Paris – “Ein Komplott gegen den Islam”

Von | 24. November 2015

“Für viele junge Muslime in Frankreich sind die Anschläge Erfindungen der Geheimdienste, als Opfer sehen sie nur sich selbst. Mit Fakten ist nichts auszurichten. Schuld sind für sie sowieso die Juden.” (hier)

27 Gedanken zu „Paris – “Ein Komplott gegen den Islam”

  1. cmh

    Bei aller Freundschaft und in aller Freundschaft und Verbundenheit mit unseren jüdischen Mitbürgern:

    Diese sollten sich vielleicht auch einmal eine andere Rhetorik einfallen lassen. Über den Antisemitismus zu jammern, ohne dabei auch zu sagen, dass der heutige Antisemitismus hierzulande rein gar nichts mehr mit dem Antisemitismus Hitlerdeutschlands zu hat, ist einfach zuwenig. Wer mich mit Moselms in einen Topf wirft, kann nicht mein Freund sein.

  2. Reini

    der IS will alle Muslime auf ihre Seite bringen – und das gelingt leichter wenn alle gegen den Islamischen Glauben sind! … der Islamische Gauben muss von den Europäern gehasst werden und das wird ihnen mit den Anschlägen gelingen! und der Muslime dürfen diese Anschläge nicht “wahrnehmen”,… das Ziel ist vorprogrammiert!!

  3. Lisa

    Wenn die arbeiten müssten, um zu leben, hätten sie erstens Geld und zweitens nicht mehr so viel ungenutzte Jugendkraft, um sie in aggressiven Reden (und Taten!) zu verschleudern. Käme dem Land, in dem sie leben, zu gute und gäbe ihnen mit der Zeit die so oft zitierte “Lebensperspektive”. Das Sozialamt ist ja heute völlig pervertiert: wo sich die Generation meiner Eltern und Grosseltern noch geschämt hätten, die “öffentlichen Fürsorge” in Anspruch zu nehmen und lieber ein paar Monate darbten, marschieren heute Leute selbstbewusst aufs Sozialamt und verlangen lautstark “Money.” Warum gibt es keine “Arbeitshäuser” mehr, wo man den Jugendlichen beibringt, dass jeder seinen Anteil zur Gemeinschaft beitragen muss, der Staat kein Gratis-Selbstbedienungsladen ist, sondern eine Gemeinschaft von Bürgern, die Regeln aufstellen, an die sich jeder zu halten hat. Das Staats- und Öffentlichkeitsverständnis geht fast allen ab: Was zählt, sind die Familie und die Verwandtschaft, allenfalls nutzbringende Bekanntschaften. (darum heissen sie auch Glaubens”brüder” – das macht familiärer…

  4. waldsee

    wie man sieht,–alles wofür der westen vorgibt zu stehen–,läßt sich ganz leicht beseitigen.kaum einer tritt für den “westen”ein,ist er nur ein programm für randgruppen? freiheit möchte man erst in zeiten der unterwerfung.

  5. Falke

    Ein Beweis mehr, dass Moslems – auch in 2. oder 3. Generation, möglicherweise sogar hier noch mehr – bei uns nicht integrierbar sind, und dass sich Juden (wieder!) fürchten müssen, je mehr Moslems sich in einem europäischen Staat aufhalten. Die letzten Attentate in Frankreich und Belgien beweisen es, ebenso wie der obige Artikel.

  6. Fragolin

    Beim Thema Komplott: Ist es ein Zufall, dass die Türken einen russischen Kampfjet an der Grenze zu Syrien abschießen? Da hat scheinbar jemand kein sehr großes Interesse an militärischen Schlägen gegen radikalmuslimische Brüder und Schwestern.

  7. Reini

    Lisa
    bei uns gibt es keine Arbeit – es würde sonst nicht 500.000 Arbeitslose in Österreich geben, es wird sich die nächsten 10 Jahre nichts ändern außer das die Arbeitslosen mehr werden – und darin besteht dann die Gefahr vom “Nichtstun verdammt” zum Überläufer! – die Massen der zugereisten Jugendlichen hat keine Zukunftsperspektive als die Kriminalität – und daran wird der hilflose Staat nichts ändern können! – die Gefahr wächst in unserer Gesellschaft!

