Plädoyer für eine Renaissance der Marktwirtschaft

Von | 9. Juni 2021

(JOSEF STARGL) Eine schrittweise Elimination von Bildung durch eine permanente Bewußtseinsbildung für „neue Menschen“ hat sowohl einen totalitären als auch einen marktwirtschaftlichen Analphabetismus gefördert.

Die Ausblendung der Begriffe Totalitarismus und totalitärer Sozialismus, eine Relativierung, eine Verschleierung sowie ein Verschweigen der Wirklichkeit im Realsozialismus begünstigen ein Nichterkennen der Folgen des Öko-Realsozialismus.

Immer mehr Menschen glauben an den Staat als Problemlöser. Sie erkennen nicht, dass „mehr Staat“ den Partialinteressen dient und weniger Freiheit für die Bürger bedeutet.

Die Fürsorge und die Bevormundung durch die Obrigkeit dienen als Anreiz für eine freiwillige Unfreiheit/Knechtschaft ohne Eigenverantwortung.

Die Öko-Realsozialisten meinen, dass Privateigentum zur Entfremdung des Menschen von der Gesellschaft und von der Natur führt und, dass ein „Mensch sein“ unter marktwirtschaftlichen Bedingungen nicht möglich ist.

Eine Aufhebung der Entfremdung verlangt mehr „neue Menschen“, die die wohlstandsfördernden Wirkungen des Privateigentums und einer „Ungleichheit im Ergebnis“ nicht erkennen.

Die wissende Avantgarde der öko-realsozialistischen Tugendpolitiker predigt ihre Heilslehren, propagiert das Motto „Proletarier aller Länder vereinigt euch im Sozialstaat auf Pump“ und fordert die „Besserung der Menschen“.

Eine Expropriation des Besitzbürgertums (der „Expropriateure“) wird durch die „Kredit- und Schuldenpyramiden-Geldpolitik“, die mit der Geldentwertung eine Verschwendung der überschuldeten Staaten fördert, durch eine Entschuldung über die Geldentwertung und die Politik der Zinsmanipulation/“Zinskontrolle“, durch neue (Vermögens-)Steuern sowie durch (unverhältnismäßige) Eingriffe ins Eigentum mit Verboten (z.B. bei Öl- und Gasheizungen) ermöglicht.

Die marxistische Entfremdungslehre der Öko-Realsozialisten zielt auf eine „Aufhebung der Entfremdung des Menschen von der Gesellschaft und von der Natur“.

Die „Askese-Trainer“ ersehnen (angeblich im globalen sozialen und ökologischen Interesse) mehr Zwangsumverteilung. „Soziale und ökologische Gerechtigkeit“/mehr Umverteilung von Einkommen und von Vermögen soll dem Grundsatz „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ dienen.

Zur Erinnerung: Der (immer schwierigere) Erwerb und die Verwendung von Eigentum dienen der Freiheit und dem Wettbewerb unter dem Recht. Ein zunehmendes Arrangement mit der Unfreiheit bewirkt noch mehr Verlust des Vertrauens in die Eigenverantwortung sowie in die Freiheit, sich von anderen auch im Risiko und im Erfolg unterscheiden zu dürfen.

Eine Gesellschaft ohne Wertschätzung der Erfolgreichen führt zum „Verlust der Erneuerungsfähigkeit“. Immer mehr „Anmaßung von Wissen“ und der „Konstruktivismus“ der Planer, Steuerer, Regulierer und Interventionisten sind mit Ineffizienz, mit einer (zunehmenden) Fehlleistung und Verschwendung von Ressourcen sowie mit einer Vernichtung von Einkommen und von Vermögen verbunden.

Der Öko-Realsozialismus bewirkt Freiheits- und Wohlstandsverluste. Wir benötigen eine Renaissance der Marktwirtschaft.

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