Paris: Terror statt Weihnachtsbaum

Von | 7. Dezember 2015

“Normalerweise steht in der Weihnachtszeit im innersten Kern von Paris ein Weihnachtsbaum – auf dem Platz vor der Kathedrale Notre-Dame. Doch dieses mal will die französische Hauptstadt darauf verzichten – Grund sind die Anschläge vom 13. November, wie die Zeitung “Le Point” berichtet. Die Polizei habe dies als zu gefährlich erachtet.” (Quelle:”N-tv”)

17 Gedanken zu „Paris: Terror statt Weihnachtsbaum

  1. Marianne

    Es ist wirklich eine Freude zu beobachten, wie die Behörden in der EU (absolut kein Unterschied ob in F, D oder A) sich mit Mut und Entschlossenheit dem Bösen entgegenstellen. Was für ein Unterschied zu den dunklen 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die unerschrockenen Eliten heutzutage sind ein Garant dafür, daß sich derartiges nie mehr wiederholen wird.

  2. Thomas Holzer

    Vielleicht sollten die franz. Behörden statt des Weihnachtsbaumes eine Koran-Verteilung veranstalten…………im Sinne des ja von den Muslimen verlangten Respektes……….. 😉

    Dümmer geht’s (leider) immer

  3. Tom K.

    Im Sinne der völkerverbindenden Tol(l)eranz wäre eine Überlegung, das christliche Weihnachtsfest gänzlich abzuschaffen, angebracht. Erübrigen würde sich dann folglich auch das “Sonne, Mond und Sternefest” (ehemals “Martinifest”), sowie der “Mützenmann” – kein Scherz (Hl. Nikolaus / Nikolausfest).

    Eigentlich sollten wir im Hinblick bevorstehenden “Terrors”, und zur gemeinsamen “Verständigung”, sämtliche (christliche) Feiertage und Feste aus unseren Kalendern streichen.

    Zu forcieren wären da dann folgende Feste / Feiertage: Ramadan, Lailat al-Qadr, Fastenbrechen, Opferfest, Aschura, Geburtstag des Propheten, Nachtreise des Propheten, Lailat al-Barā’a, sowie Jalsa Salana, um nur ein paar zu nennen.

    Überlegenswert wäre natürlich der kollektive Übertritt zum Islam … – wäre politisch korrekt und politsch erwünscht.

  4. Marcel Elsener

    Besonders mutige Politiker demonstrieren gegen Gewalt in einer von der Polizei abgeriegelten Nebenstrasse und beschuetzt von hunderten von Bodyguards. Und die allermutigsten Politiker demonstrieren bei solchen Gelegenheiten gegen ausschliesslich gegen rechts, weil von Nazis die allergroesste Gefahr ausgeht, wie ja jedes Kind weiss..

    Und in von ihnen angezettelten Kriegen schicken ebendiese Politiker ueberaus heldenhaft Soldaten in den Tod zur Rettung der Demokratie.

  5. Thomas Holzer

    @Marcel Elsener
    Die Demokratie – und ich bin bekanntlich kein Gläubiger dieser “Religion” – wird sicherlich weder im Irak, noch in Afghanistan, Syrien, Mali et al. verteidigt………geschweige denn gerettet (werden)

    Aber seit ein dümmlicher deutscher Verteidigungsminister die Parole ausgab, daß Deutschlands Sicherheit (territoriale Integrität?!) am Hindukusch zu verteidigen ist, ist EU-Europa sowieso verloren;
    nicht mal das British Empire hat sich zu derlei Schwachsinn (wohlweislich) hinreißen lassen.
    Ein bisschen (Militär)Geschichte, und jedem Politikerdarsteller hätte es mehr als nur klar sein müssen, daß die Einsätze dort zum Scheitern verurteilt waren, sind und sein werden.

  6. Rennziege

    Das Christentum, nicht grad ung’scheit, hat sich zwar mit Weihnachten auf die uralten Julfeste, mit Ostern auf Fruchtbarkeitsfeste (igitt: die Eier! 🙂 ) draufgesetzt. Der Weihnachtsbaum entstand aus dem Mithras-Kult und ist seit dem frühen Mittelalter eine christliche Tradition. In Deutschland heißt’s aber vorsichtig sein: “Weihnachtsbaum” geht gerade noch, aber “Christbaum” ist schon sehr gewagt im Lande der ach so modernen Agnostiker.
    Egal, wie man das (hoffentlich mit Wachskerzen anstatt LEDs bestückte) Bäumchen nennt, es gehört zu Europa wie “Stille Nacht, heilige Nacht” von Gruber & Mohr, anno 1816 geschrieben und der unübertroffene Welthit aller Zeiten, in gut 200 Sprchen übersetzt. — Ich frag’ mich nur, wann dieses unsterbliche Lied von den politisch korrekten Tugendwächtern und Islamverstehen auf den Index gesetzt wird.
    Möglicherweise gibt’s noch eine Schonfrist, bis die Asylanten genug Deutsch verstehen, was noch eine ganze Weile dauern wird. Aber dann gibt’s nur noch “Allahu akhbar” in der feschen Hip-Hop-Fassung. Bischof Schönborn wird es auswendig mitjodeln können.

