Polizei-Razzia im Islam-Kindergarten

“…..Vorweihnachtlicher Polizeischlag im Skandal um umstrittene Islam-Kindergärten: Bei einer Großrazzia in Wien ging es um den Verdacht des Betruges mit Fördergeldern. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Betreiber eines islamischen Bildungscampus – er soll mit einem Vereinsnetzwerk fünf Millionen Euro Steuergeld kassiert haben…” (hier)

8 comments

  1. Fragolin

    Gibt es jetzt bitte auch eine Razzia im Rathaus? Fördermillionen müssen, bevor sie jemand einsacken kann, nämlich erst einmal ausgegeben werden. Also, mit welcher Berechtigung und welcher Begründung hat welcher Beamte (wohl wahrscheinlicher welche Beamtin) solche Beträge an einen muslimischen Bildungsverein ausgeschüttet und wann, wie und durch wen wurde die Verwendung mit welchem Ergebnis geprüft? Der Mief, da würden Muslimvereine mit Steuergeld gestopft, um das Wohlwollen der Neuwähler gegenüber der roten Rathausregierung zu erkaufen, hängt da ziemlich fest in der Nase.

    Gratulation an Staatsanwaltschaft und Polizei. Wenn das kein Zufall war, hat da jemand ein gewisses Gespür für muslimischen Symbolismus entwickelt. Das gestrige Datum war eines der empfindlichsten für Razzien in muslimischen Einrichtungen, welche das Jahr zu bieten hat: der Geburtstag des Propheten.

  2. Thomas Holzer

    Wir sollten uns glücklich schätzen, daß Betrug mit Fördergeldern nur bei muslimischen Mitbürgern anscheinend stattfindet……….
    Diese Causa ist nebstbei seit Mai 2015 amtsanhängig

  3. wbeier

    Mit WEGA-Unterstützung in voller Einsatzausrüstung? Drückt die Kronenzeitung auf, oder ist es schon so weit?

  4. Fragolin

    @wbeier
    Nochmal: Bei den Muslimen steht Symbolik stark im Vordergrund. Stehst du mit konsensgeilem Lächeln vor deren Tür, geben sie dir lächelnd einen Tritt, stehst du mit einem vermummten aufmunitionierten Wega-Kämpfer vor der Tür, entdecken sie plötzlich die Unterwürfigkeit vor den Behören.
    Bei jedem Interview mit muslimischen Würdenträgern werden im Hintergrund Symbole der Macht gezeigt – ein Falke, eine Waffe, eine Fahne mit dem Glaubensbekenntnis. Bei jedem muslimischen Terroranschlag spielten Orte und Daten symbolische Rollen. 9/11 steht für 911, den amerikanischen Notruf. Kein Zufall.
    Ein Staat, der zu einem muslimischen Feiertag mit der Wega anrückt, demonstriert den Willen, seine Macht einzusetzen. Gut so.

  5. cmh

    Es kam, wie es kommen musste. Und vor allem, wie es jedem – außer der Wiener Rothausbürokratie – schon von allem Anfang an klar war.

  6. sokrates9

    Fragolin@ Geburtstag des Propheten – sorry das war reiner Zufall! Kann mir nicht vorstellen, dass es in Österreich eine Behörde gibt die auch nur ansatzweise in moslemischen Kategorien denkt!- Wenn es früher mal einen
    Das Problem wäre doch leicht lösbar: Moslemische Kindergärten fördern Parallelgesellschaften! Wollen wir das nein – daher verbieten!

  7. Max

    @Fragolin: Danke für den Hinweis, das (und der generelle Stimmungswandel) versüßt mir den Tag!

  8. Georg Huber

    Das hat mit dem Salafismus in den Islamkindergärten aber wohl nichts zu tun, wenn ein – moslemischer – Betreiber betrügt, oder?

    Genau deshalb haben Qualitätszeitungen einige Zeit (mit mäßgigem Erfolg) versucht, die Täternationalität nicht zu nennen. In diesem Fall finde ich das aber tatsächlich perfide. Der Betreiber hat ja nicht betrogen, WEIL er einen islamischen Kindergarten betreibt oder Moslem ist, sondern weil er ein schlechter Mensch, der halt im konkreten Fall auch Moslem ist. Hier glaube ich könnte man tatsächlich einmal zurecht sagen, “das hat mit dem Islam nichts zu tun”.

    Im Zusammenhang mit der islamischen Kindergartenstudie wird hier aber ein Zusammenhang hergestellt, der objektiv nicht besteht (islamischer Kindergarten = salafistisch UND Betrüger)

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