Platzt jetzt die BBB-Blase?

Ökonom Daniel Stelter: “Schon vor längerer Zeit habe ich vor den Risiken der zunehmenden Verschuldung der US-Unternehmen gewarnt. Dabei ging es vor allem um die abnehmende Kreditqualität, da immer mehr Unternehmen die Schulden so hoch treiben, dass sie nur noch knapp oberhalb von Junk bewertet werden. Dieses BBB-Rating ist erforderlich, damit Pensionsfonds und ähnliche Anleger die Papiere noch kaufen dürfen. Ein genauerer Blick zeigt zudem, dass die Ratingagenturen wie schon vor der Finanzkrise dazu neigen, nicht zu streng zu sein. Die reinen Finanzzahlen sind da schon jetzt schlechter als BBB.

Die Risiken einer Herabstufung eines oder mehrere Schuldenschwergewichte sind dabei erheblich. Die Investoren wären gezwungen, zu verkaufen und dieser Verkaufsdruck träfe auf einen Markt mit geringer Nachfrage, auch wegen der gestiegenen Regulierung der letzten Jahre und der Zunahme des Anteils passiver Investoren über ETF. mehr hier

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