Postdemokratische Wahrheitsproduzenten

Von | 11. November 2016

(WERNER REICHEL) Postfaktisch ist das neue Lieblingswort linker Modernisierungsverlierer. Spätestens seit dem Wahlsieg von Donald Trump leben wir im „postfaktischen Zeitalter“.  Es ist das simple Erklärungsmuster für den – zumindest für Linke – überraschenden Aufstieg „rechtspopulistischer“ Kräfte. Diese postfaktische Zauberformel erspart der politisch korrekten Elite eine kritische Selbstreflexion. Die linken Führer, ihre Helfershelfer und ihr Fußvolk wähnen sich nach wie vor im Besitz der Wahrheit (Fakten).

Die Vertreter des laut “Spiegel” hellen Deutschlands wissen trotz aller selbst von ihnen verursachten rezenten Krisen, wie man die Menschheit in eine strahlende Zukunft führen könnte. Könnte. Wäre da nicht Dunkeldeutschland (© Spiegel), sprich diejenigen, die aus Dummheit und Boshaftigkeit linke „Wahrheiten und Fakten“ ignorieren; die geistig und politisch Zurückgebliebenen, die sich ausschließlich von irrationalen Ängsten und Gefühlen wie Wut, Hass oder Zorn leiten lassen. Die Welt wäre viel schöner und besser ohne sie.

Das formuliert man selbst im anbrechenden postdemokratischen Zeitalter nicht ganz so scharf, schließlich will man die debilen Wutbürger nicht noch wütender machen. Angela Merkel sagte etwa im September dieses Jahres: „Es heißt ja neuerdings, wir lebten in postfaktischen Zeiten. Das soll wohl heißen, die Menschen interessieren sich nicht mehr für Fakten, sondern folgen allein den Gefühlen.” Und ihr Regierungskollege, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, drückt es – obwohl es ihm eigentlich die Stimme verschlagen hat – so aus: Er sei „sprachlos, wie (…) im grellen Licht der Öffentlichkeit Fakten verbogen und abgestritten werden, … ja schlicht gelogen wird“.

Auch Wissenschaftler, Journalisten und andere linke Meinungsführer erklären den Wahlsieg von Trump und die Erfolge der europäischen „Rechtspopulisten“ damit, dass die linke politische Elite zwar im Besitz der Wahrheit ist und auch die richtigen Antworten auf die drängenden Fragen unsere Zeit hat, sie das aber einem immer größer werdenden Teil der Menschen nicht mehr begreiflich machen kann, weil dieser – aus welchen Gründen auch immer – zunehmend verblödet (sich zurückentwickelt) und sich nur noch von seinen Ängsten und Gefühlen, von seinen niederen Instinkten leiten lässt. Laut Steinmeier sind diese Menschen von der Komplexität der digitalisierten Welt schlicht überfordert.

Er schlägt deshalb vor, dass man jene, die Wahrheit produzieren – das hat er tatsächlich so gesagt – noch mehr fördern müsse. Was Wahrheit und was Lüge ist, entscheiden selbstverständlich Steinmeier und seine Gesinnungsgenossen. Auf die für sie völlig abwegige Idee, dass sie selbst von der Komplexität der modernen Welt überfordert sind und nur noch mit völlig unbrauchbaren ideologischen und politische Werkzeugen hantieren, ist für sie denkunmöglich. Man ist schließlich im Besitz der Wahrheit, auch wenn einem gerade die eigenen infantilen, neosozialistischen Utopien brutal um die Ohren fliegen.

