Paris: Niquab-Trägerin aus der Oper geworfen

“….Weil eine Frau in der ersten Reihe einen Nikab anhatte, wollten die Sänger der Pariser Oper nicht singen. In Frankreich ist das Tragen eines Ganzkörperschleiers gesetzlich verboten. Die Touristin aus der Golfregion wurde des Theaters verwiesen….” (hier)

13 comments

  1. Marianne

    Die Schockstarre der Kulturschickeria hat ja ziemlich lange gehalten. Offenbar sind da ein paar “Rassisten” unter den Chorsängern die die angestellten Wegschauer zum Einschreiten gezwungen haben. Auch in Frankreich werden Gesetze, soferne nicht die Steuer betreffend, üblicherweise nicht exekutiert.

  2. Graf Berge von Grips

    Thomas Holzer
    … und schwachsinnige Kommentare werden von intelligenten Lesern kommentiert…

  3. oeconomicus

    Ein bißchen mehr Toleranz hätte die Oper schon zeigen können, aber als Statement für eine freie Gesellschaft auch OK.

  4. sokrates9

    Jede Kopftuchträgerin identifiziert sich auch mit dem Islam und braucht sich nicht wundern, wenn Sie angesprochen wird!

  5. mannimmond

    “Ich könnte jetzt viel über das Für und Wider des Verbots schreiben, was mich jedoch viel mehr interessiert: Warum wollten sich die verschleierte Frau und ihr Begleiter unbedingt ein Stück über eine Edelhure anschauen? Auf der Bühne wurde nämlich Verdis “La Traviata” gegeben. ”
    […]

    Es ist einfach herrlich absurd: Eine Frau, die vollkommen verschleiert ist, vermutlich damit Männer nicht durch den Blick ihrer weiblichen Rundungen dazu “verführt” werden, sie zu belästigen, geht mit ihrem Mann in ein Stück über das Leben und Sterben einer Edelhure.

    Ich finde, das ist ganz große Oper!”

    Siehe:
    http://tapferimnirgendwo.com/2014/10/20/der-niqab-und-die-hure/

  6. Matthias Wolf

    Thomas Holzer, oeconomicus: können Sie auf die Schnelle erklären, was eine offensichtlich strenggläubige Mulsima (Musik ist Haram) in der Oper verloren hat? Wenn sie Musik hören kann, kann sie auch den Nikab abnehmen.

  7. Rado

    Hätte der Tourist aus der Golfregion diese Frau nicht einfach im Hotelzimmer eingesperrt lassen können?

  8. Aron Sperber

    Die “geringe Zahl” ist wohl das kurzsichtigste Argument gegen ein Burka-Verbot:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/07/11/zu-kurz-argumentiert/

    Burka-Islamisten werden sich dort niederlassen, wo sie die besten Voraussetzungen finden.

    Schon jetzt wird Österreich speziell von tschetschenischen Islamisten als Rückzugsgebiet genutzt.

    Viele werden folgen, wenn Österreich es verabsäumt, entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen.

    Wegen ein paar saudischen Touristen sollte man nicht auf diese sehr einfache und effiziente Maßnahme gegen die Unterwanderung durch islamische Extremisten verzichten.

  9. Thomas Holzer

    @Matthias Wolf
    Nein, kann ich nicht,. weder auf die Schnelle noch auf die Langsame. Und will! ich auch gar nicht; mir fehlt nämlich das notwendige Maß an Hochmut.
    a.) Weil es mich überhaupt nichts angeht
    b.) Weil ich nicht in deren Kopf sehen kann

    Und ich bin froh, daß nicht Sie entscheiden dürfen, “ob wer was in der Oper verloren hat”

  10. Matthias Wolf

    @Thomas Holzer: Das tue nicht ich (wie käme ich dazu?), sondern z.B. der Imam, der ein Todesurteil (sic) bejubelt, weil eine Frau gesagt hat, dass Jesus Christus für die Menschen gestorben sei und dass Mohammed nichts Vergleichbares getan habe. (Nicht falsch verstehen: ich bin auch kein praktizierender Christ, aber jemanden für eine Äußerung zum tode zu verurteilen, da kommt mir das K*tzen im Strahl.)

    Mir ging es aber nicht darum, auf irgendeinen Hochmut bei Ihnen hinzuweisen – das läge mir fern! – sondern auf ein Informationsdefizit.

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