  7. Rennziege

    Uuuups! Schönborns Dienstgard ist mir verrutscht; er ist ja Kardinal. Was sein melodisches Singsang umso gewichtiger macht.

  8. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Mit der angedrohten “Kerzenrichtlinie” der EU befürchte ich, daß Wachskerzen auf Christbäumen spätestens mit Weihnachten 2016 Geschichte sein werden……….und auch jeglicher andere Gebrauch von Kerzen, welche nicht an der Steckdose hängen…………

  9. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    t`schuldigung, da sind ihnen einige Fakten verrutscht. Weihnachten wurde von den Christen nicht auf das Julfest gelegt, sondern exakt auf den “sol invictus” des Mithraskultes am 25. Dezember.
    Sollten sie wieder einmal nach Rom kommen, bitte San Clemente besuchen (Via San Giovanni), dort – aber nicht nur- finden sie deutliche Zeichen.
    PS: schräg gegenüber finden sie die “Luzzi”, ein durchaus einheimisches Lokal wenn nicht Touristensaison!

  10. mariuslupus

    Sollte die Nachricht stimmen, dann ist Frau Le Pen schuld. Weil diese böse, böse Frau nur schclechtes über die Muslime denkt.

  11. aneagle

    Traurig, dass wir unsere Feste nicht mehr in festlicher Stimmung begehen können. Aber es ist, was es ist: Europa ist zu wenig selbstbewusst um kulturell zu überleben. Mir tut das unendlich leid, aber was soll es, ich bin ohnehin nur ein gefühlskalter Neoliberaler. Wie müssen sich erst warmherzige, religiös-gläubige Gutmenschen fühlen, die Ärmsten.

  12. Rennziege

    7. Dezember 2015 – 21:22 aneagle
    Ich fühle mit Ihnen, aneagle. Aber ich wage einen Widerspruch im Detail: Liberale wie Sie und ich, ob Neo- oder Hayek, sind alles andere denn gefühlskalt. Auch wenn der übel beratene neue Papst christliche Traditionen mit roten Schuhen tritt, wir lieben sie und behalten sie bei. Mit brennenden Wachskerzen und einer Christmette, die diesen Namen verdient. Gibt’s sogar in Kanada — mittlerweile, fürchte ich, sogar inniger als in Österreich.

  13. caruso

    Ich bin kein Christ, und bin auch sonst ein ungläubiger Hund. (Kein Atheist!). Aber Europa ist
    christlich geprägt, daran ist nicht zu rütteln, auch wenn nicht ausschließlich. Das bleibt auch dann, wenn die Menschen nicht mehr sooo religiös/kirchlich sind. Ich finde es sehr schlimm, wenn man aus Angst, aus Feigheit auf die schönen Feste und ihrer Symbole – noch dazu in vorauseilendem Gehorsam – verzichtet. Niemand zwingt die Muslime dazu mitzumachen, zu glauben, was die Mehrheit glaubt/tut. Warum läßt es die Juden gleichgültig, was die Mehrheit feiert? Wobei sie von der Mehrheit viele Jahrhunderte lang so viel Schlechtes erfahren haben. Was die Juden können, können auch die Moslime, sie müssen es nur wollen. Wem das nicht paßt, soll von hier weggehen.
    lg
    caruso

  14. Fragolin

    Falsch: nicht “Terror statt Weihnachtsbaum” sondern “Feigheit statt Weihnachtsbaum”!
    Wenn wir uns in den Höhlen verkriechen und kein Kreuz mehr zu zeigen das Rückgrat haben, dann haben die Terroristen gewonnen. Wen christliche Symbole in einem Land mit christlicher Tradition stören, der möge dorthin ziehen, wo er mit solchem nicht belästigt wird. Ich wäre nicht nur für eine besonders prachtvolle Tanne sondern sogar für eine demonstrative Weihe durch den örtlich zuständigen Erzbischof.
    Die Muslime nennen uns “feige Hunde”. Wenn wir das nicht wollen, dürfen wir nicht den Schwanz einziehen!

  15. Lisa

    aneagle “Europa ist zu wenig selbstbewusst um kulturell zu überleben” Hätten Sie einen Vorschlag, wie man das Selbstwertgefühl stärken kann, ohne andere herunterzumachen, die ein kompensiertes Überwertigekeitsgefühl entwickelt haben? Solange jemand behauptet oder auch nur dumpf zu ahnen meint, wir würden der Welt “westliche Werte aufzwingen”, geht gar nichts. Natürlich übt der westliche Lebensstil auf alle Kulturen einen riesigen Einfluss aus: sogar in von der Zivilisation sonst fast unberührten GEgenden wird mit Parabolschüssel und benzingetriebenen Generatoren TV empfangen, das Auto ist immer noch der Traum junger Männer aus Entwicklungnsländern usw. DAs führt zu Neid und Gier (was der Wirtchaft und den dort beschäftigten Arbeitnehmern hilft…) – und zu Mnderwertigekeitsgefühlen. In vieln Schulklassen wird nicht mehr Weihnacht gefeiert, kein Weihnachtslied gesungen, nicht mal OTannenbaum, das Schenken heisst neu “Wichteln” – religionsneutrale Wichtel haben Nikolaus, Weihnachtsmann oder Christkind zu ersetzen. Wer da mitmacht und die religiösen Traditionen nicht als zur Geschichte und Kultur eines Landes gehörig, verteidigt, ist selber schuld, wenn andere mit neuen REgeln und Riten auftreten, den ihren nämlich. Das sit keine Tolerant sondern Angst und Feigheit und en unsicheres Gefühl für die eigenen Werte.