Beispiel: Die Untermenschen des postfaktischen Zeitalters, also jene, die sich mangels Intellekts von Instinkten leiten lassen müssen, fürchten sich vor einer Islamisierung Europas. Die findet laut Wahrheitsproduzenten aber gar nicht statt. Okay, Tag für Tag, Monat für Monat steigt dank Massenzuwanderung und überdurchschnittlich hoher Geburtenrate der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung Deutschlands und Österreichs, die deutsche Regierung diskutiert gerade über die (Teil)Legalisierung der Kinderehe, im ganzen Land werden Moscheen errichtet und Themen wie Vollverschleierung, Integration, christliche Symbole im öffentlichen Raum oder islamistischer Terror bestimmen die mediale Berichterstattung und die öffentlichen Debatten. Das alles seien aber keine Anzeichen für eine Islamisierung, sagen die Hüter der Fakten und der Wahrheit. Wer anderes behauptet, ist ein faktenresistenter, xenophober Vollpfosten. Völlig irrational sind auch Aussagen wie, Islamismus habe etwas mit dem Islam zu tun, oder, dass bei offenen und unkontrollierten Grenzen auch Kriminelle, Terroristen und andere Staatsfeinde (samt Bewaffnung) ins Land gelangen könnten; hier musste man zwischenzeitlich etwas zurückrudern. Egal, wer so etwas ernsthaft glaubt, ist schlicht von irrationalen Ängsten gesteuert.

Unumstößliche Wahrheiten sind zudem, dass man mit dem exzessiven Drucken von Geld, möglichst hohen Steuern und Transferleistungen Wohlstand und sozialen Frieden in Europa auf Dauer sichern kann. Ebenfalls rein faktenbasiert ist die Aussage, dass uns nur der Sozialismus retten kann, auch wenn alle bisherigen Versuche gescheitert sind und einen Leichenberg von weit über hundert Millionen Menschen hinterlassen haben. Aber das ist den Untermenschen des postfaktischen Zeitalters einfach nicht beizubringen, dazu sind sie intellektuell einfach nicht in der Lage.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Es ist wirklich skurril, diejenigen, die gerade zusehen müssen, wie ihre einstmals gemütliche Blasenwelt zerplatzt, wie sich all ihre Multikulti-Gender-Gleichheits-Träume in Albträume verwandeln, stellen sich hin, stampfen wie ein trotziges Kind mit den Füssen auf den Boden und schreien lauthals: Ich habe trotzdem recht.

Vielleicht sollten die selbst ernannten Wahrheitsproduzenten einmal kurz in sich gehen und es mit ehrlicher Selbstkritik versuchen. Mit Kritik, die sich nicht wie bisher darauf beschränkt, stupide zu behaupten, man habe ganz einfach die falsche Kommunikations- und Marketingstrategie, sprich, man müsse den rechten Untermenschen das eigene segensreiche Wirken nur etwas besser verkaufen. Der erste Schritt wäre, zu erkennen, dass man dem politischen Gegner nicht nur nicht intellektuell, moralisch oder sonst wie überlegen ist, sondern im Gegenteil, man seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten einen völlig falschen und selbstzerstörerischen Weg eingeschlagen hat. Ohne diese fundamentale Erkenntnis, ohne diesen Paradigmenwechsel ist jede politische Strategie, jeder Lösungsversuch, jede Analyse wert- und sinnlos, weil sie von völlig falschen Vorrausetzungen und Annahmen ausgeht. Ein schmerzlicher Schritt, wenn man sich sein eigenes Scheitern eingestehen und erkennen muss, dass man sein Leben lang den falschen Führern und Vorbildern nachgelaufen ist. Natürlich ist es wesentlich angenehmer, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich mit der Degradierung des politischen Gegners moralisch selbst zu erhöhen, noch dazu, wenn das unter dem Deckmantel von Toleranz und Gerechtigkeit geschieht. Genau das ist das Problem.

26 Gedanken zu „Postdemokratische Wahrheitsproduzenten

  1. Wonderwall

    Ich bin mittlerweile soweit, dass ich einen Schimpansen im Anzug wählen würde, wenn der Gegenkandidat ein Linker ist. Und ich hielt mich einst für einen rationalen Menschen.

