Pokern, ohne bluffen zu können

“…Eine Insolvenz der Hypo Alpe Adria brächte einige Risken mit sich. Sie bisher komplett auszuschließen war jedoch das Dümmste, was man machen konnte….” (hier)

6 comments

  1. S.M.

    Der Kommentar von Herrn Zirm ist ein Witz! Ich bitte Sie, Herr Ortner, sich die von Ihnen verlinkten Kommentare genauer durchzulesen.
    Herr Zirm schreibt wörtlich:
    “Bedanken für das Debakel können die Steuerzahler sich – das sollte an dieser Stelle nie vergessen werden – bei Kärnten oder besser gesagt: bei der ehemaligen blau-orangen Kärntner Landesregierung unter Jörg Haider.”

    Diese Aussage ist durchschaubar aus den verschiedensten Gründen falsch!

  2. Rennziege

    6. Februar 2014 –> 12:41 S.M.
    Diese Aussage ist durchschaubar aus den verschiedensten Gründen falsch! schreiben Sie. Und Sie haben recht. Jeder mag über das tapfere Haiderlein denken, was er mag — aber es ist allzu bequem und auch auch infam, auf dem Grab eines Toten seine Notdurft zu verrichten. Das tun heute täglich genau die, die von ihm profitiert haben und großteils mehr Dreck am Stecken haben als er. Auch Rotsocken, die von ihm angeblich meilenweit entfernt waren. Solche gibt’s auch in Wien reichlich, quer durch alle Parteien.
    In Haiders Schatten ließ sich allerhand mauscheln und vertuschen, ohne dass er davon bei Lebzeiten erfuhr.
    Leichenfledderei und Grabschändung eines Menschen, der sich nicht mehr wehren kann, werden die großen und kleinen Gauner, die in seinem Kielwasser im Trüben fischten, nicht ewig reinwaschen können.
    Die Stunde der Wahrheit wird diesen Gruftspionen nicht erspart bleiben.

  3. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Seien Sie mir bitte nicht böse, aber es geht weder um “Leichenfledderei” noch darum, ob und was der Herr Dr. Haider wusste!
    Sondern schlicht und einfach, daß auf Grund der Kärntner Landesverfassung (Proporzregierung) Die Haider FPÖ, das Haider BZÖ ohne Zustimmung von SPÖ, ÖVP und “Die Grünen” nicht für 1 Euro eine Landeshaftung eingehen konnte.
    Dies ist die Wahrheit, welche alle(sic!) Beteiligten mit Hilfe des ORF und der veröffentlichten Meinung ziemlich erfolgreich verschleiern.

  4. Rennziege

    @Tomas Holzer
    Nichts anderes sag’ ich doch auch, Herr Holzer! Die alle, egal welcher Couleur, haben bewusst und keineswegs uneigennützig mitgespielt, entweder naiv oder kriminell — oder beides in einer typisch österreichischen Verquickung. I bin a Karntnarin, wie öfter mitgeteilt, aber als Jörg Haider regierte, war ich noch nicht sooo flügge. Dennoch erinnere ich mich an kein böses Wort gegen ihn in dieser Zeit, weder im Gymnasium noch in den Wirtshäusern, in die der alte Herr uns Kinder gern mitnahm. Alle Kärntner haben ihn geliebt; nur aus Wien wurde Galle gespuckt.
    Mein Eindruck: Die, die sich jetzt ihre Butter vom Kopf und ihre Wunden lecken, gern auch vor Gericht, haben dem tapferen Haiderlein früher die Füße geküsst, öffentlich. Und jetzt schieben sie einem Wehrlosen alles in die Schuhe, was sie höchstderoselbst verbrochen haben. Was infam und beschämend ist für die, die’s tun, und für die, die wider besseres Wissen diese Leichenschändung mitmachen..

  5. sybille Stoa

    Sobald die Politik mit Finanzsachen was zu tun hat, wird häufig der Schaden maximiert. (siehe Salzburger Finanzskandal)

    Man hätte sich Profis zur Abwicklung einkaufen sollen, das wäre vermutlich billiger gekomnen. Bei Profis sollte man aber nicht diejenigen beauftragen, denen man was schuldet oder die indirekte Gläubiger sind. Weil die werden dann auch im eigenen Interesse eher eine Lösung vorschlagen, wie z.B. Goldman Sachs in Griechenland.
    2 TOP unabhängige Beratungsfirmen, die keine direkten oder indirekten Gläubiger sind, wären die Investition sicher 1.000x wert.

  6. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Zu der Zeit, zu der Herr Haider in Kärnten schalten und walten durfte, war ich “politischer Flüchtling”, ausgerechnet in Wien 😉
    Retrospektiv betrachtet, könnte ich mir wie Edward Snowden vorkommen 😉

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