Passagierdaten für Putins Geheimdienst

Die Lufthansa-Tochter “Swiss” liefert ab nächstem Jahr sensible Passagier-Daten an die russische Regierung – auch von Fluggästen, die nicht nach Russland reisen, sondern das riesige Land bloß überfliegen, etwa am Weg nach Thailand, China oder Japan. (hier)

13 comments

  1. Thomas Holzer

    @Riso
    So ist es, schon seit Jahren; und natürlich werden die Passagierdaten auch in der EU verarbeitet: alle schieben sich alle Daten gegenseitig zu

  2. Enpi

    Meine persönlichen Daten, emailadresse und Kreditkartennummer in den Händen dieser russischen Faschisten? Nein danke. Ein triftiger Grund die Swiss bis auf weiteres nicht mehr zu verwenden. Danke für die Warnung.

  3. Christian Peter

    Ja und ? Der amerikanische Geheimdienst saugt in Europa sämtliche Daten (Telefonverkehr, E – Mail Verkehr, etc.) illegal ab und weder die Bevölkerung noch die Behörden scheint dies zu interessieren. Auch in Österreich gibt es zahlreiche Abhörstationen der NSA.

  4. Thomas Holzer

    Die EU-Bürokraten übermitteln freiwillig! Passagier- und Bankdaten (SWIFT-Abkommen) an die USA; daß wichtige Server für die EU ebenfalls in den USA stehen, beruht auch auf Freiwilligkeit…..

  5. Thomas Holzer

    weder noch; meine Daten haben weder den Russen, noch den Ami, noch die EU-Bürokraten zu interessieren

  6. Mona Rieboldt

    Ob es wirklich nötig ist, die Daten an die Geheimdienste zu geben, darf bezweifelt werden. Die Daten bekämen sie sicher auch selbst, es ist nur einfacher, wenn sie gleich übermittelt werden.

    Da der deutsche Verfassungsschutz an Unfähigkeit nicht zu überbieten ist, bekommen sie alle relevanten Daten von den Amerikanern, siehe Sauerland-Attentäter etc.

  7. Rennziege

    Was soll’s?
    Ob wir einen Aldi- oder WalMart-Einkauf tätigen, ein Telefongespräch führen, ein Bahn- oder Flugticket erwerben oder einen Geldautomaten nutzen — ganz egal, wo und wohin auf der Welt —, unsere Daten, Wege und Konsumgewohnheiten werden lückenlos registriert. Es ist zu spät, sich darüber aufzupudeln; zu begeistert sind wir alle auf den Zug der digitalen neuen Zeit aufgesprungen.
    I reg’ mi nimmer auf. Denn die Lückenlosigkeit hat auch ihr Gutes: Allein die schiere Menge der gesammelten Daten macht es schwer, sie zu verwerten. Und wen es partout interessiert, bei wem ich meine Strümpfe und Hustenbonbons einkaufe — von mir aus soll er sich damit langweilen.
    Viel Lärm um nichts.

  8. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    Ihre Diagnose ist richtig und die Realität ist längst an unseren Vorstellungen vorbeigegangen .
    Wussten sie, dass alle Kreditkartenfirmen schon vor mehr als 15 Jahren Verbraucherprofile ihrer Kunden angelegt haben?
    Die kennen ihr durchschnittliches Kaufverhalten und wenn sie dann einmal in Südafrika einen Diamanten kaufen, dessen Wert 10 000 Dollar übersteigt, fragt man nach, ob sie das auch waren. Grund: Kreditkartenbetrug.
    Hat auch was Gutes!? Konkret: selbst bezahlt mit Kreditkarte in Südostasien , dann Weiterflug nach Australien.
    Das Glück war, nachdem die Karte im Hotel kopiert wurde, dass man damals die Haftung nicht geltend machen konnte, weil nachweislich im Flieger!
    🙂 oder so 🙁

  9. Mourawetz

    Die Schweizer werden sich noch wundern. Wenn mit ihrer Kreditkarte in Moskau eingekauft wird, wenn sie nur drüber geflogen sind.

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