  2. Fragolin

    Erstaunlich ist ja, dass die angeblichen Pächter der Wahrheit das Aussprechen der Wahrheit unterdrücken und sanktionieren müssen, weil die Wahrheit jedes Mal, aber auch wirklich jedes Mal genau den positionen ihrer gegner entspricht. Postfaktisch ist ihre eigene Einstellung, jeder der Fakten benennt, wird verteufelt.
    Das typische Vorgehen dieser Leute: Man lässt in der Bim einen Furz und schreit dann herum, dass alle anderen Schweine wären, so wie das hier stinke.
    @Wonderwall
    Auch rationale Menschen haben kein Problem mit dem Schimpansen, weil der mindestens die gleiche Kompetenz für den Job hat, dabei aber weniger tückisch und verlogen ist. Jetzt versteht man auch, warum Caligula lieber sein Pferd zum Konsul ernennen wollte als einen der verlogenen Senatorenbagage. Man sieht, das Problem ist nicht neu…

  3. Kluftinger

    Wie wahr, wie wahr Herr Reichel! Aber das mit der Selbstkritik der Journalistenkollegen wird erst gelingen wenn sie sich von der Schnappatmung erholt haben ! 🙂
    Es tut schon weh wenn man merkt dass man jahrelang falsch gelegen hat.

  4. Fragolin

    @Kluftinger
    Ich vermute, die jetzt am Ruder sitzenden Meinungshoheiten sind zur Selbstreflexion absolut nicht mehr fähig. Die wurden universitär indoktriniert und haben seither in einer realitätsentkoppelten Zuchtblase gelebt, im festen Glauben, dass nicht das Realität ist, was real ist, sondern das, was man für real hält oder per NLP als Wahrheit implantiert. Eine konstruktivistische Welt, in der sie selbst die unfehlbaren Konstrukteure sind. Die glauben, wenn die Welt nicht so ist, wie sie wollen, haben sie die Welt nur nicht fest genug davon überzeugt, wie sie zu sein hat. Die lachen über Menschen, die esoterische Quatschbücher Marke “Denken Sie sich reich!” kaufen, haben aber genau das zur Ideologie erhoben. “Denken Sie sich die Welt!” Ich weiß nicht, ob das noch therapierbar ist.

  5. sokrates9

    Law and order löst derzeit political correctness und Meinungsterror ab! Und das ist gut so! Trump`s Wahl ist ein echter Paradigmenwechsel!

  6. cmh

    Und immer wieder der Lieblingstopos aller Linken, wenn sich wiedereinmal die üblichen, erwartbar und unvermeidlichen Kollisionen mit der Realität zeigen: Die anderen sind an allem schuld!

    Dazu gesellt sich zumindest seit dem alten Stalin immer wieder der gleiche Totschlagsreflex.

    Wäre man wohlwollend (so die offensichtliche Haltung der ÖVP), dann könnte man entschuldigend sagen: Idee gut, Ausführung schxxxe, nocheinmal mit mehr Elan! Faktenbasiert und mit einer Erinnerung über länger als 25 Jahre muss man allerdings sagen, dass schon die Idee des Sozialismus einfach nur Schxxxe ist.

    Aber die Versprechungen klingen doch so gut. Eritis sicut Deus. Da muss man doch zugreifen. Und dann war es die Frau der zumindest die Schlange.

    Im übrigen muss man das als informationsverarbeitende Klasse schon einmal hinkriegen: solange die Informationen schönen bis sie Lüge werden und diese dann auch noch glauben. Das gehört eigentlich genauso verfolgt wie die Kunstfehler der Ärzte.

  7. astuga

    Das Erfinden neuer Begriffe ist seit jeher Lieblingsbeschäftigung jener die wenig zu sagen haben.
    Es ist ihr Versuch die Realität ihrem Weltbild und ihrer Ideologie anzupassen, und zumindest formal den Anschein von gesellschaftlicher Deutungshoheit zu erwecken.

  8. astuga

    @Sokrates9
    Abwarten!
    Trump, bzw seine Wahl, wecken viele Hoffnungen und Erwartungen.
    Da ist es fast schon zwingend, dass viele davon auch enttäuscht werden.
    Man sollte sich vor einem umgekehrten Obama-Effekt hüten.

    Wirtschaftspolitisch etwa ist manches (nicht alles natürlich) in seiner Agenda, was auch hier im Blog an Europa und Österreich kritisiert wird.

  9. astuga

    Nachsatz.
    Damit meine ich, dass wir nicht die Fehler der europäischen Obama-Fans anlässlich dessen Wahlsiegs wiederholen sollten.

