Paris-Terror: Es geht um die Art, wie wir leben

Von | 14. November 2015

“…..Wer den erschütterten François Hollande gestern bei seiner Ansprache im Fernsehen gesehen hat, der konnte auf den Gedanken kommen, das von unserem Widerstandsgeist schon jetzt nicht mehr viel geblieben ist. Die Anschläge von diesem Freitag, dem 13., soviel lässt sich sagen, haben eine neue Dimension. Sie werden uns tiefer treffen als alles, was wir in Europa bislang an Terror erleben mussten. Wahrscheinlich wird es nicht ausreichen, am nächsten Sonntag auf dem Place de la République zu skandieren: “Nous sommes Bataclan.” Hier geht es um uns. Um die Art, wie wir leben. Um unsere Freiheit. Wir werden alle darum kämpfen müssen…..” (hier)

37 Gedanken zu „Paris-Terror: Es geht um die Art, wie wir leben

  1. ricbor

    Klar geht es um die Art wie wir leben. Nur findet sich leider niemand, diese Lebensart zu verteidigen. Während der dekadente Bürger die Hände ringt und sich von seinen Intellektuellen die eigene Schuld attestieren läßt, läuft das Merkelsche Invasionsprogramm alternativlos weiter. Bis es dann wieder heißt: Allahu akbar.

  2. Mario Wolf

    Hollande und seine deutsche Kollegin sollten sich lieber die Frage stellen was sie nach dem Charlie Hebdo Massaker unternommen. Sollten sie, beide, plus einige Politiker mehr, ehrlich sein, würden sie zugeben müssen dass ausser etwas betreten dreinzuschauen, sie alle nichts gegen den islamistischen Terror unternommen haben. Im Gegenteil das ganze Vorgehen der Politikerkaste der EU hat signalisiert, wir werden keine präventiven Massnahmen gegen den nächsten Anschlag unternehmen. Hätte die durch die Politiker behinderte Exekutive durchgreifen können, wäre der Anschlag in Paris vermeidbar gewesen

  3. Thomas Holzer

    peinlicher Artikel!
    Es ging und geht immer nur um eines: nämlich um die Freiheit, und sonst nichts.
    Die Freiheit eines jeden Einzelnen; sie wird von der einen Seite schleichend durch den Staat bedroht, auf der anderen Seite durch Fundamentalisten, vornehmlich im Namen des Islam.

  4. sokrates9

    Was soll das Entsetzen? Genau das wurde doch vor ein paar Monaten vom IS angekündigt! Wie wird die Zukunft aussehen? keine Massenveranstaltungen, überall Sperren, Scanner in allen Opern und Theatern, überall bewaffnete Polizisten! Stundenlange Kontrollen bei internationalen Messen, bei Fußballveranstaltungen usw .Hat aber alles mit dem Islam nichts zu tun! Ist schließlich die “Friedensreligion!” Bin überzeugt dass 80% der Attentäter Sozialhilfeempfänger sind, die von uns seit Jahren erhalten werden! Glaube nicht dass es syrische Ärzte und Hochschulprofessoren waren! Wäre Zeit dass die Lügenpresse mal von den Flüchtlingsbildern der armen Kinder auf die 80% syrische Wehrdienstverweigerer und andere Asiaten und Afrikaner umschwenkt!

  5. Leitwolf

    Halt mal wieder eine Folge der “angeblichen Islamisierung”

  6. Enpi

    Die militärisch geplante Attentate wundern mich überhaupt nicht. Wie ich schon des öfteren in der Vergangenheit hier sagte, wir stehen im Krieg mit dem Islam. Leider haben das die meisten aus dem Westen noch nicht gemerkt.

  7. Fragolin

    Wie kann es sein, dass die Pegida-Spaziergänger mit ihrem Pappgalgen die “Gesellschaft radikalisieren”, die Moslems mit ihren Sprengstoffgürteln aber die “Gesellschaft bereichern”?

    Was wird in Zukunft unternommen, um den weiteren Zustrom von bis zu zehntausend unregistrierten und latent aggressiven Menschen in die EU und speziell nach Österreich, Deutschland und Schweden zu bremsen und den unhaltbaren Zustand der Unkontrollierbarkeit und Unmöglichkeit behördlicher Kontrolle dieser Menschen zu beenden? Wie wird verhindert, dass als Bettler verkleidete Terroristen und Fanatiker unsere Festung durch den Dienstboteneingang fluten?

