Plädoyer für eine rechtsstaatliche Marktwirtschaft

(JOSEF STARGL)  Die Folgen einer jahrzehntelangen antiliberalen und antimarktwirtschaftlichen Bewusstseinsbildung werden immer transparenter. Die Aushöhlung des Rechtsstaates und der Marktwirtschaft schreitet voran.
Die Feinde einer offenen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung und ihre „falschen Propheten“ haben Hochkonjunktur. Zahlreiche Mitglieder der Nomenklatura/der „Priesterkaste“ der Klima- und Umweltschutzsozialisten ersehnen eine „Öko-Diktatur.“

Als permanente Kritiker einer Privateigentums-Wettbewerbsordnung fördern sie Staatsgläubigkeit, Obrigkeitsdenken, Untertanengeist und die Verbreitung der Idee einer umverteilungsgerechten Enteignung in einem Vollkasko-Versorgungsstaat.
Immer mehr rechtsstaatliche und marktwirtschaftliche Analphabeten akzeptieren eine Entrechtungs- und Enteignungspolitik.

Sie haben kein Problem mit verfassungs- und grundrechtswidrigen Regeln.
Sozialisten in allen Parteien engagieren sich als Mitglieder oligarchischer Elitenkartelle im Namen einer (Zwangs-)Solidarität für eine zentralverwaltungswirtschaftliche europäische Transferunion, um „Zombiestaaten, Zombiebanken und Zombieunternehmen“ zu retten.
Mehr Staatsverschuldung bewirkt (-um einen Anstieg der Zinsen zu verhindern!) einen Anstieg der Zentralbankgeldmenge.

Die überschuldeten Staaten und der Finanzsektor profitieren.
Die (geld-)politischen Expropriateure in der Enteignungsunion und in den einzelnen Mitgliedsstaaten befürworten negative Realzinsen, um das Vermögen der Sparer abzuschöpfen, die private Altersvorsorge zu zerstören und die Bürger in mehr Abhängigkeit vom Vollkasko-Versorgungsstaat (staatliche Versorgung aller Pensionisten statt Altersvorsorge!) zu führen.

Die Inflationspolitik erschwert den privaten Vermögensaufbau und unterstützt – so wie die zunehmende (organisierte) Abschaffung des Bargeldes – den Weg in den Sozialismus.
Die Antimarktwirtschaftler ersehnen nicht mehr Produktivität und Wertschöpfung. Es geht ihnen nicht um das (eigenverantwortliche) Erwirtschaften von „Wohlstand für alle“ und um eine Haftung für den Fall des Scheiterns bei Fehlinvestitionen.

Die Expropriateure greifen die Privateigentumsordnung/das Privateigentum an. Ihre Zwangsumverteilungsdebatte mit der Forderung von höheren Substanzsteuern (weniger privaten Investitionen!) bewirtschaftet den Neid und fördert das Anspruchsdenken sowie die Vollkaskomentalität aller Betreuungswilligen mit Untertanengeist, die eine immer größere Abhängigkeit von einem überschuldeten (und wachsenden „tiefen“) Staat einem Leben in Freiheit und Eigenverantwortung vorziehen.

Eine rechtsstaatliche Marktwirtschaft funktioniert auch mit (zahlreichen) rechtsstaatlichen und marktwirtschaftlichen Analphabeten.
Aber eine immer größere Zustimmung zu „Entrechtung und Enteignung“ fördert den Weg in einen Totalitarismus und in eine sozialistische Zentralverwaltungswirtschaft.
Zahlreiche Bürger und Politiker haben in ihrem Sozialisationsprozess nur ein geringes rechtsstaatliches Bewusstsein und nur wenig Wissen über die wohlstandsfördernde Marktwirtschaft erworben.
Mehr rechtsstaatliche (antitotalitäre) und mehr marktwirtschaftliche Bildung könnten einen Beitrag zur Verhinderung eines „realsozialistischen Systems“ leisten.

3 comments

  1. Cora

    Dass jene, denen man wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat, auch noch mit höheren Steuern bezahlen sollen, ist ein Zynismus, der seinesgleichen sucht.

  2. sokrates9

    Sozialistische Zwangswirtschaft zeichnet sich dadurch aus dass an den Schlüsselstellen Idioten und Ideologen sitzen.Die hätten wir schon in Österreich. Das Problem ist nur dass diese Wirtschaft nicht funktioniert wie man in Venezuela oder in der Geschichte zahlloser länder sehen kann.

  3. Falke

    Das muss man (unter anderem) Sebastian Kurz vorwerfen: dass er sich mit einer Partei ins Bett gelegt hat, deren Ziel die Umwandlung Österreichs einen sozialistisch-kommunistischen Staat ist.

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