Panikknopf für Dienstwagen der EU-Parlamentarier

Von | 11. März 2016

“…..Mindestens 10,5 Millionen Euro pro Jahr soll ein neues Limousinenservice für die EU-Parlamentarier kosten, wie die Website “Politico” berichtet . Dies entspricht satten 3,7 Millionen Euro bzw. 54 Prozent mehr als bisher für den Transport der Abgeordneten ausgegeben wurde. Als offizieller Grund werden Sicherheitsvorkehrungen angegeben – so soll etwa auch ein “Panikknopf” in die Autos eingebaut werden….” (hier)

21 Gedanken zu „Panikknopf für Dienstwagen der EU-Parlamentarier

  1. Herbert Manninger

    Dem von ihnen verachteten Pöbel ,,diffuse Ängste” unterstellen, sich selber aber mit hohen Mauern, MPi-Posten und Stacheldraht abschotten:
    die EU-Machthaber(er).

  2. Selbstdenker

    Na da können wir nur hoffen, dass nicht irrtümlicherweise Fernzünder statt dem Panikknopf eingebaut werden.

  3. Thomas Holzer

    “”Es gab schon einige Vorfälle, die mehr Sicherheitsvorkehrungen begründen. Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen kann ich aber nicht genauer darauf eingehen.””

    Typische Politikerdarsteller Aussage; warum bekommen die Bürger keine Panikknöpfe?! Wahrscheinlich würden die der permanenten Beanspruchung nicht standhalten 😉

  4. Rado

    Warum fahren die nicht einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln, so wie jede(r) andere auch? Panikknöpfe gibts dort ebenfalls! Und falls einem/einer der EU Parlamentarier doch etwas passieren sollte (was keiner wünscht): Die Nachfolger/innen stehen schon Schlange und die können den Job mindestens genausogut.

  5. mariuslupus

    Wieso sollte ein karnevalistischer Panikverein nicht, auch ein Paar Panikknöpfe bekommen. Aber warum bezahlt Genosse Schulz seinen Panikknopf auch selbst ? Und den Chauffeur auch noch. Bei dem Gehalt. Kein Problem.

  6. Erich

    Mir fällt da spontan “Der Name der Rose” ein. Da wird am Ende ja auch die Dienstkutsche des überheblichen Großinquisitors, der den Ort seines unheilvollen Wirkens und 3 brennende Scheiterhaufen lächelnd verlässt, vom “Pöbel” angehalten und umgestürzt. Die wenigen Söldner können nicht helfen und der Großinquisitor stirbt.
    Vielleicht haben zu viele der ins EU-Parlament Abgeschobenen diesen Roman gelesen – und verstanden?

  7. Reini

    … die 10,5 Millionen wurden aufgezeichnet,… aber wohin verschwinden jährlich ca. 5-6 Milliarden in der EU, und keiner weiß es????? … da bekomm ich Panik!!

  8. Selbstdenker

    “Die Nachfolger/innen stehen schon Schlange und die können den Job mindestens genausogut.”

    Wir sollten die EU-Darsteller nach Indien auslagern. Die wären billiger, können aber im Gegensatz zu den genderdiplomierten Brüssler Bürokraten, noch einfache Grundrechnungen lösen.

  9. Selbstdenker

    Bollywood würde sich gut dafür eignen.

  10. Thomas F.

    Und dann mimen sie Verwunderung, wenn die Engländer austreten wollen.

  11. Fragolin

    @Erich
    Ich würde denen eher den “Hitchhikers Guide” empfehlen (da wir hier gerade Douglas Adams hatten), denn dessen absolutes Hauptmotto heißt ja bekanntlich: “Don’t panic!”
    Wirklich wundern tut es mich ja nicht, wenn die Obertanen Panik kriegen, aber ich würde ihnen eine einfachere und billigere Sicherheitsmaßnahme empfehlen: Zu Fuß gehen und immer schön eine “Armlänge” Abstand halten. Wäre sicher ein erhellendes Bild, wenn die ganze Bagage durch Brüssel marschiert, den rechten Arm stramm vorgereckt…

  12. Falke

    Ein weiterer Beweis, für wie wichtig sich die aufgeblasenen EU-Parlamentarier halten. Ob ihrer überragenden Bedeutung seien sie besonders gefährdet und da ist wohl für ihre Sicherheit nichts zu teuer. Gar nicht erst zu reden von den …zig Millionen, die die zweimal jährliche völlig sinnlose Übersiedlung von Brüssel nach Strassburg und zurück kostet. Weiters muss man sich fragen, warum die Parlamentarier, die sich ja ständig beschweren, dass sie zu wenig Macht haben, zu wenig bekannt sind, zu wenig beachtet werden usw., dann ständig Martin Schulz zum Präsidenten wählen, bei dem einem ja schon optisch übel wird und sich beim ersten Satz endgültig der Magen umdreht. Kontraproduktiver geht’s ja kaum mehr.

