Pegida und der Atomausstieg

“…..Wiederholt ist gegen Pegida vorgebracht worden, in Dresden und überhaupt im Osten lebten doch kaum Ausländer beziehungsweise Muslime, jedenfalls weit weniger als im Westen, weshalb den Aufmärschen etwas Surreales und Spiegelfechterisches eigne. Wieso demonstriere man gegen Probleme, die, wenn überhaupt, anderswo dräuten? Die Publizistin Cora Stephan hat in diesem Zusammenhang daran erinnert, in welcher Entfernung von deutschen Landen und Gauen jenes Reaktorkataströphchen vorstellig wurde, um dessentwillen unser Stimmungskanzlerin aus der Atomenergie retirierte. Ich würde allenfalls noch ergänzen, dass man dann auch unmöglich zu Berlin gegen den Vietnam- und später den Golfkrieg hätte demonstrieren dürfen; vom „Kampf gegen rechts“, der ja meist ohne anwesenden Gegner stattfindet (was seine vergleichsweise Popularität erklärt), ganz zu schweigen….” (hier)

9 comments

  1. aneagle

    also darf man hoffen, das rasch 50.000 und mehr friedliche Pegida-befürworter auf der Strasse sind, damit unsere Stimmungskanzlerin (was für eine herrliche Wortschöpfung, Chapeau !) bald eine Alternative sieht. 🙂

  2. Thomas Holzer

    Und in ein paar Jahren wird dann im Parlament ganz demokratisch beschlossen werden, wofür und wogegen das vulgus populus demonstrieren darf 😉

  3. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Natürlich wird das kommen. Das politische Establishment befindet sich mitten in einem selbstverursachten Delegitimationsprozess. Und je mehr es um sich haut, desto mehr Macht wird es verlieren.

    Wenn der erste Panzer einen friedlichen Demonstranten zur Wahrung der “Toleranz” niederfährt, ist die Sache für diejenigen, die derzeit das Sagen haben, vorbei.

    Wenn einem alles genommen wird, ist man nicht mehr erpressbar, da man nichts mehr zu verlieren hat. Den Machthabern kommen damit die Erpressungsmittel abhanden.

  4. Herbert Manninger

    Unsere ,,Elite” muss sich beeilen, ein selektives Wahlrecht zu schaffen, bevor das ,,dumme Volk” sich seiner demokratischen Rechte besinnt.

  5. Gerhard Huemer

    @selbstdenker: Meinen Sie jene Demonstranten, die für Toleranz gegen die Intoleranten auf die Straße gehen? Dann müssen Sie dann aber genau hinschauen, ob im “Panzer” nicht in Wirklichkeit ein Islamist sitzt

  6. Syria Forever

    Shalom Chaveri

    Wann gedenken die Österreicher etwas zu unternehmen?
    Die viel geschimpften Ossis haben deren Hintern schneller erhoben als die Österreicher es zu den Tastaturen schaffen.

    Wobei ich selbst gestehen muss ich war überrascht als Pegida auf die Strassen ging.
    Persönlich bin/war ich von Deutschland gewohnt: ” Hier wohnt der Antifa-SA Block”.
    Naja, in Wien wird das nichts werden kommt doch die Antifa-SA aus der Gegend. Das wird dann in Österreich wohl ausbleiben. Man wartet ab und kann sich ja später “Anschliessen”, nicht wahr?

  7. Thomas Holzer

    In ein paar Wochen werden in Wien wieder die Internationalsozialisten gegen die nationalen Sozialisten marschieren; mit entsprechendem Einsatz gegen Mistkübel und Fensterscheiben……

  8. sokrates9

    PEGIDA beginnt mit “Patriotische Europäer”, das ist das Gegenteil zur Multikultieinheitsbrei EU!.
    Bin sicher dass PEGIDA schneller wächst als unsere tapferen Pseudoeliten – in 3. Generation, dh ohne Verstand- es glauben !Ist doch ähnlich wie in der Privatwirtschaft: 2 – 3 Generationen bauen ein Unternehmen auf, dann kommen die dekadenten Erben an die Macht, und innerhalb kurzer Zeit ist das Unternehmen vernichtet!

  9. Thomas Holzer

    “………dann kommen die dekadenten Erben an die Macht, und innerhalb kurzer Zeit ist das Unternehmen vernichtet!”

    Daher: Erbschaftssteuern! Damit wenigstens der Staat noch was bekommt, bevor die dekadenten Erben das Unternehmen vernichten 😉

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