Peter Pilz: Ein Grüner blamiert sich bis auf die Knochen

Von | 3. November 2015

“….Die Welt der sogenannten sozialen Medien gibt jedem die Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand öffentlich zu blamieren. Diese Gelegenheit hat in den vergangenen Tagen auch ein österreichischer Politiker ergriffen: Die Rede ist vom langjährigen Grüne-Abgeordneten Peter Pilz, der am vergangenen Freitag auf seiner Facebook-Seite einen Fünf-Punkte-Plan zur Beendigung des „Asyl-Chaos der Regierung“ veröffentlichte, der so abwegig ist, dass sein Verfasser jeden Anspruch verwirkt haben sollte, noch ernstgenommen zu werden….” (weiter hier)

9 Gedanken zu „Peter Pilz: Ein Grüner blamiert sich bis auf die Knochen

  1. Thomas Holzer

    Die Wahrnehmungen des Herrn Pilz sind großteils -unabhängig von seinem US-Hass- mehr als nur beeinträchtigt

  2. rider650

    Ich hatte echt was komplett anderes erwartet. Der Mann sagt praktisch nur Wahres, zumindest in dem mena Artikel. Die USA als die Hauptschuldigen, die deswegen auch die Flüchtlingssuppe auslöffeln sollten: stimmt. Was die Kriegsparteien angeht, bin ich natürlich gegen Staaten und ihre Herrscher in allen Formen, aber eine “Lösung” des Krieges in Syrien ohne den Staatschef von Syrien zu fordern ist wie eine “Lösung” der Flüchtlingskrise in Deutschland ohne Merkel zu fordern: zwar wünschenswert, aber nicht möglich. Was die Rebellen angeht: Wen interessiert es, in wieviele Splittergruppen und Grüppchen sie sich aufteilen? Soll mit all denen jetzt verhandelt werden? Die die die russischen Bomben bis jetzt überlebt haben rennen eh ins Ausland oder in die hintersten Winkel von Syrein, oder werden sogar von den US-Verbündeten nach Yemen ausgeflogen, damit all die US-Ausbildungsmilliarden nicht ganz umsonst sind und sie dort noch ein bisschen weitermorden können. Was soll man da bitte verhandeln?

  3. Enpi

    Die USA hat hier sicher ein gewisses Süppchen mitgekocht. Es fällt auf, daß in den Ländern in denen Bush/Obama und seine NATO Hündchen intervenierten Islamisten wie z.B. die Moslembruderschaft Vorteile ziehen. Nur in Ägypten schlug das Pendel zurück, Sisi führte einen Gegenputsch gegen den Moslembruder Morsi, der sogleich von Obama verurteilt wurde. Kurz daraufhin herrschte zwischen beiden Staaten Eiszeit.

    Aber zu behaupten, daß beim Stellvertreterkrieg in Syrien zwischen VAE und Iran die USA (wieder einmal) die schuldigen seien, ist vollkommen abwegig. Schuld sind hier vielmehr beide verfeindeten Islamsekten und der seit Ewigkeiten andauernde geschichtliche Konflikt um den legale Nachfolger Mohammeds.

    Der Islam zeigt wieder einmal daß er ebenso ein perverses Monster, wie sein Gründer ist: er kennt keinerlei Verzeihen. Selbst 1300 Jahre später dauert dieser sinnlose Streit an.

  4. Rennziege

    “… Pilz, dem neben seiner Urteilskraft offenbar auch die Interpunktion abhandengekommen war.”
    Die Zeichensetzung konnte ihm nicht abhandenkommen, denn Grün hat immer schon von nahtlos geschwurbelten Phrasen gelebt, bei denen ein Komma nur gestört hätte. (Denn da hätt’ ja einer eine Zwischenfrage anbringen können. Igitt!)
    Seine Urteilskraft war ebenfalls nie vorhanden, dafür aber seine allumfassende Verurteilungskraft, die von wirtschaftlicher und geopolitischer Ahnungslosigkeit strotzt.
    Eine typisch österreichische Karriere eben. Man stelle sich vor, eine(r) tritt ans Parlamentsmikro und sagt ein paar verständliche, strukturierte und kurze Sätze! Die ORF-Kameras und -Mikrophone würden sofort abgeschaltet, denn klare Sprache könnte eine Revolution auslösen.
    (Was für die meisten europäischen Parlamente gilt, erst recht für die Brüsseler Landvogte.)

