Politik als Verwalten des Niederganges Europas

(von WERNER REICHEL) Von Malmö bis Marseille, von Birmingham bis Berlin, in den urbanen Zentren West- und Nordeuropas breiten sich sogenannte No-Go-Areas immer weiter aus. No-Go-Area bedeutet, dass in diesem Stadtteil die Gesetze des jeweiligen Landes keine oder kaum noch Geltung haben. Es sind defacto exterritoriale Gebiete, die zumeist von orientalischen/islamischen Clans und multikulturellen Banden beherrscht werden. Alleine in Schweden gibt es über 50 solcher Zonen. Die Staatsmacht hat dort kapituliert und diese Regionen aufgegeben. Die autochthone Bevölkerung ist geflüchtet. Zurück geblieben ist bestenfalls der abgehängte Teil der einheimischen Gesellschaft.

Die Polizei traut sich, wenn überhaupt, nur noch in großer Mannstärke in diese Gebiete. Eine dieser No-Go-Areas ist La Cayolle im 9. Arrondissement von Marseille. In diesem Multikulti-Ghetto ist die Polizeistation nur noch unter Tags besetzt. In der Nacht wäre es zu gefährlich für die Polizei. Kein Scherz, sondern multikulturelle Normalität in Frankreich.

Ein anderes Problemviertel ist La Chapelle-Pajol in Paris. Dort kippt gerade die Situation. Im Frühjahr 2017 haben die Bewohnerinnen dieses Stadtteils öffentlich um Hilfe gerufen. In einer Online-Petition beklagten sich die verängstigten Französinnen, dass es immer schwieriger sei, sich frei und sicher im öffentlichen Raum zu bewegen. Die Reaktionen von Politik und Medien reichten von Hetze bis hin zu blankem Zynismus. Die Frauen mit ihrer rassistischen und neokolonialistischen Haltung seien das eigentliche Problem, nicht die pöbelnden und frauenverachtenden Machos aus Nordafrika. Die Feministin und Grünpolitikerin Caroline de Haas forderte allen Ernstes die Gehsteige zu verbreitern, da der Platzmangel auf den Trottoirs für die Spannungen verantwortlich sei. Kein Scherz, sondern politische „Problemlösungskompetenz“ im multikulturellen Frankreich.

Die Politik ignoriert die sich ausbreitenden rechtsfreien Zonen, weil sie das Problem nicht mehr in den Begriff bekommt. Durchzugreifen, also schlicht die bestehenden Gesetze anzuwenden und zu vollziehen, hieße, einen Bürgerkrieg oder zumindest bürgerkriegsähnlich Zustände zu „provozieren“.

Eine Verhaftung oder ein von der Polizei in Notwehr erschossener Krimineller reichen aus, um gewalttätige Ausschreitungen im ganzen Land auszulösen. Man denke an die Unruhen und Plünderungen in Großbritannien (2011), die seit Jahren immer wieder ausbrechenden Krawalle in den französischen Banlieues oder die Straßenkämpfe in den Problemvierteln Schwedens in diesem Jahr. Immer wieder flackern gewalttätige Konflikte in diesen Gebieten auf. Die Frontlinien sind klar gezogen: Junge Migranten bzw. deren Nachkommen, zumeist aus dem islamischen Raum, auf der einen, der Staat und die autochthone Bevölkerung auf der anderen Seite.

Dass die Lage noch nicht völlig außer Kontrolle geraten ist, dafür sorgen vor allem die milliardenschweren staatlichen Transferleistungen, mit denen die Bewohner solcher Gebiete mehr schlecht als recht ruhig gestellt werden. Die Gelder, die zumeist als Sozialhilfe oder Integrationsmaßnahmen offiziell verbucht werden, sind in Wahrheit staatliche Schutzgelder. Man erkauft sich um immer mehr Steuergeld einen brüchigen sozialen Frieden. Sollten die Gelder – aus welchen Gründen auch immer – versiegen, ist es schlagartig damit vorbei.

Und weil die Politiker das wissen und ihr angenehmes Politikerdasein möglichst ruhig und so lange wie möglich genießen wollen und die kaputt gesparten Sicherheitskräfte mit solchen Konflikten ohnehin heillos überfordert wären, ignoriert und verheimlicht man die immer weiter um sich greifende Erosion des Rechtsstaates. Wissenschaft, Medien und Kultur machen sich dabei zu Komplizen des politischen Establishments.