  8. Fragolin

    Das Komplott der Schweine und Affen gegen die Brüder und Schwestern der armen Pelzgesichter geht weiter: wieder hat das islamophobe Weltjudentum einen feigen Anschlag gegen die Religion des Friedens verübt und als Muslime verkleidet ein Hotel in Ägypten gesprengt. 8 Tote und 14 Verletzte kostete dieser brutale Anschlag des Mossad auf die Freiheit der Muslime!

  9. Lisa

    @Reini: natürlich gibt es Arbeit! An allen Ecken und Enden fehlen Leute – aber wenn man eben sozialistische statt soziale Ziele vor Augen hat, geht es bei der behaupteten Arbeitslosigkeit effektiv um Stellenlosigkeit, was nicht wenige dazu verleitet, gerade mal so viel zu arbeiten, bis wieder Arbeitslosengeld fällig wird. Die Hartz4-Summe könnte man sich auch auf dem freien Arbeitsmarkt verdienen und noch einiges dazu. Sache ist, dass der Arbeitsmarkt mit Mindestlöhnen, Gesamtarbeitsverträgen und anderen Regulierungen gar nicht frei ist. Frühere Generationen haben noch Akkord gearbeitet, sechs Tage lang und mussten fürs Alter selbst vorsorgen – trotzdem waren die meisten zufrieden und stolz, einen bescheidenen Wohlstand “erarbeitet” zu haben. Wenn ich Geld brauche, würde ich auch heute noch (wie früher) als Putze für weniger als den Tariflohn arbeiten. Hat mal ein eingebildeter Kerl behauptet, “sowas bleibt doch an dir hängen” . Ach ja? Faulheit hängt da wohl bewundernswerter an einem stellenlosen Akademiker…

  10. aneagle

    Soso, ein Komplott gegen den Islam ?
    Bin schon neugierig ab wann Herr Holland wieder oberlehrerhaft den Israelis beibringt wie man sich gegen seine friedliebenden, derzeit messerstechenden, Nachbarn zu verhalten hat.
    Und: ebenso viel Realitätsverweigerung wie der Tunnelblick der islamischen Jugendlichen in Frankreich, enthält die Weltsicht der französischen grünroten jungen Generation. Arbeitsscheue, verhaltensauffällige Exzentriker, Rassisten , Faschisten, Schmarotzer, Opportunisten, Kriminelle, ein Volk mit Zukunft- Salut!

  11. Rado

    @cmh
    Immerhin ein Beweis, dass unsere jüdischen Mitbürger in Person Ihrer Vorsitzenden auch nur mit demselben geistigen Wasser kochen wie alle anderen Kapazunder hierzulande, allen anderslautenden Klischees zum Trotz. Dem Herrn Dr. Deutsch von der IKG möcht ich in diesem Sinne an die Aussagen seines geschätzten Amtsvorgängers erinnern, die gar nicht so lange her sind. Damals forderte er eine respektvolle Islam Diskussion (was immer das sein soll) und mehr Moscheen.
    http://religionv1.orf.at/projekt03/news/1009/ne100908_muzicant_fr.htm

  12. Reini

    Lisa
    wäre auch dafür das die Mindestlöhne aufgehoben werden – fällt dann irgendwie unter Zwangsarbeit, aber man arbeitet! … unter dem Motto – wenn die Kuh nicht frisst, wird’s hin! … der Markt der jetzt schon von Ausländischen Arbeitskräften überschwemmt wird noch mehr überschwemmt, wird auch jetzt nicht zum Aufhalten sein… die untere Schicht der Österreicher wird noch mehr durch den Rost fallen,… sie werden als Putze für den Hungerlohn arbeiten,… na gut viel mehr ist der Tariflohn auch nicht,…

  13. astuga

    Die Verschwörung gegen den Islam ist unter vielen Muslimen ohnehin ein fixer Glaubensbestandteil.