  10. Falke

    Man kann doch wohl nicht erwarten, dass ideologisch verblendete Fanatiker die Realität zur Kenntnis nehmen oder sich gar selber eingestehen, dass sie falsch liegen. Sie sind sogar in der Lage, eindeutige Tatsachen jederzeit in ihrem Sinne umzudeuten.

  11. waldsee

    wer räumt auf und wer muß die schmutzarbeit machen? ich denke mit dem islam zuzug ist
    ein irreversibler schaden entstanden.
    beweis: sehr viele muslime möchten diese geisel ablegen ,aber dem gruppendruck hält der einzelne selten stand.nur wenige schaffen das. die missionierungskräfte , die von saudis,türken,golfstaatlern in die wege geleitet wurden , sind erheblich. die beträge auch.***
    zum thema: auch viele linke – jedenfalls die,die ich kenne-leiden auch unter diesem gruppendruck. schwache politiker sind ein teil des übels ,aber die entfesselte mediale welt-besonders den tv sendern – merkt man an,daß sie auch gestalten wollen und es auch tun .
    (***es wäre verwunderlich,wenn da nicht der eine oder andere nicht mitnaschen möchte.)

  12. Fragolin

    @sokrates9
    Trump ist Einer. Er kann nicht alle Redakteure austauschen und Universitäten ausräumen. Der Meinungsterror auf der Straße beginnt erst (genasu jene, die sich echauffiert haben, Trump könne eine nicht genehme Wahl anfechten, brüllen jetzt “Not my President!” und zünden Trump-Puppen an…), die Medien ziehen nach.
    Es wäre ja etwas anderes, wenn es nur um den Einen oder die Andere ginge, aber es geht um eine Truppe innerhalb der Republikaner gegen das gesamte System. Wie man gegen das System bestehen kann, wenn man Teil des Systems wird, bleibt anzuschauen.
    Und, auch wenn das unkig klingen sollte, noch ist er nicht im Amt. Hoffen wir, dass bis 20. Jänner sein Flieger immer sauber landet. Der militärisch-industrielle Komplex wird nach dem Scheitern seiner Sockenpuppe ausloten, wie er Trump gefügig machen kann. Funktioniert das nicht, lebt der Mann gefährlich.
    Und was mich am Meisten anwidert: Sollte es zu einem “Unfall” kommen, werden die aggressiven Widerlinge aus dem linken Sumpf mit unverhohlener Freude Partys feiern.

  13. aneagle

    Trump ist besser als der Clinton-Clan. Das ist aber keine Kunst und damit wird er nicht zur Lichtgestalt. Ein Unternehmer hat den Vorteil ein Unternehmen zu haben und in diesem seine Ansichten und Absichten durchzusetzen. Als Politiker braucht er ungewohnte Disziplin, wenn er mit den zwar recht wohlhabenden, aber im Vergleich eher besitzlosen Politdarstellern auf Augenhöhe (= ca. 5 cm über dem Boden) kommunizieren muß. Das gestaltet sich anstrengend und man wird sehen, ob das Kreuz eines Siebzigjährigen noch elastisch genug ist, um sich zu Geisteszwergen zu bücken, nur weil diese von einigen Millionen Menschen, bar einer Alternative, gewählt wurden, sie zu vertreten. Korruption hat in der politischen Welt der Besitz-und Kapitalschwachen einen weit persönlicheren Wert. Berlusconi hat das Gefühl gebraucht und genossen, den nüchterneren Stronach hat es angewidert. Wie der Deal für Trump aussieht, ob er lediglich eitel ist oder wirtschaftlich zu diesem Schritt gezwungen war, werden wir erleben.
    “Postfaktisch” sicher ist: Einen Vorab-Nobelpreis bekommt er nicht ! Gut so, damit läuft er nicht Gefahr, das dieses Ereignis, wie bei einem seiner präsidialen Vorgänger, das alleinig Erwähnenswerte seiner Amtszeit wird.

