Das Wiener Corona-Chaos und sein Verantwortlicher

(ANDREAS UNTERBERGER) In diesem Corona-Jahr sind in Österreich sehr viele Fehler passiert. Die meisten sind aber im Rückblick zumindest irgendwie verständlich: nämlich angesichts der Unmöglichkeit, sich auf die plötzlich tsunami-artig angeschwollene Pandemie vorbereiten zu können, der globalen Hilflosigkeit Weiterlesen

Buchempfehlung: “Sie wollten Hitler töten”

(ANDREAS TÖGEL)  Wenn vom Attentat auf den deutschen Diktator die Rede ist, fällt der breiten Öffentlichkeit meist nur das vielfach rezipierte und sogar verfilmte Attentat vom 20. Juli 1944 – die „Stauffenberg-Verschwörung“ – ein. Dass es bereits zuvor eine Reihe von Anläufen gegeben hatte, um dem „Führer“ ein gewaltsames Ende Weiterlesen

Rassismus – gern auch gegen Weiße

Von Aischa Schluter. Gegen die Wirklichkeit etwa in Südafrika, Rotherham oder in manch einem deutschen Klassenzimmer setzt sich derzeit eine Definition von Rassismus durch, die ihn gegen Weiße kategorisch ausschließt. Doch wie man es auch dreht und wendet: Es existiert gruppenbezogener Hass gegenüber weißen Menschen. Rassismus gegen Weiße ist immer noch Rassismus und darf nicht bagatellisiert, relativiert oder gar gerechtfertigt werden. / mehr

Die falschen Lehren aus der Grossen Depression

Aus Fehlern soll man lernen. Es scheint aber, dass gerade bei der verheerendsten wirtschaftlichen Katastrophe des letzten Jahrhunderts – der Grossen Depression – inkorrekte Schlussfolgerungen gezogen wurden. So wird heute bei vielen Ökonomen die Meinung vertreten, die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre Weiterlesen

Mehr Schumpeter wagen

(C.O.)  Wenn die Corona-Pandemie im nächsten Jahr medizinisch einigermaßen im Griff ist, wird sich zeigen, wie sehr das Virus die Verteilung des Wohlstandes, der Macht und der Zukunftschancen auf der ganzen Welt neu zu ordnen im Begriff ist. Denn je nachdem, wie erfolgreich Staaten die ökonomischen Folgen der Krise bewältigen, vor allem aber, welche in die Zukunft weisenden Maßnahmen sie ergreifen oder unterlassen, werden sie in der Folge in den globalen Rankings der Prosperität auf- oder absteigen. Dabei geht es auch um einen Wettbewerb der Systeme: Sind westliche liberale Demokratien besser imstande, diese harte Prüfung zu bestehen – oder doch das autoritär verfasste China?

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