    Aus isl. Sicht sind die Muslime die wörtlich “beste Gemeinschaft unter den Menschen”.
    Und sie besitzen als einzige die unverfälschte göttliche Offenbarung (Quran), Quelle des größten und wertvollsten Wissens.
    Ihnen steht die Herrschaft über die Welt zu – wie vom Schöpfer vorgesehen.

    Bekanntlich sieht die Realität aber anders aus, und dafür gibt es zwei Gründe: 1. gibt es zu viel falsche Muslime (wichtiger Ansatz für den Islamismus), und 2. gibt es eine Verschwörung gegen den Islam.
    Und diese Verschwörung wird vor allem von Juden getragen.
    Denn die Juden haben sich bereits geweigert Muhammed zu folgen und im Ggs zu den Christen haben sie ihre göttliche Offenbarung (Thora) sogar absichtlich verfälscht, auch um die Araber zu betrügen (Isaak vs Ishmael).
    In der Moderne hat dann die Gründung Israels und die militärischen Niederlagen der Araber diese alte Feindschaft weiter befördert.
    Das geht soweit, dass man von muslimischer Seite den Juden vorwirft, sie hätten den Holocaust nur inszeniert um die Muslime (und Christen) zu unterwerfen und Israel zu gründen.
    Wobei auch die antisemitischen Protokolle der Weisen von Zion begierig übernommen wurden (etwa von der Hisbollah).
    Vor allem auch die USA als Schutzmacht Israels wird angeblich zionistisch beherrscht (Stichwort USrael).
    Auf Grundlage dieser Verschwörungstheorie gründet sich auch die Selbstinszenierung einiger Muslime als angebliche “neue Juden”.
    Denen die Verfolgung und Vernichtung droht (wobei der islamische Terror eben ein Instrument zur Diffamierung des Islam darstellt).
    Man könnte es pointiert auch als muslimischen Holocaustneid bezeichnen.

  14. Mona Rieboldt

    cmh
    Der Antisemitismus geht mit der Zeit, verändert sich nach außen, aber es bleibt stets der gleiche Antisemitismus. Auch die Kennzeichnung von Waren mit “Siedlergebiet”, wie in der EU beschlossen, richtet sich nur gegen Israel. Es gibt keine Bezeichnung von Waren aus dem türkisch besetzten Gebiet auf Zypern etc. Heute nennt man es Anti-Zionismus, aber es ist der gute alte Antisemitismus, wie er immer schon in Europa waberte. Und jetzt kommt noch der moslemische Antisemitismus dazu. Und bei den Hunderttausenden orientalischen Asylanten werden weder Juden noch Homosexuelle mehr sicher sein.

  15. astuga

    @Mona Rieboldt
    Umso unverständlicher scheint mir die bisherige Haltung der jüdischen Communities in Europa zu sein, die längste Zeit über wurde der muslimischen Zuwanderung das Wort geredet (trotz Gewalt gegen Juden).

    Erst jetzt (dieser Tag in Österreich) äußert sich etwa die Leitung der jüdischen Gemeinde ungewohnt kritisch.

  16. Thomas Holzer

    Das Problem ist doch nicht, was die Muslime glauben, sondern doch vielmehr, daß leider viele derlei Verschwörungstheorien -zusätzlich zu ihrem Glauben- als Rechtfertigung für Gewalt gegen alles und jeden betrachten, gutheißen und auch ausüben.

    Dieser Glaube, verbunden mit den archaischen Clan- und Familienstrukturen, der Wille, dies nicht zu ändern, ist das Gefährliche.

    Andererseits: auch wir Europäer haben ziemlich viel Zeit, Zerstörung und Vernichtung gebraucht, um ein halbwegs(!) gedeihliches Neben- und/oder Miteinander zu bewerkstelligen.

    Der Firnis der Zivilisation ist aber auch bei uns sehr dünn!

  17. cmh

    @thomas Holzer

    Das Meiste, das wir zerstört haben wurde von uns und nicht von anderen aufgebaut.

  18. astuga

    Und durch Veränderung der Bevölkerungsstruktur lässt sie sich auch wieder entfernen bzw erodieren.

