Pokemon Go – ein Werkzeug für Geheimdienste und Terroristen?

Von | 1. August 2016

“…..Controllers of the game’s data collection network are also provided with GPS to pinpoint the exact location of millions of users at any given time together with access to their video cameras.
Thus, users of the app will be unknowingly engaging in intelligence gathering with the help of photography from every angle of nearly every location on earth in the course of chasing the pokemons that were released as their prey.
At least one of the features of the game was apparently created under the direction of an intelligence service.
Niantic has given various companies permission to publicize the presence of pokemons around shopping centers, restaurants, museums and other sites. It then becomes a simple matter to spread the word on social networks that a rare breed of pokemons has appeared on the wall of a nuclear power plant in a targeted city. Hundreds, if not thousands, of addicts would head for the new location, clicking their video cameras and GPS systems as they go. This data would be beamed instantly to the monitors of the game’s clandestine controllers.
Nintendo Go and its potential for luring players to high-security and off-limits military facilities also makes it a major hazard in the hands of criminal organizations and terrorists.
A situation in which large numbers of people innocently searching for pokemons with their eyes glued to their smartphones are led into a trap by terrorists can no longer be dismissed as a fantastic scenario…..” (hier)

4 Gedanken zu „Pokemon Go – ein Werkzeug für Geheimdienste und Terroristen?

  1. Falke

    Von dieser Warte habe ich diese dümmliche Spielwut noch nicht betrachtet, aber auszuschließen ist das sicher nicht.

  2. gms

    Wo sind denn all die Sittenwächter mit ihren ewigen Sprüchen von wegen Antiamerikanismus und Verschwörungstheorien, wenn man sie tatsächlich braucht?

    “It was developed by the San Francisco, California-based Nantic which was founded in 2010 as a Google startup by the person who established the mapping firm Keyhole. Keyhole, which was set up in 2001, was funded by venture capital firm In-Q-Tel that was controlled by the US National Security Agency and acquired several years later by Google.
    The linkage of these companies to each other, to Google and to the American intelligence agency, leaves little doubt about the real purpose of the game and how the vast amounts of collected data may be used – primarily as a quintessential operational spy tool.”

    Was muß man hier als nächstes lesen? Etwa daß das US-Militär aktuell von Android auf iPhones umrüstet oder gar der offizielle 9/11-Bericht gut erzählte Fiktion ist? Zumindest die Konsequenzen dieser neuen Form der Ehrlichkeit stehen außer Frage, denn wenn die Administrationen einmal als klandestine Subjekte enttarnt sind, kann man sich wieder zügelnd den Bürgern zuwenden:

    “This data would be beamed instantly to the monitors of the game’s clandestine controllers.
    Nintendo Go and its potential for luring players to high-security and off-limits military facilities also makes it a major hazard in the hands of criminal organizations and terrorists.”

    Also, liebe Kinder: Das Internet muß vollständig unter die Kontrolle der Regierungen. Das versteht ihr doch. Heute verklickert das noch Debka und morgen schon das Forbes-Magazine. Versprochen.

  3. astuga

    Naja, schon ein Smartphone mit den üblichen Apps ermöglicht eine Standortbestimmung, Erkennung von Bewegungsmustern etc.
    Letztlich trifft das etwas weniger exakt auch auf jedes “Dumbphone” zu (so wie meines).
    Aber es ist immer gut, sich dessen auch bewusst zu sein und es zu thematisieren.

    Dass uns jetzt dann aber Terroristen damit irgendwo hinlocken wollten halte ich eher für unwahrscheinlich.
    Die größere Gefahr droht uns von den ganzen möglichen Funktionen die bereits angekündigt oder schon auf dem Markt sind.
    Bezahlfunktion, Ausweisfunktion, Smartphone als Fernsteuerung für alles mögliche, Gesundheitsüberwachung etc. pp.
    Die Cyberkriminellen freuen sich schon, und nicht nur diese…

  4. gms

    astuga,

    > Die Cyberkriminellen freuen sich schon, und nicht nur diese…

    Apropos und damit es nicht in Vergessenheit gerät: Dank EU wird ab 2018 mit ‘eCall’ jeder neuzugelassene PKW zur von sich aus quasselnden, mobilen Telephonzelle mit GPS-Funktion. Die Geräte sind fest mit dem Auto verbaut, enthalten neben diversen Spezifika wie Antriebsart und Sitzplatzzahl die eindeutige Fahrzeugnummer und müssen bei der TÜV-Überprüfung (“Pickerl”) funktionstüchtig sein.

    Soviel amtliche Fürsorge läßt nicht nur Bürger frohlocken und deren großen Bruder, sondern auch Telcos, die hierfür veraltete GSM-Anlagen bis weit ins 21ste Jahrhundert verwenden können und dafür von Automobilherstellern respektive deren Kunden bezahlt werden.

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