Für die Bewohner dieser sich ausbreitenden rechtsfreien Zonen ist es egal, wer gerade in der Regierung sitzt, welche Parteien bei den Wahlen wie viele Prozente bekommen. Es hat auf das Leben der Menschen in diesen Gebieten keinen Einfluss, welche Partei um wieviel Prozentpunkte zulegt oder verliert. Aber auch für jene Bürger, die sich noch an die Gesetze des sich auflösenden Staates halten, sei es in Großbritannien, Deutschland oder Frankreich, spielen Wahlen und Wahlergebnisse kaum noch eine Rolle. Beim ersten Durchgang der französischen Parlamentswahlen ist die Mehrheit der Franzosen zu Hause geblieben. Für die von den Medien als Hoffnungsträger verkaufte Bewegung von Präsident Macron votierten gerade einmal 15% der Wahlberechtigten. Trotzdem veranstalten Politik und Medien stets einen Monate andauernden Medienrummel vor jeder Wahl, um die Aufmerksamkeit der Bürger zu binden und von den wahren Problemen abzulenken. Wie das Beispiel Frankreich zeigt, lassen sich aber immer weniger Bürger von dieser Schmierentragödie täuschen. Sie haben resigniert, haben längst erkannt, dass es für ihr eigenes Leben und für die Zukunft ihres Landes irrelevant ist, wen sie wählen. Macron der Retter Frankreichs? Wer das glaubt, ist entweder Journalist oder naiv.

Die Migranten aus Afrika und dem Orient strömen dank der ungeschützten EU-Außengrenzen nach Europa und verändern die Gesellschaften, völlig unabhängig davon, wer in Paris, Berlin oder Rom gerade den Ton angibt. Merkel oder Schulz, einerlei. Es ist in der Regel egal, wo man sein Kreuz macht.

Die Unterschiede sind nur noch graduell. Linke Regierungen beschleunigen den Niedergang der europäischen Staaten und Gesellschaften, bürgerliche verzögern ihn. Das Ergebnis bleibt letztendlich das selbe. Nur noch eine konsequente und mutige Politik würde Abhilfe schaffen, aber außer im Osten scheint dazu kein EU-Staat mehr in der Lage zu sein.

Die Zukunft Europas kann man deshalb bereits jetzt in Neukölln (Berlin), Rosengård (Malmö) oder La Cayolle (Marseille) bestaunen. In diesen Stadtteilen trifft man viele unterschiedliche Menschen, nur nicht jene, die die Multikulturalisierung feiern und vorantreiben. Dass sich die No-Go-Areas immer weiter ausdehnen, dafür sorgen neben den ungeschützten Grenzen, die Ignoranz und Untätigkeit der Politik vor allem die hohe Geburtenrate der Neubürger und die niedrige der Autochthonen. Das Problem lässt sich nicht aussitzen, wie viele vor allem linken Politiker offensichtlich glauben.

Die demokratischen Systeme in Europa drohen zu implodieren, sind nur noch leere Hüllen, weil der eine Teil der Bevölkerung ohnehin nach seinen eigenen vormodernen Regeln und Traditionen lebt, die recht wenig mit den europäischen Gesetzen und Standards zu tun haben, der andere Teil hat das Vertrauen und den Glauben in die demokratischen Institutionen und deren Voodoo-Rituale längst verloren. Deshalb haben sich die Politiker auf das Verwalten und Moderieren des Niedergangs verlegt. Der Terror wird nicht bekämpft, man beschränkt sich auf schmierige Trauerreden, Grenzen werden nicht geschützt, stattdessen wird die Bevölkerung mit Durchhalteparolen gequält, statt sich mit Kritik an der eigenen Politik auseinanderzusetzen, macht man die Kritiker mundtot und die vielen Probleme der Massenzuwanderung werden den Menschen als eine nicht näher definierte Bereicherung verkauft.

Europa stehen stürmische Zeiten bevor. Ein Umdenken ist nicht in Sicht. Sieht man sich die aktuellen Programme und Slogans der linken Parteien in Österreich an, bekommt man vielmehr den Eindruck, dass viele Politiker die Dramatik der Lage noch gar nicht begriffen haben, noch immer nicht wissen, wie macht- und sinnlos sie geworden geworden sind. Jeder muslimische Prediger hat mittlerweile mehr reale Macht und gesellschaftlichen Einfluss, als ein gemeiner Nationalratsabgeordneter oder Parteisoldat. Wer angesichts der an den Küsten Nordafrikas wartenden Migrantenheere und den explodierenden Problemen in Europa von 30Stunden-Woche, Gnaztagsschule, Gender Mainstreaming, sozialer Gerechtigkeit, Klimawandel oder Homo-Ehe schwafelt, der hat nichts kapiert oder er betätigt sich als politischer Trickbetrüger.

