aber tatsächlich ein dead heat absehbar, bei allem Misstrauen gegen Meinungsunfragen, das ich mit Ihnen teile.
    Bezüglich der muslimischen Wähler wird Ed Miliband enttäuscht sein. Denn in den einschlägigen Bezirken der Großstädte hängen an jedem Laternenpfahl Plakate, die den Moslems verbieten, zur Wahl zu gehen; dies sei eine schwere Sünde, denn nur Allah habe über das Schicksal der Menschen zu bestimmen, die Menschen selber nicht.

  12. Rennziege

    Der Klarheit wegen muss im vorletzten Absatz nachtragen:
    Denn ins Unterhaus zieht, wer dort [also in seinem Wahlkreis] die Mehrheit der Stimmen auf sich vereint, etc. Pardon!

  13. Selbstdenker

    @Rennziege:
    “Denn in den einschlägigen Bezirken der Großstädte hängen an jedem Laternenpfahl Plakate, die den Moslems verbieten, zur Wahl zu gehen; dies sei eine schwere Sünde, denn nur Allah habe über das Schicksal der Menschen zu bestimmen, die Menschen selber nicht.”

    Ausnahmsweise eine Forderung radikaler Islamisten, denen man zustimmen kann.

  14. Volker Seitz

    Ich versuche es noch einmal, nachdem es heute morgen nicht geklappt hat.

    Der Spruch von Houari Boumedienne erinnert mich an den türkischstämmigen Touristik-Unternehmer mit deutschem Pass, Vural Öger, der 2006 sagte:”Das, was Sultan Süleyman 1683 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner,mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.”

  15. waldsee

    schade ,daß ich diese idee erst heute hatte.
    die angestammten europäer wandern aus ,im kollektiv und besiedeln idente landflächen wie eben ihre herkunftsländer in afrika und im angrenzenden arabien. afrikaner ,araber und kleinasiaten besiedeln dann europa .wir nehmen nichts mit auf unsere reise . die neubesiedler dürfen sofort alles in besitz nehmen. (versprochen.naja,sonnenbrillen ,badesachen und hautschutzcreme nehmen wir schon mit .
    dann ist endlich ruhe und alle sind glücklich.
    (nur ganz eifrige helfer dürfen in europa zurückbleiben, sonst müssen alle mit.)

  16. Mario Wolf

    Zitat: 1.Mai (Hier) – Prophezeiung Muamar Gaddafi : “Es wird niemand da sein der sie aufhalten wird”. Abe Gaddafi wurde im Namen der Demokratie abgekragelt, Saddam ist es nicht besser ergangen. Aber in Europa wird noch immer von der Möglichkeit die sogenannte europäisch-amerikanische Demokratie zu exportieren, mit dem gleichen Ergebnis wie die bisherige sog. Entwicklungshilfe die in den letzten 40 Jahren in Afrika destabilisiert hat. Und jetzt fliehen die Leute aus Afrika weil Europa genug Platz hat und reich ist. Von dieser Behauptung lebt die ganze links-grüne Einwanderungsindustrie äusserst angenehm.

  17. Thomas Holzer

    @Waldsee
    Eine bestechende Idee!
    Wenn ich die These aufstelle, daß spätestens in 15 Jahren die von Europäern besiedelten Landstriche in Afrika prosperieren, während das von Afrikanern und Arabern besiedelte Europa nach spätestens 10 Jahren im Bürgerkrieg versinkt, bin ich dann Rassist?! 😉

  18. Rennziege

    3. Mai 2015 – 18:26 Thomas Holzer
    “… bin ich dann Rassist?”
    Keineswegs, Gott soll abhüten! Dann sind Sie nämlich Realist. Aber glaubhaft nur, wenn Sie selber nach Afrika auswandern, mit Sack und Pack.

  19. Thomas Holzer

    “……..wenn Sie selber nach Afrika auswandern, mit Sack und Pack.”