    Wie können unsere Geheimdienste und Sicherheitsbehörden allen Ernstes behaupten, es gehe von dem Zustarom hunderttausender anonymer Muslime keinerlei Gefährdung der öffentlichen Sicherheit aus, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, eine konzertierte, wohl vorbereitete Terrorattacke wie jene in Paris vorherzusehen? Wie können diese Schnarchnasen die Planung, Ausrüstung, Vorbereitung einer so großen Menge an Terroristen in einem angeblich überwachten Umfeld nicht einmal im Ansatz bemerken und uns dann erklären, sie wüssten genau, dass nichts passieren könne?

    Was wetten wir, dass unsere betroffenheitsverschmierten Politdarsteller jetzt wieder rudelweise in Moscheen einrücken und den Moslems ihren Beistand gegen rechte Hetze versichern?
    Und was, dass die Anzahl muslimischer Würdenträger, die zur Totenmesse für die Opfer in eine chtistliche Kirche kommen, mehr als überschaubar bleibt?

    Wie können die Bejubler der unkontrollierten muslimischen Invasion mit der zukünftigen Schuld leben, bei der Vorbereitung und Ermöglichung genau solcher Terrorakte eine treibende Rolle gespielt zu haben? Wie ruhig können Merkel und Faymann noch schlafen, wenn sie in ihren Träumen die Bilder künftiger Anschläge erahnen?

    Wieso setzt ausgerechnet die musische Lichtgestalt der Empörungsindustrie Bono sein “U2”-Konzert in Paris aus? Gehört er nicht zu jener Phalanx der Gutmenschen, die uns ständig mit belehrend erigiertem Moralfinger erklärt, Angst wäre irrational und der Islam doch ganz friedlich?

    Warum werden Hollande und Merkel beim ersten Knall aus einem Stadion heraus “in Sicherheit” gebracht, während man das Spiel weiterlaufen und die Menschen im Stadion gefangen lässt? Was macht diese beiden Hauptverantwortlichen für das Geschehen so wertvoll und wie zynisch wird man der Biomasse des Pöbels noch begegnen?

    ***
    Ich bin fassungslos. So viel Leid. So viel Zynismus. So viel ekelerregende Wortdiarrhöe aus den Mündern unserer Schauspielertruppe. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.
    Und dann eine sinnlose Diskussion, um welche Werte es geht.
    Es geht um Menschen, es geht um uns, unser Volk, unsere Nation! Es geht um unsere Kinder und Enkel! Werden wir in einem uner dem Vorwand der Angst zu einem totalitären Moloch erstarkten Superstaat unterdrückt oder müssen wir uns einer menschenverachtenden und als Religion verkleideten, von Aggression, Brutalität und Feigheit geprägten Ideologie unterwerfen? Haben wir nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera, haben wir nichts mehr zu verlieren als unsere Ketten?

  8. Fragolin

    Korrektur im Eifer des Gefechts, es war der Steinbeißer und nicht Mutti im Stadion, aber eigentlich macht das auch keinen Unterschied mehr.

  9. Christian Peter

    Noch weit schlimmer als die Anschläge in Paris : Die österreichische und deutsche Politik scheint die Ereignisse zu ignorieren, die Grenzen müssten aus Sicherheitsgründen sofort geschlossen werden !!!

  10. Herbert Manninger

    Solange sich Django, Taxler&Co. persönlich in Sicherheit wiegen, wird auch bei uns jeder Kritiker hinsichtlich Islamisierung als Hetzer angeklagt.
    Und der Brandstetter will da noch was nachlegen…..

  11. astuga

    Alle wie sie da sind – Sarkozy, Hollande, Merkel, und ja, auch Faymann, Spindelegger & Co haben alle ihren Anteil Blut an den Händen.
    Sie sind es die ihre Völker dem Islam und den Terroristen ausliefern.

    Mit offenen Türen – der aufgezwungene kollektive Selbstmord der europäischen Nationen
    Eines vorweg, der Film ist der Problematik entsprechend polarisierend und zugespitzt.
    Aber es ist auch keine inszenierte Doku, wie etwa bei Michael Moore.
    Sondern eine gruselige Zusammenstellung von Realität.
    https://www.youtube.com/watch?v=44vzMNG2fZc&feature=player_embedded
    Englisch mit deutschen Untertiteln

    Nachtrag: Im Film ist auch kurz Nick Griffin zu sehen, der Führer der rechtsradikalen BNP in Großbritannien.
    Heute ist er ein Islamgegner, aber in jungen Jahren betrachtete er Personen wie Gaddafi oder Khomeini und den Islam insgesamt als Verbündete.
    So wie bekanntlich auch viele Linke bereits damals (Cohn Bendit, Joschka Fischer) und heute immer noch.
    Einer davon ist ja aktuell sogar Führer der sozialistischen Labour Party.