  16. aneagle

    @ Lisa
    …..Hätten Sie einen Vorschlag, wie man das Selbstwertgefühl stärken kann, ohne andere herunterzumachen,….

    Hätte ich – ganz banal, eine Förderung des Bewusstseins ist Europa dringend anzuraten.
    Die Politik der Gefühle ist durch die Kunst des Möglichen zu ersetzen.
    Benötigt wird ein mehr an Selbstverantwortung und reflektiertem Denken VOR dem Handeln.

    Es ist nicht zwingend andere herunterzumachen, wenn man nur weiss, was man tun will und wie man sein Ding ruhig und bestimmt durchzieht. Dazu gibt es einige erfolgsversprechende Verhaltensweisen und nützliche Charaktereigenschaften. Angewandte FEIGHEIT gehört sicher NICHT dazu ! alternativlosigkeit und Unumkehrbarkeit auch nicht.
    “starke Zeichen setzen”, “ein Signal zu senden” , ja sogar “in dieser schweren Stunde ganz nahe bei … zu sein” kurz das gesamte deutsch-französisch verlogene hell-dunkel irisierende Ersatzgeheuchel (Copyright: Merkel-Steinmeier- Hollande und alle Sigmars+ Heikos der Bundesregierung) ist DDR orientierter Zeitverlust und schadet dem klaren Denken. Ebenso das humanisierende vor Falschtönen strotzende Anbiederungsgebrabbel an nahöstliche halbseidene pseudoreligiöse lupenreine Faschisten. Auch das ist gelebte DDR-Mentalität und eines freien Europas nicht würdig.

    In Kürze: Europa muss seine wahren Werte überdenken und den Realitäten anpassen. Die derzeit moderne europäische staatliche Vollkasko Vorstellung von “alle Vorteile und keine Nachteile” ist nicht nur naiv sondern physikalisch unmöglich, ja brandgefährlich, Staatsgläubigkeit und Denk-Unvermögen sind ihre Begleiter.

    Beispiel: in Zusammenleben mit anderer Kulturen maximale Hilfsbereitschaft und ebensolche Wehrbereitschaft entwickeln, statt tödliche Faulheit und dumme Ignoranz. Laissez faire ist kein Symptom der Toleranz, sondern des flächendeckenden Schwachsinnes. Rotherham zeigt: Wer vor Angst jedes hässliche Bild meidet, versteht nicht, dass er damit die hässlichen Bilder fördert und im Sultanat Türkei um Aufnahme als Lebewesen 3. Klasse fleht. Er sollte nicht Politiker werden wollen, ähnlich beklagenswerten Taubstummen, die eher selten als Barpianisten reüssieren.

    Israel macht es vor: wer in Sicherheit (über)leben will, darf sich nicht zu gut sein, selbst Hand anzulegen. Nicht sympathisch? Na und? Schon der erste deutsch-europäische Fehler ! Die Hoffnung Europas sind nicht die reichen ignoranten Westeuropäer, nicht die schlauen leichtlebig elitären Südeuropäer, es sind die etwas besser geerdeten Osteuropäer, möge G´tt ihnen mit ihren klotzähnlichen, schlappen, bessermerkelnden, europäischen Brüdern helfen. 😉

  17. Lisa

    @aneagle: Da die Deutschen (und auch die Österreicher – immerhin liegt Braunau dort…) bis heute noch nichts mehr fürchten als mit den Nazis in Verbindung gebracht zu werden, arbeiten sie wacker (und dabeiso lächerlich hilflos!)an einem neuen Selbstbild. Keine Nation hat sich je so lange im Staub gewälzt wie die deutsche. Italien schickt stinkfrech eine Mussolini-Enkelin in die Politik und verkauft offen seidenbesticke Duce-Postkarten. Wo ist Russlands mea culpa wegen Stalin? Frankreichs wegen Vichy oder gar Napoleon? Polen, Tschechen und Slovaken können sich darauf berufen, bloss Spielbälle unter fremden Mächten gewesen zu sein – jetzt, wo sie eigenmächtig (EU ist nicht so zwingend..) handeln können, tun sie das auch. Recht so. Die Frage bleibt aber: mit welchem REcht stellt jemand seine Werte über die eines andern? Letztlich siegt doch einfach derjenge, der die eigenen Werte erfolgreicher durchsetzt: und das ist zwingend eine Ab-Wertung oder Ent-WErtung der anderen.

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