  5. Ehrenmitglied der ÖBB

    am “wehesten” 🙂 täte dem Pilz die Tatsache, überhaupt nicht erwähnt zu werden.
    Das ist bei eitlen Tröpfen so?

  6. Der Realist

    Mit Herrn Pilz möchte ich mich jetzt nicht näher befassen, aber ein Faktum wird bei all diesen Diskussionen um den Krieg in Syrien schon gerne vergessen, bevor die “Rebellen”, unter großzügiger Duldung des Westens, mit ihrem “Aufstand” begannen, war Syrien ein halbwegs gut funktionierender Staat. Präsident Dr. Assad hat mit dem Kriegführen bestimmt nicht angefangen, da wollten ein paar Machtgeile wohl ihr eigenes Süppchen kochen. Auch in ganz Afrika gibt es praktisch keinen Staat der einigermaßen stabil ist, dort haben ja auch die “Buschmänner” nach Selbstbestimmung gelechzt, auch nach Entwicklungshilfe in Billionen Euro-Beträgen herrschen dort meist Hunger, Chaos und auch jahrelange Bürgerkriege,

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Realist
    …und ganz böse ist jemand, der denkt es könnte auch Erdogan dahinterstecken?
    Der Trick mit dem Giftgas, mit dem er die USA damals schon zum Eingreifen zwingen wollte ( Obama: rote Linie) ist ihm deshalb nicht aufgegangen, weil die CIA den Braten gerochen hatte und nicht nachweisen konnte, dass Assad dies veranlasst hatte.
    Damit hätte er die “Kurdenfrage” endlich gelöst?

  8. gms

    rider650,

    > Ich hatte echt was komplett anderes erwartet. Der Mann sagt praktisch nur Wahres, zumindest in dem
    > mena Artikel.

    Ob nun wahr oder unwahr — erkennbar ist einmal mehr die für Linke typische kognitive Dissonanz, die im Anlaßfall im besagten Posting [1] wie folgt auskristallisiert: “An der Grenze braucht es dazu bauliche und polizeiliche Maßnahmen, die den Übergang kanalisieren und nichts mit Stacheldrahtzäunen zu tun haben.”

    Wir halten fest: Zäune ja, aber bitte vertikal überwind- oder horizontal umgehbar, Polizei darf in der Nähe sein, aber bloß mit erhobenen Zeigefingern und Teddybären bewaffnet [2] und mit Fahrradpanzern unterwegs, damit nicht der Verdacht aufkommt, es handle sich um “Menschenjagdkommandos”.

    Dabei kann doch ob der Friedfertigkeit und erwiesenem Respekt vor lokalen Gesetzen die Lösung so einfach sein: Die relevanten Bestimmungen zu allen Formen der Zuwanderung werden ins Arabische übersetzt und elektronisch sowie in gedruckten Brochüren veröffentlicht. Jeder präsumtive Zuzügler führt sein Verfahren selbst durch, und falls das Ergebnis gesetzeskonform negativ ausfällt, dann geht der Betreffende von sich aus wieder nach Hause. Kanalisierung im zwanglosen Do-It-Yourself-Verfahren.

    Dazu bedarf es keiner Stacheldrähte und keiner Gewalt. Hätten das die Ungarn damals an ihren Grenzen schon so gehandhabt, wäre es dort niemals zum Einsatz nuklearer Sprengköpfe gegen Kinder und Alte gekommen.

    [1] facebook.com/peterpilz/posts/979091952134618
    [2] de-de.facebook.com/peterpilz/posts/963613340349146
    “Tränengas, Stacheldraht, Radpanzer, Menschenjagdkommandos, Gefängnis – mit seinem Angriff auf Flüchtlinge und Grundwerte hat sich Ungarn unter Viktor Orban von Europa abgewandt.”

  9. Thomas F.

    Bestimmt hat der Nahost-Experte Peter Pilz auch geistreiche Lösungsvorschläge, wie man dem Palestinenser-Problem beikommen könnte. Schade, dass sie keiner hören will.

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