“Politik im Schlafwagen”

“…..So geht Propaganda in Zeiten von Klimakrise und Flugscham: Die Klimaaktivistin Greta Thunberg reist mit der Segeljacht an die Klimakonferenz nach New York, Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga nimmt den Nachtzug nach Wien. Und siehe da: Es geht.  NZZ, hier

7 comments

  1. sokrates9

    Für diverse grün angehauchte Politiker scheint Zeit keine Rolle mehr zu spielen! In 3 Wochen in die USA segeln – wie lange segelt man eigentlich nach China? – der Faktor Zeit spielt offensichtlich keine Rolle. Parlamentssitzungen mit den Öffis – werden dann auch nicht mehr so oft stattfinden,Sitzungen in Brüssel – da ist schnell 1 Woche weg! Vielleich nutzen dann die Politiker die Zeit darüber nachzudenken ob nicht funktuionierende Autos ( somit keine E – Fahrzeuge) auch gewisse Vorteile bieten!

  2. GeBa

    Abgesehen davon, dass mir Greta und Konsorten kalt am Allerwertesten vorbeigehen, muss ich aber schon anmerken, dass man vielleicht in einem komfortablen Schlafwagen in der Bahn gut schläft, wenn man als Ottilie Normalbürgerin in einem Liegewagen in oder von der Schweiz fährt, ist es weniger lustig.
    Ist bei mir zwar schon ein paar Jahrzehnte her, aber ich bin damals nach Wengen zum Schifahren mit dem Zug gefahren und weiß wovon ich schreibe.

  3. aneagle

    Zunächst werden ja von unseren weisen Obersten Forderungen erhoben, jenen nicht ganz so weisen, unwichtigen Unterlingen, die Inlandsflüge zu verbieten. Vor allem jenen, die sie selbst bezahlen wollen. Bevor aber geklärt wird, welches mittelalterliche Verkehrsmittel, auf Kosten der Allmende der jeweilige geltungs- und mediengeile Konferenzteilnehmer wählt, um den Konferenzort physisch zu erreichen, ist vordergründig zu klären, ob mit einem schlichten Fernbleiben der in zigtausend Mann Stärke Auftretenden, selbst ermächtigten Teilnehmer, der Konferenz nicht weit mehr gedient ist.
    Oberste Priorität aber hat die Beantwortung der Frage, welcher Konferenz tatsächlich mit einer hordengleichen Zusammenballung von aufgeblasenen Wichtigtuern an einem Ort besser entsprochen wird, als mit der Anwesenheit des maimal 15 Personen srarken Boards am gleichen Ort plus einer sachlich abgehaltenen Konferenz per einfacher zeitgleicher Videoschaltung, einer im 3. Jahrtausend problemlosen gängigen Technik.
    Und wer, nach Beantwortung dieser Fragen, immer noch entscheidet wochenlang im Ochsenkarren an den Konferenzort zu eilen, der hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Die klimaschonende Streichung des Reisebudgets für den Retro-Einfaltstropf, ist allemal gerechtfertigt.

  4. sokrates9

    Aneagle@ Als Transportmittel für die Grünen wären auch ein paar Eseln und Kamele angebracht! Total Bio;
    und die zuständigen Servicefachkräfte haben wir auch schon! 🙂

  5. Gerald.Steinbach

    Auf den Twitter Foto hat mein Radar Kunststoffverpackung geortet,…muss das sein Simonetta

  6. Falke

    Eine Bahnfahrt ist nicht nur um ein Vielfaches länger als ein Flug, sondern auch um ein Vielfaches teurer. Übrigens: Deutschland hat für morgen eine Sturmwarnung erlassen, mit der gleichzeitigen Empfehlung, aus diesem Grunde keinesfalls mit der Eisenbahn zu fahren. Die meisten Züge fahren ohnedies nicht.

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