  14. Sven Lagler

    Mich erinnert die aktuelle Situation an das Ende der DDR bzw. des Ostblocks.
    Die Fakten waren klar. Es war abzusehen, dass der bisherige Weg alleine schon aus ökonomischen Gründen nicht mehr weitergegangen werden konnte.
    Politische Gegner wurden bestenfalls beobachtet, ansonsten zwangspsychiatiert oder eingesperrt. Die Politikelite verstieß gegen so ziemlich alles was sie von ihrem Volk verlangte. Die Qualität der Produkte war, abgesehen vom Rüstungssektor, Subniveau. Freie Meinungsäußerung, Umweltschutz, Reisefreiheit etc. existierten nicht.
    Und dennoch. Es gibt immer noch sehr viele die sich die EX- DDR nicht schlechtreden lassen wollen und ihr sogar nachtrauern. Dass man sein Leben lang falsch gelegen haben könnte ist psychologisch nicht zulässig.
    Eine SED Nachfolgepartei ist noch heute im Bundestag vertreten, erhält bis zu zweistellige Prozentsätze bei Wahlen, deren Vertreter treten in Talksshows auf und erklären die Welt. Unter Nichtbeachtung hunderter Millionen von Toten wird phantasiert, wie der nächste Anlauf des Sozialismus dieses mal ganz sicher funktionieren wird.
    Die AfD, die in weiten Teilen bis vor relativ kurzer Zeit vertretene Positionen der Bonner CDU vertritt (wer liest schon ein Parteiprogramm), gilt jedoch als rechtspopulistisch. AfD Repräsentanten werden geschnitten, verachtet, ausgegrenzt. Es soll ihnen keine Plattform im öffentlich rechtlichen Fernsehen gegeben werden um ihre kruden, menschenverachtenden Ansichten zu vermitteln.
    Die Bevölkerung lässt sich viel gefallen aber hoffentlich wacht sie einmal auf. Und wenn sie dann im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten eine Änderung a la Trump herbeiführt glaubt die bisherige Elite immer noch, nicht ausreichend kommuniziert zu haben. Dass die Elite die Realität inklusive der Konsequenzen komplett ignoriert und noch viel schlimmer, erst geschaffen hat, also die Probleme verursacht hat die sie zu beseitigen vorgibt, will sie nicht wahrhaben.

  15. wbeier

    @Fragolin
    >Funktioniert das nicht, lebt der Mann gefährlich<
    Korrekt und besonders, aber nicht nur in USA. Gestorben wird schnell und sogar hier in Kakanien: Lütgendorf, Dallinger, Nittel, Haider und nicht nur Politicans sondern auch solche die "unangenehm" werden könnten oder vielleicht zuviel wissen wie Proksch, Unterweger, Prikopil uswusf

  16. Rado

    @Wonderwall
    Danke fürs Stichwort!
    Habe zur Trump-Wahl eine sehr passende Parabel aus der Filmgeschichte. Man muss sich nur vorstellen, der Mann auf dem Pferd ist Aussenminister Steinmeier. Und die Frau einfach nur seine Wählerin. 🙂

  17. Geheimrat

    Ja die “Linkspopulisten”
    sind Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und nur das Böse schafft.

    Oder um es mit Karl Popper zu sagen:

    “Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle”.

  18. sokrates9

    Fragolin@ Gebe ihnen leider Recht! Hoffentlich fährt Trump keinen Phäeton! Einen Paradigmenwechsel – den ich ihm zutraue, da ich glaube dass Ideologie nicht seine Stärke ist und Wirtschaft und Hausverstand viel näher korrelieren würde natürlich der gesamten Welt viel bringen! Hängt davon ab wie das Team aussieht, welches er nun zusammenstellt. hoffe dass da auch ein paar Junge noch nicht gänzlich PC verdorbene drinnen sind!

  19. Dr.Fischer

    zu Fragolins Link: Das könnte stimmen. Vor Libyen bis auf die Höhe von Lampedusa kreuzen zwar etliche Schiffe, aber sie sind nicht identifizierbar , out of range, bezw werden sie samt und sonders lediglich als cargo vessels, tugs, pleasure vessels, etc. bezeichnet. Das bedeutet, daß sie von der Satellitenortung nicht erfaßt oder aber ihre Daten nicht freigegeben sind.
    Nachdem sämtliche weitere Schiffe ganz normal geortet und identifiziert werden, gibt dieser Totalausfall vor Tripolis sehr zu denken.

