Paris brennt nicht – aber….

“Seit Jahren lebe ich im Zentrum von Paris. Dieser kleine Bericht soll lediglich eine Sichtweise aus meiner Pariser „Innenstadtblase“ auf die Ereignisse vorstellen, mehr nicht. Denn nach wie vor waschen hier die beamteten grünen Männer von der Stadtreinigung jeden Tag das Trottoir vor unserer Haustür, wird täglich der Müll weitgehend ungetrennt abgeholt und der Strom kostet immer noch 15 Cent pro Kilowattstunde. Die Voituriers der umliegenden Restaurants parken die Fahrzeuge ihrer Kunden unverdrossen in der zweiten und dritten Reihe, weil das Leben in den Restaurants und Brasserien nur so pulsiert. Der Verkehr staut sich wie immer.

Aber wenn ich ins Kaufhaus gehen will, wird meine Tasche kontrolliert und wenn ich mit dem Thalys nach Deutschland fahren will, so erfolgt ein Sicherheitscheck auf dem Gare du Nord wie im Flughafen. Und wenn ich mit dem Zug zurückkomme, erfolgt auf dem Bahnsteig eine strenge Gesichtskontrolle der Reisenden, ebenso wie an den grenznahen Mautstellen der Autobahn. An den Touristenschwerpunkten und auf den Alleen und Boulevards patrouillieren die Vigipirates – schwer bewaffnetes Militär. Wir haben seit zwei Jahren Ausnahmezustand in Paris, Frankreich beklagt hunderte Tote des Islam-Terrors…..” (weiter hier)

20 comments

  1. raindancer

    wieder so ein schönred Artikel ….Unterscheidung Islam(gut) und Kriminelle(radikaler Islam) ..
    Blödsinn …der Islam ist keine friedliche Religion, je eher manche aufwachen und das erkennen, umso sicherer ist die europäische Zukunft.

  2. sokrates9

    2 Jahre Ausnahmezustand? Und das in der Friedliebenden EU wo es seit Jahrzehnten keinen Krieg gibt?.

  3. Kristian

    Die “Ungläubigen” werden bekämpft, das ist eine Tatsache, vor der Europa (bewusst?) die Augen verschließt….

  4. mariuslupus

    Wieso sind solche Autoren nicht fähig die Situation vor 10 Jahren in Europa mit der Situation im Jahr 2016 und Anfang 2017 zu vergleichen. Zugegeben, auch vor zehn Jahren war es in Europa nicht nur friedlich und harmonisch.
    Bereits zu dieser Zeit waren die meisten, heutigen Akteure der Macht, bereits im Amt. Nur der Durchschnittsmensch hat von der Bedrohung die von diesen “Politikern” ausgeht keine Ahnung gehabt.
    Zehn Jahre später ist die Bedrohung eine Tatsache geworden. Wer hat es verursacht, dass immer mehr Geld für weitere Sicherheitskontrollen, Sicherheitsbeamte, Gefängnisse, Abschiebungen, ausgegeben wird.
    Die hereingeschleussten Muslime und ihr Verhalten, sind nur die oberflächlichen Symptome des Problems. Die Ursachen liegen im politischen, linkslastigen System und in der ideologisch festgefahrenen Repräsentanten dieses, zum Totalitarismus, führenden System.
    Aber das System wird sich weiter halten. Die 4 bis 5% die Le Pen bei der Endabrechnung fehlen werden, gehen auf das Konto der eingebürgerten muslimischen und afrikanischen Neuwähler.

  5. raindancer

    Diese Linie ist für mich derselbe Horror wie die Linie von Merkel.
    Die EU will zwangsweise verteilen ……………….HORROR, dh sie werden die Grenzen nicht zumachen.

  6. raindancer

    Zum Thema Verteidigungspolitik äußerte sich Schulz im Interview mit der Funke Mediengruppe. Die SPD habe notwendige Auslandseinsätze der Bundeswehr immer mitgetragen. “Und sie hat Einsätze abgelehnt, wenn sie falsch und völkerrechtswidrig waren.”

    Deutschland müsse jetzt eine klare Haltung gegenüber Trump zeigen, sagte Schulz. Die Sanktionen gegen Russland und den russischen Präsidenten Wladimir Putin will er aufrecht erhalten.

  7. wbeier

    Man kann ja alles irgendwie verniedlichen, aber das Montmartre ein Banlieu ist, habe ich nicht gewußt. Mittlerweile ist das Getümmel zu einem richtigen Event geworden, wo neben den “Abgehängten” auch massenhaft Schüler, Linke und gar-nicht-mehr-so-gute Gutmenschen mitmischen. Ist dem werten Verfasser des Eia-Popeia-Textes entgangen, dass bereits die halbe französische Armee (125T Mannschaftsstärke) in Marsch gesetzt wurde?
    @Christian Peter
    Träumen sie weiter. Das Match lautet Merkel mit Bart gegen Merkel ohne Bart.