Jene Politiker, die sich so gerne als Kämpfer für Demokratie und Gerechtigkeit inszenieren, sind genau diejenigen, die das demokratische System an die Wand fahren. Europa befindet sich in einem irreversiblen Transformationsprozess. Das linke Multikulti-Experiment ist völlig außer Kontrolle geraten. Die Geister die sie riefen … Die Politiker, die vorgeben, die Geschicke dieses Kontinents zu lenken und die Probleme, die sie selbst verursacht haben, zu lösen, haben die Zügel längst aus der Hand gegeben, sind nur noch Passagiere, genauso wie die Bürger. Mit der Zukunft Europas haben sie kaum noch etwas zu tun.

24 comments

  1. Namor

    Egon Flaig bezeichnet Frankreich als “im Vorbürgerkriegszustand”. Valls prophezeite Bürgerkrieg, wenn FN die Wahl 2015 gewinnen würde.

    Seit 2015 wissen wir, die Masse ist formbar wie in den 1930ern.

    https://www.tichyseinblick.de/video/interview/peter-hahne/
    So ab 11:49, wenn die Toleranz der Gesellschaft überspannt wird, … (Schäuble)

    Über den islamischen Ländern hängt das Damoklesschwert, welches der Westen nach belieben niedersausen lassen kann. Wenn Regime wechseln, wird es blutig für die alten Machthaber. Seit 2015 weiss ich wie schnell sich Dinge ändern können. Wir leben in spannenden Zeiten.

  2. Humanist

    Wir müssen kurz aufhören zu arbeiten und die idioten zu finanzieren, um endlich die Idioten von der Bühne zu jagen! Dringendst! ohne watschen wohl nicht mehr möglich, wie es scheint…

  3. Kluftinger

    Und wie ist das mit dem Eid der Politiker auf die Verfassung? Daraus ließen sich eine Menge Konsequenzen ableiten um die Situation zu ändern bzw. zu verbessern! Aber so lange Politiker(innen) nicht für ihr Tun einstehen müssen, sondern eher bei deutschen bzw. internationalen Konzernen “versorgt” werden, ist eine Änderung kaum zu erwarten.
    Am 15. Oktober d.J. wird man ja sehen ob ein Problembewusstsein besteht?

  4. nattl

    Etwas das ich seit Jahren sage und überall angefeindet werde (auch hier).

    Solche Brandreden hätte man vor 30, 40 Jahren im Mainstream gebraucht, nicht auf einem Special Interest Politblog, der von wieviel, 10.000, von mir aus auch 30.000 Leuten regelmäßig besucht wird?

    Die Transformation ist schon längst im Gange, aber es will sie keiner Wahrhaben. Weil es den meisten Leuten noch immer zu gut geht. Außerdem sind die meisten unfassbare Egoisten. Wenn die Tochter des Nachbarn vergewaltigt wird, dann ist das traurig, aber solange meine Familie nicht betroffen ist, ists auch egal. Also bedient jeder seinen Kredit, geht weiter arbeiten und hofft, dass man sich das zweite Auto oder den Luxusurlaub noch leisten kann.

    Die Ausrede, dass Politiker und Medien alleine Schuld wären an der Misere ist eine billige. Denn die Bürger lassen sich nur allzu bereitwillig von der Idee einlullen, dass alles unter Kontrolle sei und alles normal. Interessanterweise haben meiner Meinung nach die sogenannten “Bildungsfernen” das weitaus bessere Gespür für die Realität — zumindest jene, die ich kenne, sehen die Dinge relativ ungefiltert. Wohingegen die selbsternannten Bildungsbürger jedes noch so an den Haaren herbeigezogene Märchen mehr als bereitwillig glauben, nur um die eigene Weltanschauung nicht ändern zu müssen.

    Die Transformation ist eine langsame, sie hat vor Jahrzehnten begonnen und ändert das Denken unmerklich. Wie stark sich Dinge ändern merkt man eigentlich nur, wenn man längere Zeit im Ausland war (am Besten ein anderer Kontinent) und wieder zurückkommt. Dann werden einem plötzlich die vielen kleinen Dinge die sich ständig ändern, die wir so im Alltag beiseiteschieben, wirklich bewußt.

