Parteien: „Der Aufstieg der Unfähigen“

Von | 30. Januar 2021

“… Das Problem von begabten jungen Leuten in deutschen Partei-Apparaten ist der Konflikt zwischen eigenen Ideen, vielleicht sogar Idealen, womöglich einem ausgeprägten Gewissen, im Interesse ihrer Wähler zu handeln, mit dem dort herrschenden unwiderstehlichen Zwang zu Anpassung und Unterwerfung. Begünstigt werden die Mittelmäßigen, wegen Mangels an eigenen Gedanken Verfügbaren, zu „jeder Schandtat Bereiten“. / mehr

3 Gedanken zu „Parteien: „Der Aufstieg der Unfähigen“

  1. Wolfgang Niedereder

    Den Artikel kann ich aus eigenen Erfahrungen nur bestätigen, das große ABER ist immer wieder:
    Warum engagiert sich niemand, insbesondere aus den sog. gebildeten Schichten, für Politik ? Ausreden dafür habe ich tonnenweise gehört, ändern wird sich wahrscheinlich nichts. Jeder der – zurecht – den Zustand der derzeitigen Politikerkaste kritisiert soll sich fragen, was tu ich persönlich dagegen ?

  2. sokrates9

    Früher gab es noch die Zeiten wo belesende Ideologen – von Haider bis Cap – beide in Diskussionen gehört – ein Vergnügen.Heute dominieren Studienabbrecher die inihrem Umfeld immer Leute nachziehen die noch dümmer und devoter als sie selbst sind.Leute mit Ideen werden sofort totgebissen..

  3. Falke

    Von solchen Jungen, die in die Politik gehen und dort scheitern, können wir in Österreich auch ein (sehr trauriges) Lied singen. Vor allem von einem, der, statt einen Beruf zu erlernen, auszog, das Land und seine Partei zu verändern und zu modernisieren, mit dem Ergebnis, dass er eine Spur der Verwüstung durch Staat und Gesellschaft zog und – wie das auch der Autor unterstreicht – ihm kaum jemand mehr ein Wort glaubt. Ach ja, eine Leistung hat er schon erbracht: er hat er seiner Partei eine modernere Farbe verpasst.

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