    Ich suche mir den Kongo aus; aber nur. wenn die Auswanderung auf Gleichzeitigkeit beruht 🙂

  20. Rennziege

    3. Mai 2015 – 19:37 Thomas Holzer
    Ermutigend! Empfehlenswert wäre freilich eín Schnellsiederkurs in Ki- oder nur Suaheli, aber dank kolonialer Vergangenheit (in welcher es den Kongolesen weit besser ging als heute) kämen wir dort auch mit unseren Schulfranzösisch-Resten gut über die Runden.
    See you there, sir! (Allerdings reicht mein Französisch auch für Quebec, wo sogar die Eingeborenen lieber Englisch sprechen.) Abe´r schau ma amoi …

  21. Thomas Holzer

    Die Ki- und/oder Suaheli sind ja allen auf dem Weg nach EU-Europa……..;)
    Insofern halte ich es mit der “lingua franca” des 20. und 21.Jhdts
    Meine Französischkenntnisse reichen (derzeit) nur für das Casino 🙂

  22. Fragolin

    @Waldsee
    Das hat was! Tausch der Kontinente; das ausgelutschte kalte Europa gegen das noch immer vor Bodenschätzen und Sonnenschein strotzende Afrika; dort könnte ich mich sogar mit der Photovoltaik anfreunden. 😉
    Also ich bin dafür!

  23. Rennziege

    Endlich wieder amoi a wengerl a Spaß in Herrn Ortners Wohnzimmer!
    Wenn auch etwas nachdenklich, aus guten Gründen.

  24. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Da könnte ich mich anschließen.
    Mein Favorit: das wunderschöne Südafrika.

  25. Fragolin

    @Selbstdenker
    Ich liebäugele mit Namibia. Da versteht man mein deutschlastiges Englisch wenigstens… 😉
    Immerhin wären wir dann Nachbarn.

  26. H.Trickler

    Herrschaften – passt mal gut auf dass diese lockeren Sprüche nicht übermorgen zur Realität werden!

  27. Selbstdenker

    @H.Trickler
    Diese lockeren Sprüche werden übermorgen Realität werden, da gebe ich mich keiner Illusion hin.

    Das gute daran: jeder bekommt das was er verdient.

    Der vielgeschundene afrikanische Kontinent eine neue Perspektive und die europäische Entitlement Society neue Bürger, die dazu beitragen werden das Joch der europäischen Kultur zu überwinden und die wohlerworbenen Rechte zu finanzieren (Frühpensionen und die bis dahin beschlossenene sechste Urlaubswoche inklusive).

    @Fragolin:
    Schön, dann besuchen Sie mich einmal im Umland von Pretoria auf eine Whiskey-Session 😉

  28. Thomas Holzer

    Whiskey und/oder Whisky-session?! 😉
    Aber mit Verlaub, das Umland von Pretoria erachte ich nicht als besonders lebenswert, auch nicht das Weitere. Würde eher die Kapprovinz, ab so ca. 150Km östlich von Kapstadt empfehlen

  29. Rennziege

    Ich sag’ es einmal ganz ungeschminkt, vor einem Jahr einen Monat lang dort gewesen: Südafrika geriet schon unter dem vielfach gesalbten Nelson Mandela zu einem Albtraum, unter seinem lustigen Nachfolger Jacob Zuma wachsen die Ghettos erst recht. (Aber das darf man ja nicht laut sagen, gelten die beiden doch als afrikanische Erzengel.)
    Traurige Wahrheit aber: Wer in der weißen Bevölkerung nicht längst geflohen ist, tut es jetzt.
    Unter den neuen Herren wird Südafrika denselben verheerenden Pfad runtergehen wie Ex-Rhodesien, das einst die Kornkammer Afrikas war: In Simbabwe wird nicht mehr gepflügt, nicht mehr gesät, nicht mehr geerntet — letzteres eh unmöglich, nebbich.
    Aber Mugabe-Lookalikes, optisch so fettleibig wie politisch nur eigene Interessen verfolgend, herrschen überall in Afrika.
    Die harmoniesüchtigen Europäer werden das niemals ändern, so gutmenschlich sie sich auch gebärden; sie leben mit und wählen ja so ziemlich dieselben Lemuren.

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