  13. sokrates9

    Kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer diesen Schießbodenfiguren etwas zu Leide tut! Jeder anständige Moslem ist doch daran interessiert dass uns diesen Quasselverein noch lange quält!

  14. Rennziege

    Der Panikknopf des extrem sparsam 🙂 eingekauften EU-Bonzen-Fuhrparks wird nur einer einzigen Notsituation abhelfen: Wenn die hehren Passagiere vom Brechreiz über sich selbst übermannt oder (so viel PC muss sein) überweibert werden, aber nimmer aus’m Fenster speiben können; denn Fenster und Türen der gepanzerten Limousinen, so hört man, können nur noch von der 140-köpfigen Security Administration in Brüssel geöffnet werden.
    Was bei den normalen Entscheidungsfindungen der EU-Bürokratie durchaus wochenlang dauern kann. Aber zumindest die Herren Schulz und Juncker werden wohl einen Flachmann im Gewande mitführen.

  15. Fragolin

    @Rennziege
    Na hoffentlich haben sie die “Security” nicht ohne europaweite öffentliche gendergerechte Ausschreibung beauftragt, sonst lässt ihnen die Konkurrenz schon mal eine Handgranate zukommen. 😉
    Juncker und einen Flachmann? Bitte, gnä’ Frau, das reicht ja gerade über die Jausenzeit.. Da müsste schon eine Sonderkarosse mit Notfallfässchen her…

  16. gms

    Liebe Leute, jetzt hackt doch bitte nicht so sarkastisch auf unsere obersten Wohltäter ein, die haben laut ‘Reform of the Members’ transport service in the current situation’ [1] doch allein redliche Motive.

    Aktuell können in Brüssel und Strassburg nur wenige Einrichtungen den hohen Standards gerecht werden, sie bilden (wortwörtlich) “a quasi-monopolistic situation”. Das geht schon mal garnicht, noch dazu wenn man bedenkt, daß diese Unternehmen zumeist Männer einstellen, “not taking into account the Parliament’s policy on geographical and gender balance.”

    Was steckt also tatsächlich dahinter: ‘This allows Parliament furthermore to prove its image as modern employer fully respecting working conditions of staff employed in its premise.’

    Jetzt verklickern wir das noch unserem Bundeskasperl, damit er als erprobter Kutschenfahrer auch morgen noch freundschaftliche Tachteln von hinten auf den Kopf bezieht.

    [1] g8fip1kplyr33r3krz5b97d1.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2016/03/Reform-of-the-Members-transport-service-in-the-current-security-situation.pdf

  17. Rennziege

    11. März 2016 – 16:39 Fragolin
    “Da müsste schon eine Sonderkarosse mit Notfallfässchen her…”
    No freilich — aus einer Brüsseler Trinkerheilstätte à la Kalksburg. Oder eine Bergretter-Kompanie mit mindestens 50 vollgetankten Bernhardinern. Aber igitt! Diese hilfreichen Viecher sind ja selbstbewusste und liberale eidgenössische Staatsbürger: also für EU-Apparatschiks Werkzeuge des Satans.

  18. Thomas Holzer

    Es soll doch wahrlich Menschen gegeben haben, die bei EU-Parlamentswahlen ihr Kreuzerl gemacht hatten…………

  19. Fragolin

    @Rennziege
    Mit Werkzeugen Satans haben EU-Schranzen normalerweise keine Berührungsängste, und wenn denen dann auch noch ein Fass hochprozentiger Realitätsverschönerer vom Halse baumelt, dann geht das schon in Ordnung.
    Wahrscheinlich ist der Panik-Knopf auch missverstanden worden. Es handelt sich einfach um den Notfalltaster, falls der Alk (und damit meine ich nicht den putzigen Vogel von den Guanofelsen der Färöer) für die gesamte Fahrzeit nicht reicht und dringendst nachgebunkert werden muss. Immerhin müssen Leute wie Schulz oder Juncker oft stundenlang in Dienstkarossen nur sich selbst ertragen – und da stößt auch Hochprozentiges an die Grenzen seiner Möglichkeiten…

  20. Rennziege

    11. März 2016 – 19:32 Fragolin
    Grandioso! Das ist Satire, zumindest auf dem Weg dorthin. 🙂

  21. astuga

    Ein Schleudersitz a la James Bonds Beifahrersitz wäre für dieses Klientel allerdings passender.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.