  12. astuga

    Medial wenig beachtet, aber auch aktuell.
    Internationales Terrornetzwerk in Südtirol aufgedeckt
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4865134/Internationales-Terrornetzwerk-in-Sudtirol-aufgedeckt
    Italienische Behörden haben ein Terrornetzwerk aufgedeckt, das von Südtirol aus agiert hat. Bei einer Polizeiaktion sind am Donnerstag insgesamt 17 Verdächtige festgenommen worden, sieben davon in Südtirol. Weitere Festnahmen gab es in Großbritannien und Norwegen.

  13. Mona Rieboldt

    Da die deutschen Behörden nicht mal wissen, wer da im Land ist, viele sind nicht registriert, einfach abgetaucht in Deutschland, Überprüfungen der Identität gibt es nicht wirklich. Die Polizei ist bei beständigen Massen-Schlägereien in Asylantenheimen gebunden. Früher oder später wird uns ein ähnlicher Anschlag drohen wie in Paris.

    Den Politikern ist das Volk völlig egal, wenn sie es nicht auch verachten. Das Volk wird nur gebraucht für Wahlen. Ansonsten setzen sie die Bevölkerung der Gefahr aus, die von hunderttausenden Asylanten ausgeht. Bald kommt wieder das Mantra “hat alles nichts mit dem Islam zu tun”. Und Herr Maas geht wieder in eine Moschee.

  14. Der Bockerer

    Das Erstaunliche ist: während die Einschläge immer näher kommen und schwerwiegender werden, bleibt das Betroffenheitsgeschwätz der politisch korrekten “Eliten” immer dasselbe.
    Das alles scheint keine vielversprechende Strategie zu sein. Es wäre an der Zeit, die Gangart gegenüber gewissen Leuten zu ändern.

  15. Der Bockerer

    @astuga: Das Norway House in Brüssel wird seit Monaten von bewaffneten Soldaten geschützt. Jetzt wird es langsam klar, warum Norwegen im Fadenkreuz stand…

  16. Leitwolf

    Eben auf n-tv: “..würde bedeuten radikale Moscheen zu schließen, ein Ende des toleranten Frankreich. Ein Frankreich, das wir so lieben”

    Genau! Was wäre Frankreich ohne hasspredigende Islamisten?

  17. Thomas Holzer

    “Ein Attentäter kam wohl als Flüchtling

    Einer der mutmaßlichen Terroristen von Paris könnte Anfang Oktober als Flüchtling aus der Türkei nach Griechenland gekommen sein. “Der Inhaber des Passes, der an einem Tatort (in Paris) gefunden worden ist, war am 3. Oktober 2015 nach den Regelungen der EU auf der Insel Leros (als Flüchtling) registriert worden”, teilte das Ministerium für Bürgerschutz in Athen am Samstagabend mit. Das Ministerium wisse nicht, durch welche andere Länder der Inhaber des Passes weitergereist sei, hieß es.” Kleine Zeitung; 18.00h, 14.11.2015

    Wenn das stimmen sollte, bin ich schon auf die Reaktionen von Frau Merkel und Herrn Faymann gespannt; detto von einem gewissen Herrn Gridling 😉

  18. nattl

    Na und? Jetzt wird wieder eine Woche lang auf betroffen gemacht, Twitter und Facebook sind voll von Tricolore-Bilderchen und alle trommeln für den Weltfrieden. Am Sonntag ist ein runder Tisch, wo alle ihre Erschütterung kundtun und erklären, dass das mit dem Islam nix zu tun hat. Nächste Woche gibts dann die ersten Abschwächungen und Opfer/Täter-Umkehr. In spätestens zwei ist das Thema vergessen. Bis zum nächsten Bums. Und dann fragen sich alle: wie konnte das passieren.

    Wir (West)europäer sind ein dummes, dekadentes Volk das es offenbar verdient hat, unterzugehen.

  19. wbeier

    >Wir (West)europäer sind ein dummes, dekadentes Volk das es offenbar verdient hat, unterzugehen.<

    Die Musels aber auch, die verlieren immer ihre Pässe……….. wie ungeschickt………..

  20. Christian Peter

    Die Grenzen müssen sofort geschlossen und der weitere Zuzug illegaler Einwanderer aus dem nahen Osten unterbunden werden. Andernfalls müssen Bürgerwehren gebildet werden, um die öffentliche Sicherheit aufrecht zu erhalten !!!