    Es wird kein Umdenken geben. Die westliche Gesellschaft läuft halt solange weiter, bis es nicht mehr geht. Der Prozess mag noch 100, 150 Jahre so weitergehen, manche merken die Transformation bereits jetzt, manche werden von ihr erst in 50 Jahren betroffen sein. Deswegen wird es keinen nennenswerten Widerstand geben.

    Es ist schade, dass eine einstmalige Weltmacht wie Europa vor einer Kultur aus Ziegenhirten kapituliert. Aber Rom hat sich auch den Barbarenhorden ergeben während es mit internen Quereleien beschäftigt war…

  5. Reini

    … die Europäer müssen Opfer für die Einbürgerung neuer Kulturen bringen. Wird ein “Schwarzer Drogendealer” abgeschoben gibt’s einen Aufschrei und eine Demonstration gegen “Rassismus”, wird ein “Weißes Mädchen” von einem “Schwarzen” vergewaltig, wird’s von der Polizei nicht einmal veröffentlicht.
    nattl,… sehe dies genauso,… solange die Gesellschaft auf neuen Schulden angefüttert wird, wird diese auch keinen Grund zum Umdenken sehen. Das dumme Volk vernichtet sich mit der Gier selbst, der beste “Austeiler” wird gewählt, z.B. ein Beamter wird immer “seine Partei” wählen die ihn füttert, ein Kreislauf bis zum Untergang.

  6. mariuslupus

    Interessant ist wie es der classe politique mit der Hilfe ihrer Medien, immer wieder gelingt vom clear and present danger für Europa, von der bevorstehenden und von der Politikerkaste unterstützten Zerstörung der europäischen Kultur, abzulenken. Das aktuelle Beispiel ist der talentierten monsieur Macron. Bis jetzt nur Lobreden, à la Reinkarnation von Ludwig XIV, Charles de Gaulle, Napoleon, je nach Geschmack und couleur, des medialen Lobhudlers. Bis jetzt bewegt sich Macron auf dem Verkündigungsmodus von Barack O. und Angela M. “Oui, we schaffen es”.
    Macron, das wird die nächste Zukunft beweisen, ist ein Garant des weiteren Zuzugs von hunderttausenden von muslimischen Arabern und Nordafrikanern, nach Westeuropa. Hat bis jetzt keinen Zweifel aufkommen lassen, dass er die von der EU verordnete, unkontrollierte Immigration von Moslems nach Europa unterstützen wird.
    Alle andere Ankündigungen über irgendwelche Reformen, sind nicht ernst gemeint. Es geht nur um Macht, um absolute Macht.
    Auch am 18.6. wird sich in Frankreich zeigen dass die Wähler die Tragweite ihrer Entscheidung nicht verstehen.
    Die causa prima, die eine absolute Priorität in der nächsten Zukunft haben sollte, ist die Grenzkontrolle an den Aussengrenzen der EU, der Stop der Zuwanderung. Dass, nach dem Vorbild von Australien oder travel ban von Roland Trump.
    Macron unterstützt die Sanktionen gegen Ungarn, Tschechien und Polen, die vom griechischen EU Politruk, heute verkündet wurden.

  7. mariuslupus

    @raindancer
    Genitalverstümmelung ist ein Euphemismus. Tatsächlich handelt es sich um eine brutale Körperverletzung, eine absichtliche schwere Körperverletzung. Bei dieser schweren Körperverletzung, sind zwei Straftäter beteiligt. Die Person die diese brutale Beschneidung durchführt und die Eltern, die sträflich gegen das Kindeswohl verstossen. Sollte im ersten Fal, immer eine Täterin eine Verurteilung zu einer unbedingten längeren Freiheitstrafe. Im Falle der Eltern den sofortigen Entzug der elterliche Gewalt und Bestrafung.
    In Westeuropa gibt es zwar Strafgesetzbücher, aber deren Inhalt wird von der Exekutive
    und der Justiz ignoriert.
    Unbegreiflich, der Fanatismus der Täter die Kindern Schmerzen im Namen einer Ideologie zuführen. Unbegreiflich, die Bereitschaft der Eltern das eigene Kindern zu traumatisieren.
    Unbegreiflich, das Schweigen und die Vertuschung durch die Ärzte. Ein Arzt hat die Pflicht bei der Aufklärung einer Straftat die Justiz zu unterstützen. Insbesondere, wenn es sich bei den Betroffenen um Kinder handelt. In diesen Fall gibt es keine Berufung auf die ärztliche Schweigepflicht. Ein Arzt, der sich bei dieser Verletzung eines Kindes auf die Schweigepflicht beruft, handelt unethisch und ist ein Feigling.
    Die Feministen brauchen nicht mehr erwähnt werden Die Feministinen unterstützen die FGM durch ihr lautes und ausdrückliches Schweigen
    Ayaan Hirsi Ali: The Challenge of Dawa.