  20. Johannes

    Ich habe mir die ORF Berichterstattung die ganze Nacht “gegeben“ es war eine Show vom feinsten, zuerst all die Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte sehr sorgfältig und in gewohnter professionell hämisch ätzender Art und Weise gegen Trump, wie sie der ORF auf einzigartiger Weise beherrscht aufbereitet und dann das unglaubliche.
    Die Gesichter wurden länger ein völlig von der Rolle getretener Roland Adrowitzer der andauernd von Kirtagsstimmung bei den Republikanern stammelte eine Sprecherin die aus ihrer Enttäuschung kein Hehl machen konnte, schlicht die ganze Maschinerie des ORF erlebte das Zusammenbrechen einer vermeintlich weltweit gut geschmierten Mainstream Gemeinschaft zu der sie sich vielleicht wie zu einer Freimaurer Loge zugehörig fühlten und die sie für unbesiegbar hielten.
    Es war eine Sternstunde der Demokratie!

  21. mariuslupus

    Auf diesen Gebiet und zu diesen Zeitpunkt, hat die Linke das bürgerliche Lager bereits um Pferdelängen überholt. Die Linke ist mit der stalinistischen Theorie von der Verschärfung des Klassenkampfs vertraut. Dass sie diese Theorie auch in die Praxis umzusetzen in der Lage ist, zeigt die Reaktion auf die kritischen Strömungen, die versuchen das linke Meinungs- und Machtmonopol in Frage zu stellen. Sofort wird die Antfa-Sprache mobilisiert, zu Gewalt, als Kampf für die Gerechtigkeit getarnt, aufgerufen.
    Das, was z.Z. an organisierter Gewalt in den USA als Reaktion auf eine korrekte, demokratische Wahl stattfindet, zeigt, zu welchen Gewaltausbrüchen es in Europa kommen wird, sollte eine Partei, oder ein Protagonist, die oder der, den Linken nicht genehm ist, gewählt werden.
    Apropos, wieso ist die Antifa noch nicht in der Boltzmanngasse. Das übliche Programm, Verbrennung der US Fahne, Rufe nieder mit Trump, Plakate, Trump als Adolf H. ; Ansprachen, Genosse Fandebelen, usw.
    Super Party

  22. Herzberg

    @Fragolin

    Heute schon gekotzt? Hier ist das beste Mittel dafür: [politikstube.com/weihrauch-gruene]

    Nachdem mancherorts bereits behauptet wurde, es handle sich um einen Fake, zumal die FB-Seite nicht mehr online ist und ‘kriminel’ in Springerstiefelmanier falsch geschrieben wurde: Der Google-Cache listet den Eintrag noch (tinyurl.com/weihrauchgruene). Bei ‘intigrationswillig’ schlug wohl das notorische Binnen-I durch, wenngleich nicht erigiert, was aber bei der zugrundeliegenden Panik auch nicht verwundert.

  23. Fragolin

    Leider erfasst der Sdreenshot nicht die ganze Seite, aber gegen ein Fake spricht 1. die Anzahl von 298 Freunden (man kann deren Identitäten leider nicht mehr prüfen), denn Fakes existieren meist nicht lange genug, um auch nur 3 Freunde aufzuweisen, und 2. die mehrmalige Korrektur des Textes, bevor das Profil dann ganz entfernt wurde.
    Bemerkenswert an der Geschichte finde ich aber zweierlei:
    Erstens traut man den Grünen solche Äußerungen sofort zu, denn man muss nur die unter dem Artikel in der Politikstube angehängten widerlichen (echten) Zitate von Trittin und Fischer ansehen, um zu erkennen, dass sie exakt dem Geist der extremen Linken entsprechen.
    Und zweitens, wenn es wirklich ein (erstaunlich perfekt aufgestellter) Fake gewesen sein sollte, dann scheinen dort Leute die Methoden der Linken gegen sie anzuwenden (ein beliebtes Mittel der Identitären), denn es gab schon bei vielen sogenannten Hass- und Drohpostings gegen linke Politiker den Verdacht, dass dort immer wieder selbstproduzierte Fakes verwendet werden, um die Rechtmäßigkeit der eigenen Hetzpropaganda zu untermauern.

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