  21. Thomas Holzer

    Bei Bürgerwehren in Österreich habe ich so meine Sorgen; die schießen sich gegenseitig und Unbeteiligte ab, nachdem sie den Bürgerwehrenstammtisch verlassen haben 😉

  22. Thomas Holzer

    @Nattl
    So wird es sein; ob es diesmal auch wieder einen Trauermarsch der Staats- und Regierungschefs in Paris geben wird?!
    Der Herr Faymann würde sicherlich sofort mitmachen, in der Hoffnung, gemeinsam mit Frau Merkel in der ersten Reihe stehen zu dürfen………

  23. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    wenn die Regierung nicht für öffentliche Sicherheit sorgt, wer sollte es Ihrer Meinung nach machen ?

  24. Thomas Holzer

    @Michael Haberler
    “…….Das leiste der Vereinnahmung des Islam Vorschub”

    Der Satz ist wirklich “gut”; die Muslime werden zu Opfern erklärt, der “Vertreter” eines obskuren Vereines scheint “erfolgreich” die Verantwortung den Opfern zu überantworten……………..

    Mit Verlaub; langsam wird es peinlich und pervers

  25. Falke

    Was hat denn der so schockerte Hollande nach dem Charlie-Hebdo-Attentat getan? Nichts! Oder doch: die Gesetze gegen “Anti-Islam-Hetze” wurden merklich verschärft. So nach dem Motto: Man dürfe jetzt ja nichts gegen den Islam sagen, denn die Terroraktionen haben mit dem Islam nichts zu tun. Die gestrigen offenbar auch nicht. Mal sehen, was ihm jetzt einfällt.

  26. wbeier

    Endlich: Perfekte Voraussetzungen für den NATO-Bündnisfall geschaffen. Wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen………..

  27. Mario Wolf

    Es wird wieder eine Schmierenkomödie mit der gleichen Besetzung wie bereits schon einmal in Paris aufgeführt. Von den anwesenden Verursachern werden wieder Krokodilstränen vergossen, und es wird wieder die Solidarität mit dem fortschrittlichen Islam beschworen. Die Strafen für die Anti-Islam-Hetze werden verschärft..
    Ein Problem haben die aktuellen Terroristen den verständnisvollen Gutmenschen beschert . Die ermordeten waren unbeteiligte Menschen. Bei Charlie Hebdo war die Täter – Opfer Umkehr einfach, die Getöteten hätten nicht böse Bilder malen sollen. Bestrafung muss sein. Aber jetzt ? Es wird um einiges schwieriger sein, die Terroristen verbal zu exkulpieren. Die zuständigen Propagandisten arbeiten aber bereits an der entsprechenden Argumentation.

  28. Fragolin

    @wbeier

    Keine Sorge. Guckstu hier:

    http://www.n-tv.de/politik/Medienbericht-Fluechtlingsunterkuenfte-sollen-besser-geschuetzt-werden-article16356341.html

    +++ 01:10 Nato sieht keinen Kampf zwischen Islam und Westen +++
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt nach der Anschlagsserie in Paris davor, von einem Religionskrieg zu sprechen. “Dies ist kein Kampf zwischen der islamischen Welt und dem Westen. Es ist ein Kampf von Extremisten und Kriminellen gegen Menschen, die an grundlegende Werte wie Freiheit und die Achtung der Menschenrechte glauben”, sagt Stoltenberg.

    +++ 06:45 Medienbericht: Flüchtlingsunterkünfte sollen besser geschützt werden +++
    Die Bundesregierung hat im Zuge der Anschläge von Paris einem Zeitungsbericht zufolge die Länder zu einem besseren Schutz der Flüchtlingsunterkünfte aufgefordert. Grund seien Befürchtungen, dass Rechtsextremisten die Attentate in der französischen Hauptstadt als Begründung für Anschläge missbrauchen könnten, meldet die “Mitteldeutsche Zeitung” in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere habe darauf verwiesen, dass es bereits “ein erschreckendes Ausmaß von Anschlägen gegen Asylbewerber” gebe.

    Alles klar. Die Rechtsextremen könnten weiter Dachstühle und Fenster beschädigen, das ist der eigentliche Terror. Natürlich ungleich schlimmer als die paar Toten, die Moslems mit ihren Bomben fabrizieren…

    Es ist so vorhersehbar, dieses ganze widerliche Theater, dieser ganze Propagandatanz auf den Leichen.

