Pfusch-Alarm: Blast die Steuerreform einfach ab!

“……Die Koalition vermittelt in Sachen Steuerreform zunehmend den Eindruck eines aufgescheuchten Hühnerstalls, in dem die Hendln auf der Suche nach ein paar Körnern ziemlich planlos durcheinanderlaufen. Das ist wirklich nicht mehr zum Anschauen!
Ein Vorschlag zur Güte: Blast diesen Pfusch, bei dem unter dem Streich netto sowieso nichts herausschaut, einfach ab….” (hier)

2 comments

  1. Selbstdenker

    Diese sogenannte “Steuerreform” war von Anfang an ein Hütchenspielertrick.

    Josef Urschitz hat dies nicht nur von der Sekunde Null an durchschaut, sondern auch eine Herangehensweise beschrieben, wie sogar in Österreich eine Steuerreform im Sinne einer allgemeinen substanziellen Entlastung funktionieren könnte.

    Dazu meine “two cents”:

    Das was Österreich am dringensten benötigt, um die Ausgabendynamik in den Griff zu bekommen, wäre eine Staatsstrukturreform. Der Systemfehler, dass man sich seit Gründung der Republik nicht zwischen einem föderalen (ÖVP: Bund, Länder, Gemeinden) und zentralen (SPÖ: Bund-Bezirkshauptmannschaft-Gemeinden) Organisationsprinzip unterscheiden konnte, führt zu dürftigen Ergebnissen und kostet uns extrem viel.

    Meines Erachtens sollte als erstes das demokratische Mittel des Bürgerentscheids nach Schweizer Vorbild eingeführt werden. Ob die Menschen lieber – mit allen Konsequenzen und ohne Pfusch – in einem zentralistisch oder föderalistisch organisierten Staat leben möchten, wäre eine von meheren Fragen, die über diesem Weg entschieden werden sollen. Es kann dabei nur diese zwei Optionen geben, da wir das Hybrid-Modell aus Kostengründen entsorgen müssen.

    Über die Staatsstrukturreform hinaus müssten die Kosten des politischen Betriebs massiv gesenkt werden. Meine Vorschläge dazu habe ich bereits vor einigen Tagen hier (“Ich fordere einen Haircut für Politiker”) kundgetan.

  2. Christian Peter

    Das wäre mit Sicherheit das Vernünftigste. Machen wir uns nichts vor : Österreich ist unter den herrschenden politischen Verhältnissen am Ende.

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