Politische Paradoxa

“Hirschfeld in Brandenburg: Null Flüchtlinge, aber 50,6 Prozent AfD”, wundert sich der Tagesspiegel.
Leipzig, Wahlkreis 31: Null brennender Regenwald, aber 29 Prozent Grüne. Tja.  (via Michael Klonvsky)

4 comments

  1. Falke

    Erstens sollte man sich von der falschen Vorstellung lösen, dass die AfD ausschließlich wegen der Flüchtlinge gewählt (oder nicht gewählt) wird. Und zweitens heißt es ja nicht, dass man nur dann gegen Flüchtlinge sein kann, wenn es möglichst viele davon in der eigenen Umgebung gibt. Ganz im Gegenteil: wer nicht völlig hinter dem Mond lebt, sieht doch täglich in den Medien, wie es dort aussieht und was dort vorgeht, wo es viele (natürlich sogenannte) Flüchtlinge gibt – und möchte durch die Stimme für die AfD möglicht vermeiden, dass dies auch im eigenen Umfeld passiert. Beide Argumente übersteigen aber wohl den Horizont der links-grün verseuchten Medien. Die erschreckenden Bilder der Flüchtlingsströme auf dem europäischen Kontinent waren auch der entscheidende (wenn auch nicht der einzige) Grund für den Brexit.

  2. CE___

    Sich über 50,6 Prozent AfD bei Null “Flüchtlingen” zu wundern ist ungefähr so dämlich oder zumindest einfältig wie sich über denjenigen zu wundern oder gar scheel anzusehen der eine Feuerversicherung für sein Haus abschliesst obwohl dieses noch nie brannte.

  3. fxs

    „Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen.
    Das liebe Freunde ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.“
    Angela Merkel am CDU-Parteitag 2003 in Leipzig. (https://www.publicomag.com, Welt online)

    Was heute die AFD vertritt, war vor 15 Jahren Mehrheitsmeinung der CDU.

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