  8. sokrates9

    mariuslupus@… Ein Arzt, der sich bei dieser Verletzung eines Kindes auf die Schweigepflicht beruft, handelt unethisch und ist ein Feigling..
    Sorry – game over! was bringt das dem Arzt? wir haben doch bereits Schariajustiz, die Feiglinge stecken in der Politik und dem Recht! Mehr als ein böses DU DU ist da nicht mehr drinnen, und die katholische Kirche applaudiert auch noch und unterstützt ihre Moslemischen Glaubensbrüder!!.

  9. sokrates9

    nattl@…Wie stark sich Dinge ändern merkt man eigentlich nur, wenn man längere Zeit im Ausland war..
    Völlig richtig, wobei die ” Kultur” ändert sich dramatisch, auch der neuen 140 Zeichen Kommunikation! Schlagworte prägen das Verhalten, sie können heute ein Studium abschliessen ohne ein EINZIGES Buch wirklich gelesen geschweige denn verstanden zu haben! Dass sich das auf ein ganzhaftes Denken, auf Philosophie und Strategie negativ auswirkt ist leicht nachvollziehbar! Innerhalb von 10 Jahren ist zB ein “investigativer Journalismus” in Europa völlig ausgestorben! Gegenbeispiele werden gerne entgegengenommen!

  10. Die neue Rechte

    Ich würde ja gerne wieder auf zukünftige, zwingende Entwicklungen hinweisen, aber dann bin ich wieder ein identitärer, brauner Hurrapatriot. Und ja: Mimimi.

  11. Thomas Holzer

    @nattl 08:30h
    Europa war nie eine Weltmacht, wird es auch nie sein. Weltmacht waren -ja- Nationalstaaten, ob nun Portugal, Spanien, Niederlande oder GB, seinen wir gnädig und fügen auch Frankreich ein (wenn es auch nur eine kleine Weltmacht war)

  12. Franz Meier

    Die politische Linke erzählt uns, dass wir schuld sind an dem Elend der Migranten in Afrika und in Nahen und Mittleren Osten. Wir hätten ihnen das Klima kaputtgemacht, wir würden sie ausbeuten, ihnen ihre Rohstoffe stehlen oder zu billig abkaufen, deswegen müssen wir sie jetzt aufnehmen. Das ist völliger Unsinn. Der Grund für das Elend dieser Menschen liegt im Versagen ihrer Eliten die sich seit der Unabhängigkeit dieser Länder vor mehr als 50/60 Jahren hemmungslos bereichern und abschotten (Mobutu, Idi Amin, Mugabe, Gadaffi, Sadam Hussein, Assad, Ali Abdullah Saleh etc.). Meist kontrollieren die 50 bis 100 Familien um den Präsidenten des jeweiligen Landes die “Fleischtöpfe”. Das bedeutet, sie besitzen die diversen Lizenzen wie Import, Export, Zement, Strassenbau, Rüstungsbeschaffung, Industrie, Hotel und Touristik etc. Dann folgt die sogenannte Prätorianergarde, das ist der sehr kleine Mittelstand bestehend aus Offizieren der Armee und Polizei, Ärzte, Unternehmer, höhere Beamten, Manager, Lehrerschaft und Klerus etc. Die restlichen 80 bis 90% der Bevölkerung leben in Armut. Sie haben keine Chancen. Der Wohlstand ihrer Länder wird von der Präsidentenclique abgeschöpft und die Prätorianergarde muss auch durch Zuwendungen bei Laune gehalten. Genau so funktioniert das. Hier liegen die Probleme. Diese werden durch weitere Milliarden und Billionen Zahlungen aus Europa nicht wirklich besser werden. Die Regimes in all diesen Ländern haben keine Strategie, keinen Plan für ihre Länder, für ihre Bevölkerung. Sie wollen so lange wie möglich an der Macht bleiben und das Volksvermögen für sich abschöpfen. Sie denken in Clan- und Familienstrukturen. Diese Regionen sind nicht reif für die Demokratie und für linkes Gedankengut. Diese Länder brauchen “wohlwollende”, strenge Diktatoren, wie man sie in Singapur, Südkorea, Taiwan in den 50er, 60er und 70er Jahren gesehen hat. Sie können ruhig ein wenig “anschöpfen”, solange sie auch um das langfristige Wohl ihrer Länder besorgt sind. Linkes Gedankengut kann diese Probleme nicht lösen. Unsere Linken haben vollkommen den Verstand verloren mit ihrem neuen “Ersatzproletariat”. Die Linken spalten und zerstören unsere Gesellschaft. Sie habe die Gesetze so stark dezimiert und unterwandert, dass unser Rechtsstaat in Gefahr ist.

