5 comments

  1. H.Trickler

    Auch wenn Laqueur ein Kenner der Situation ist, den reisserischen Titel hat der Zeitungsverlag gesetzt! Und die Frage wird in einem unscheinbaren Sätzchen beantwortet: “…darf man als selbstverständlich voraussetzen, dass jenseits der extremen Ränder niemand einen großen Atomkrieg will.”

    Solche Titel ist man von der Schundpresse gewohnt, liest sie aber heute auch in der Welt und bei Ortner…

  2. sokrates

    Wenn ,mit solchen Headlines geworben wird, sieht man sofort dass wieder US – Propaganda dahinter steht! Habe noch nie von einem “Rußlandkenner – US Provinienz” gehört, dass Russlland weltweit 6 Militärstützpunkte, USA 800 hat! Auch die Militärbudgets werden sicherheitshalber nie verglichen..

  3. Fragolin

    Ein “renommierter Historiker” fordert in Russland eine “Kulturrevolution”?
    Ein renommierter Historiker würde den Begriff und seine geschichtliche Bedeutung kennen.

    Was Moskau plant werden die entsprechenden Leute nicht ausplaudern und die Ferndiagnose irgendwelcher Klugredner ist irrelevant. Die offizielle Doktrin des atomaren Erstschlags, zu der unter Putin vor Jahren rückschrittlicherweise zurückgefunden wurde, ist nichts anderes als die US-amerikanische Erstschlagsstrategie, wie sie seit Reagans Zeiten aktuell geblieben ist. Und wir erinnern uns – im Gegensatz zu den Russen haben die Amerikaner die Bombe wirklich schon zweimal eingesetzt. Und die einzige Politikerin, die in den letzten Jahren aktiv einen Atomschlag gefordert hat, war ausgerechnet die ukrainische Ex-Ex-Präsidentin und richtete sich – na? Gegen Russland.
    “Plant Kiew, die Nato in einen Atomkrieg gegen Russland zu treiben?” war eine Schlagzeile, die damals nirgends zu finden war, obwohl genau das die Kernaussage in Timoschenkos Telefonat war. Also ist die Schlagzeile “Plant Moskau einen Atomkrieg?” einfach nur entbehrliches Geschreibsel, das ganz offensichtlich aus der Verzweiflung geboren wurde, irgend etwas veröffentliche zu müssen, um eine ansonsten absolut inhaltsleere Propaganda nicht komplett im Nichts versickern zu lassen.
    Wer keine Fakten hat liest in Eingeweiden, wirft Runensteinchen oder versucht den Kaffeesatz zu interpretieren. “Renommierte Historiker” wird somit zur modernen Umschreibung von Schamanen oder Quacksalbern. So gesehen ist die komplette westliche Kriegspropaganda bisher nichts als ein erbärmliches Trauerspiel öffentlich zur Schau gestellter Ahnungslosigkeit und als solches um keinen Deut höherwertiger als die gezielte Meinungsmache der russischen putintreuen Schmierfinken.
    Lug, trug und Verscheißerung auf beiden Seiten – der Westen hat in dem Versuch, moralisch und technisch besser zu sein als sein mit permanenter Geringschätzung bedachter östlicher Schmuddelnachbar jämmerlich versagt.

  4. Ehrenmitglied der ÖBB

    Kurzfassung: einige seiner Bücher stehen in meiner Bibliothek. W. Laqueur ist ein alter Kommunist der seine Weltsicht dem p.t. Publikum des Westens so anbietet, dass er wieder ein Geschäft macht.
    Kaum lesenswert.

  5. Christian Weiss

    “Habe noch nie von einem “Rußlandkenner – US Provinienz” gehört, dass Russlland weltweit 6 Militärstützpunkte, USA 800 hat! Auch die Militärbudgets werden sicherheitshalber nie verglichen..”
    Also ich finde es höchst erfreulich, dass die USA jenes Land mit den vielen Militärstützpunkten und dem hohen Militärbudget ist und nicht der Failed State Russland.

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