  19. astuga

    Unter der Überschrift YAHUDİLER (JUDEN) wird auf der Internetseite der DITIB Melsungen eine Sammlung von Zitaten aus dem Koran als Lehrtext für Gemeindemitglieder in türkischer Sprache präsentiert
    https://bgakasselblog.wordpress.com/2015/11/22/ditib-melsungen-die-lehre-ueber-den-juden/

    1. Die Juden verleugnen die Gebete Gottes.
    2. Die Juden bezichtigen Gott mit Geiz, und sind selbst mit Geiz verdammt worden.
    3. Die Juden und Christen glauben sie seien Gottes Söhne und geliebte Geschöpfe. Wenn dem so ist, warum werden sie, über ihre Sünden hinaus, gequält ?
    4. Sie wollten unglaubliches von Gott, und sind wegen ihrer Untat vom Blitz getroffen worden.
    5. Aufgrund ihres Neides leugnen sie den Propheten.
    6. Die Juden haben gegenüber Gott nicht Wort gehalten, so werden sie es erst recht nicht gegenüber den Menschen.
    7. Die Juden predigen Gutes, aber hören nicht auf Böses zu tun.
    8. Sie haben die falschen Freunde und sind Frevler.
    9. Die Juden sind gemein/niederträchtig.
    10. Juden haben ihre eigenen Propheten verleugnet.
    11. Juden haben ihre eigenen Propheten umgebracht.
    12. David und Jesus haben die Juden verflucht.
    13. Sie sind rebellisch und extremistisch.
    14. Juden sind geizig.
    15. Juden sind eine überhebliche Gesellschaft.
    16. Juden gehen den Weg der Hexer.
    17. Juden sind langlebig (bemüht um langes Leben) Gott sieht gleichwohl ihre Fehler.
    18. Juden geben Lügen Gehör und essen sündig.
    19. Juden sind schwache Kämpfer.
    20. Sie lügen und stehlen.
    21. Juden qualifizieren Gott arm, sich reich.
    22. Sie sind gegen den Erzengel Gabriel.
    23. Die Arbeit der Juden beruht darauf, die Wahrheit zu verdrehen.
    24. Die Juden glauben, sie verweilten nur kurz in der Hölle.
    25. Sie verstoßen gegen die Tora
    26. Sie überhöhen ihre Geistlichen
    27. Sie schreiben Gott Kinder zu
    28. Juden und Christen missionieren
    29. Sie verfälschen die Tora
    30. Juden brechen Versprechen/Verträge

    Die Seite der DITIB eV Melsungen ist mittlerweile vom Netz genommen worden. Ein Screenshot liegt bei obiger Linkadresse vor.
    Anm.: DITIB in Deutschland wie ATIB in Österreich unterstehen direkt dem Religionsministerium der Türkei und werden von diesem auch personell besetzt.

  20. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Ich glaube eher, dass es bei Moslems kein Schuld/Fehler-Prinzip gibt. Wenn man erkennt, dass man einen Fehler gemacht hat, kann man das nächste Mal den Fehler vermeiden. Und wenn ich schuldhaft etwas getan habe, das einsehe, dann kann ich im anderen Fall ändern, nicht wiederholen. Das hat auch etwas mit dem eigenen Clan zu tun. So wurden in Frankreich schon Marokkaner beim Klauen erwischt, das Diebesgut war in ihrem Rucksack, aber sie stritten ab, etwas damit zu tun zu haben.

    Die Verschwörungstheorien resultieren gerade aus diesem Abstreiten heraus, nicht wir Moslems sind schuld, es sind die Juden oder die Ungläubigen. Daher behaupten auch die islamischen Vereine, dass die Attentate gar nichts mit dem Islam zu tun haben. Das hat sehr wohl mit dem Islam zu tun, auch Alkoholismus hat etwas mit Alkohol zu tun.