  29. Lisa

    @Fragolin:@Fragolin. Ein ganz toller Text, den druck ich mir aus – zum Vorlesen der Fragen. Nur bei den Werten stimmt was nicht: Es geht tatsächlich um Werte (nicht um deren Diskussion!). Man kann nicht von dekadenter Gesellschaft, sprechen oder „von der Art wie wir leben“, wenn dahinter nicht Werte stehen: hie das Richtige, dort die Dekadenz. Oder hie „unsere Art“, dort die der andern, die falsche. Hie Freiheit zu glauben, was man für richtig hält, dort das Falsche, nämlich bei Todesstrafe glauben zu müssen, was in der Moschee behauptet wird. Es gibt kein „wertfrei“ – oder es ist wertlos. Mit einer wertfreien Banknote können Sie nichts kaufen. Freiheit ist ein schönes Wort, aber jeder versteht es ein wenig anders: Befreiung von einem Zwang? Stets nur tun, wozu man Lust hat? Keine Regeln und Gesetze respektieren? Die Freiheit der Barbaren?

  30. Fragolin

    @Lisa
    Es geht nicht mehr um Werte sondern um Sprengstoffgürtel, Kopfabschneider und Hetzprediger.
    Es geht um gegenseitige Akzeptanz der Lebensart. Mir ist es egal, wer wie oft seinen Scheitel Richtung Mekka in den Staub drückt, ich erwarte nur, dass es jedem einzelnen Menschen dieser Welt ebenso egal ist, dass ich das nicht tue.
    Mein Wahlspruch: Ich saufe Wein und fresse Schwein, drum werd ich nie ein Moslem sein. Das hat jeder Moslem dieser Welt gefälligst zu akzeptieren; jeder, der dazu nicht in der Lage ist und den Anspruch erhebt, mir und meinen Kinder seine Lebensart aufzwingen zu müssen oder uns mit Terror unterdrücken zu können, wird von mir als persönlicher Feind betrachtet und behandelt.
    Wenn der Punkt geklärt ist, können wir weiterphilosophieren über Sein oder Nichtsein, über Kultur oder Werte.

  31. Lisa

    @Fragolin: Moment mal: Es gibt doch kein Gesetz, das verbietet, Schweinefleisch zu essen? Die Art, wie „wir“ (genauer: Sie) leben ist ok, aber mit einem Veganer werden Sie mit Ihrer Art auch Differenzen bekommen oder, falls sie das an einem Freitag tun, auch mit gewissen Katholiken. Das bewegt sich im privaten Rahmen, aber wenn es von „oben“ diktiert wird oder eine militante Gruppe einen Wert gegen eine andere Gruppe durchsetzen will, ist Krieg, Krieg der Werte. Was wir Gewalttätigkeit nennen, animalisches Recht des Stärkeren, primitiven Fortpflanzungstrieb, Fanatismus, Dummheit und mangelnde Impulskontrolle, sind eben dort keine Unwerte, sondern werden als Kampfeskraft, Vitalität, Potenz, Zusammenhalt, Glauben und Leidenschaft verteidigt. Das hat insofern etwas mit dem Islam zu tun als der den Arabern, Turkvölkern und Afrikanern von ihrer Kultur her entgegenkam, während das Christentum mit seinem Evangelium „liebet eure Feinde“ und „die linke Wange hinhalten“ in Europas Kulturen eher Anhänger fand. Es geht nicht ums Philosophieren sondern um die Einwanderung von Menschen, die andere Werte vertreten und diese , wenn sie den Koran wörtlich nehmen (und das muss ein Mohammedaner!) im Diesseits durchsetzen wollen.

  32. Fragolin

    @Lisa
    Wenn Sie etwas anderes geschrieben hätten als ich, würde ich Ihr “Moment mal!” verstehen. Sie haben aber nur andere Worte verwendet. Inhaltlich sehe ich da keine Differenzen.

  33. Lisa

    @Fragolin: Das bezog sich auf die Bewertung der “Art, wie wir leben” und die “Art, wie man als Muslim zu leben hat”, d.h. Gesetze, wenn möglich demokratisch aufgestellte, stehen in den meisten zivilisierten (“westlichen”) Ländern über jeder religiös behaupteten Vorschrift. Ein militanter Veganer oder fundamentalistischer Katholik kann sich bei Gelegenheit mit Ihnen anlegen, aber nichts berechtigt ihn, Sie deswegen zu töten*. Bis jetzt machen immer noch die Bürger – und ihre ledier nciht immer loyalen gewählten Politiker – die Gesetze, ncht eine religiöse Gemeinschaft. (*die Spanische Inquisition liegt lange zurück…)

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