  8. Geheimrat

    “John Swinton, Chefredakteur der New York Times, anlässlich seiner Abschiedsfeier im Jahre 1880 über den Journalismus und die Presse:

    “Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung, bei der ich angestellt bin, herauszuhalten. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft des Journalismus, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammons zu lecken und das Land zu verkaufen für Ihr täglich’ Brot. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind intellektuelle Prostituierte…”

    Hat sich irgendetwas geändert ???

  9. Fragolin

    @raindancer, @Christian Peter
    Wenn die schon Geld ausgeben wollen, warum dann für die Verteilung?
    Für die Rückführung wäre doch viel sinnvoller.
    Kleiner Brief an die entsprechenden Staatschefs, in dem drinsteht, dass er auf seinem Schweizer Bankkonto für jeden Passlosen, den er als Bürger seines Staates anerkennt und zurücknimmt, einen Dollartausender überwiesen bekommt. Das dauert nicht lange, und die stellen ihre Privatjets zur Verfügung oder mieten gar Transportmaschinen an, um jeden, wen auch immer, dahin zu schaffen, wo sie dann behaupten, dass sein Zuhause ist.
    Für hunderttausend Zurückgenommene gibts hundert Millionen Dollar! Klingt für einen kleinen nordafrikanischen Despoten wahrscheinlich nach fette Kohle, ist aber nicht einmal soviel, wie das deutsche Familienministerium der Werbeagentur Schol&Friends als Dankeschön für eine Hetzkampagne gegen unabhängige Berichterstattung über einen Großauftrag zukommen lässt. Also Netsch. Peanuts. Für eine halbe Millarde werden wir alle nicht Aufenthaltsberechtigten los und für eine ganze lassen wir Drohnen über das Mittelmeer fliegen und fangen die Schlauchboote ab, bevor sie in internationale Gewässer kommen.
    Es könnte so billig sein, wenn man denn wollte. Will man aber nicht. Und der neue Gottkanzler schon gar nicht. Der steht für die EU-Agenda der Neuansiedlung, für den Superstaat und den Völkerbrei. Merkel mit Bart. Das Gesicht, dass man nicht mehr sehen kann wird getauscht gegen ein Gesicht, dass man schon sehr bald genausowenig sehen kann (mir geht es schon heute so, weil ich mich eben auch für EU-Nachrichten interessiere, und das Gespann Juncker-Schulz schon zu oft sehen durfte), aber an der Sache ändert sich nichts, ja wird vielleicht sogar noch ärger.
    Eine Wahl, die keine Wahl ist. Wird noch mehr Resignierte erzeugen und die Wahlbeteiligung wird wieder sinken.

  10. Fragolin

    @Geheimrat
    Ja. Die Pressenutten sind billiger geworden. Die wenigen ehrlichen Journalisten haben es noch schwerer. Und müssen auf private Blogs ausweichen, um die Meinungsfreiheit zu ermöglichen, die aus den Kommentarspalten des Forums gnadenlos wegzensiert wird.

  11. raindancer

    kann man als normaler Bürger eine Volksabstimmung starten, dass man aus dem Asylvertrag aussteigt?

  12. Dr.Fischer

    Schaffung einer echten Asylagentur der europäischen Union, Pro-Kopf-Zahlungen für Neuangesiedelte oder Umsiedler, langfristige Migrationsplanung ….. das sind nur einige Schlagworte aus den Presseaussendungen der EU Kommission, zum Beispiel vom 13. Juli 2016. Kann man googeln.
    Nach Studium dieser Aussendungen ist klar, weshalb es so gut wie keine oder nur lächerliche Abschiebungen gibt, warum sich unsere Politiker wurmartig verwinden, um nicht konkret werden zu müssen, warum wir mit fortgesetztem Obergrenzen-Gerede beschäftigt werden: Die Strategie steht fest und funktioniert nach Plan. Änderungen werden nur in der bereits eingeschlagenen Richtung vorgenommen, u.d. ist dauernde Neuansiedlung von schutzbedürftigen Personen. In diesen Presseaussendungen ist nicht erläutert, wovor sie geschützt werden müssen, um in die EU umgesiedelt werden zu können, und auch nicht, aus welchen Ländern Schutzbedürftige kommen können. Sehr weit gefaßt, leicht nach allen Richtungen weiter ausdehnbar. Dublin muß überarbeitet werden, von bestehenden Regelungen wie Genfer Konvention ist keine Rede, nicht von Grenzschließungen und nicht von Kontrollen, nicht von Identifizierung und nicht genauer Registrierung.

    “Im Anschluss an diese Mitteilung legte die Kommission am 4. Mai 2016 ein erstes Reformpaket vor. Dieses Paket enthielt Vorschläge für die Schaffung eines nachhaltigen und gerechten Dublin-Systems, für eine Stärkung des Eurodac-Systems und für die Schaffung einer echten Asylagentur der Europäischen Union”

    Angesichts dieser geballten Ladung fester Vorhaben der EU Kommission, die, wie man sieht, beharrlich und völlig unstörbar umgesetzt werden, fürchte ich, daß raindancers Volksbegehren keine guten Chancen hätte…

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