  21. Hanna

    Pfoah, dieser Artikel treibt einen die Zornesröte ins Gesicht – und erschreckt mit einer Einsicht: Bei uns gibt es unendlich viele entsetzlich dumme Menschen. Und nun zu etwas ganz Anderen: Wisst ihr schon, liebe MitposterInnen, dass das Lokal “Futterboden” im 14. Bezirk (Flachgasse, Nähe Linzer Straße) nun “Jerusalem” heißt? (Nach einem der Betreiber.) Soeben umgetauft. War auch im Standard groß zu lesen. Es ist zu hören, dass sich manche Bewohner der umliegenden Gegen nicht mehr wohl fühlen, dort, und dass diverse KundInnen sich fernhalten. Und manche Leute starren einen an, wenn man drauf hinweist, völlig verblüfft, und sie fragen “Und? Was ist da dran arg?” Eh nix. Gar nix. M-m. Kommt nur auf die Sichtweise an. Siehe Artikel, der hier kommentiert wird. (Und siehe Sprichworte “Öl ins Feuer” und “Ignoranz verhindert Tatsachen nicht” oder: “Wer den Kopf in den Sand steckt, dessen Hintern ist öffentlich und ungeschützt zugänglich”.)

  22. Hanna

    Sorry – mein voriger Kommentar hat gar viele Fallfehler! Waß a nit, wieso.

  23. astuga

    Eigentlich wollte ich mir den Futterbo… äh, das Jerusalem mal ansehen. 😉
    Ist nicht so weit weg von mir.

  24. Lisa

    @astuga: Diese Liste ist einfach nur dummdreist – ich kann mir nicht vorstellen, dass ees in der heutigen Zeit Menschen gibt, die so etwas ernst nehmen! Zudem könnte man jedes “Juden” durch “Moslems” ersetzen – und sie müssten sich im Spiegel sehen. Reine Projektion!

  25. Reini

    Lisa
    es gibt Christen die Glauben noch in der heutigen Zeit an Adam und Eva,… und diese Menschen leben noch im Mittelalter – die Glauben an alles!

  26. gms

    astuga,

    “Umso unverständlicher scheint mir die bisherige Haltung der jüdischen Communities in Europa zu sein, die längste Zeit über wurde der muslimischen Zuwanderung das Wort geredet (trotz Gewalt gegen Juden).”

    Vermutlich kennen auch Sie die typisch selbstironische Zuschreibung von Juden an ihrem Volk, stünden drei von ihnen in der Debatte beinander, so würden dabei zugleich mindestens fünf Meinungen vertreten. Eingedenk dieser Offenheit im Diskurs innerhalb der Gemeinschaft kann nicht verwundern, wenn die nach außen gezeigte Einigkeit hin und wieder umschlägt, insbesondere dann, wenn die Umstände sich ändern. Fundamentalismus und Starrsinn überläßt man gerne anderen.

    Monokausal ist auch das nicht, so man bedenkt, wonach Juden dank ihrer Kultur sich vielerorts in der Gesellschaft einbringen können und das auch tun. Dann stehen sie auch schon mal an den Spitzen antagonistischer Gruppen, weswegen Antisemiten sie als verschworene Strippenzieher diffamieren, ganz egal, wofür oder wogegen sie eintreten und wie sehr sie in gegenläufigen Bewegungen vertreten sind.

    Put simply: Bei aller Einigkeit der Communites ist eben diese nicht lückenlos, weder innerhalb noch über diese Gemeinschaften hinweg, weswegen selbst tatsächliche Widersprüche nicht überwertet werden sollten. Wollte man im Anlaßfall (A. Muzicant – O. Deutsch) ergänzend über Hintergründe spekulieren, so mag der eine der lokalen Politik näher stehen als der andere.

  27. Lisa

    @Reini: Glauben dürfen sie schon an Adam und Eva – solange es mit Transzendenz, meinetwegen religiöser Symboik, gleichnishaften Bildern zu tun hat.. Wenn aber ein Schüler in einer Klassenarbeit über Vor- und Frühgeschichte mit Adam und Eva argumentiert, ist er bald nicht mehr an der Schule. Wenigstens in Europa, Amerikas Kreationisten sind da anders, stechen allerdings nicht durch besondere Intelligenz hervor.

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