  13. nattl

    @holzer thomas: ich habe europa stellvertretend für die nationalstaaten gemeint.

    es tut mir sehr leid, dass ich mit dieser microaggression in ihren safe-space eingedrungen bin und sie getriggert habe. My thoughts and prayers.

  14. Thomas Holzer

    @nattl
    Sie überschätzen sich, für mich gibt es weder macro- noch microaggressions 😉

  15. Selbstdenker

    Eine Frage an die versammelte Runde. Welche Gemeinsamkeiten gibt es bei folgenden Werken: a) Biedermann und die Brandstifter, b) Das Heerlager der Heiligen und c) Die Unterwerfung?

  16. waldsee

    text:”””Die Unterschiede sind nur noch graduell. Linke Regierungen beschleunigen den Niedergang der europäischen Staaten und Gesellschaften, bürgerliche verzögern ihn”””
    Siehe die kommenden Wahlkämpfe in Ö und D,F….Die Eliten im Kampf für ein neues Europa : die Medien und die NGO’s ( besonders die von Soros gegründeten und unterstützten ).

  17. waldsee

    @nattl
    Text: “””Wenn die Tochter des Nachbarn vergewaltigt (abgeholt…) wird, dann ist das traurig, aber solange meine Familie nicht betroffen ist, ists auch egal. “”” das habe ich schon mal gehört,es war wirklich oft so,damals ….in Wien auch. Keine Gegenwehr ist immer falsch.

  18. mariuslupus

    Frage, wo hat der Autor, des ausgezeichneten Artikels, das letzte mal eine bürgerliche Regierung, eine bürgerliche Partei die an der Macht partizipiert, getroffen ? Sicher nicht in Westeuropa.
    Die Visegrad Staaten wehren sich mit bürgerlichen Mehrheiten gegen den Linken Ansturm aus den Westen. Die Geographie bestimmt das Schicksal von Staaten. Die Staaten des ehemaligen Osteuropas, eigentlich Mitteleuropas, haben sich jahrzehntelang gegen den Ansturm der kommunistischen Horden aus dem Osten gewehrt. Am Ende, erfolgreich. Jetzt müssen sie sich gegen den Ansturm der kommunistischen Ideologie aus dem Westen wehren. Die Träger dieser totalitären Ideologie haben beschlossen diesen Staaten, auch noch den nächsten Totalitarismus, den islamischen Terrorismus, aufzuzwingen.
    Völker haben ein langes kollektives Gedächtnis. Merkel will nicht an die Tatsache erinnert werden, dass Deutschland diese Länder überfallen und tausende Menschen umgebracht hat. Warum sollten die Menschen in diesen Ländern etwas positives von einer, von Merkels Deutschland domoinierten EU, erwarten.
    Im Falle von Tschechien sind die Erinnerungen noch etwas aktueller. Es wird nicht vergessen dass der Überfall auf die Tschechoslowakei 1968 auf drängen der DDR Führung stattgefunden hat, und das Panzer der Volksarmee an der Niederschlagung des Prager Frühlings beteiligt waren.

  19. Rennziege

    Wie reagieren mitteleuropäische Politiker auf die kriminellen Parallelgesellschaften, Banden und Imame, für deren Entstehung und Wachstum sie höchstderoselbst verantwortlich sind?
    “If you can’t beat them, join them.” (Altes englisches Sprichwort.)
    Bald darauf, vor ihrer Abreise zum hartverdienten Château in der französischen Schweiz, lautet die nicht minder bewährte Parole:
    “When the going gets tough, the tough get going.”

  20. Weninger

    @Rennziege
    Entschuldigen Sie, dass ich einmal höflich zu Ihnen sein wollte, als Sie mitunter auch vernünftieg Sachen sagten Ihre abgedroschenen Weisheiten und Ihr Fingerzeigen auf angebliche “linke” Mitposter ist aber mittlerweile eigentlich schon lange nur mehr öd und banal. Ich vermisse sogar die russischen Sprüchlein. Da war noch ein bisschen Witz drin.

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