Privatisiert die öffentlich-rechtlichen Sender doch!

Von | 26. Mai 2015

“…..Es wird vorgeschlagen, die öffentlichrechtlichen Sendeanstalten weitgehend zu privatisieren und aus den Privatisierungserlösen einen Stiftungsfonds zu gründen, mit dessen Mitteln gesellschaftlich bedeutsame Programminhalte bezuschusst werden können. Zugleich soll für kapitalertragsschwache Zeiten eine Untergrenze gesetzlich festgelegt werden (z. B. als Prozentsatz des Bruttoinlandsproduktes), um gesellschaftlich erwünschte Inhalte (z. B. im Bereich des Bildungsfernsehens) zu fördern. Bedeutsam für die Förderung ist die Definition klarer Kriterien für die Förderung. Von herausragender Bedeutung ist dabei das Subsidiaritätsprinzip, nach dem nur Programminhalte gefördert werden sollen, die sich nicht am Markt durch Werbung oder im Bezahlfernsehen finanzieren lassen, also nicht vom Markt erbracht werden….” (Interessante Studie,hier)

6 Gedanken zu „Privatisiert die öffentlich-rechtlichen Sender doch!

  1. Herbert Manninger

    Warum muss ich 300 Euro für linksgrüne Propaganda im Jahr bezahlen?
    Warum sind Schwarzseher illegal, wo man doch ständig vom ORF belehrt wird, dass kein Mensch illegal ist?

  2. Thomas Holzer

    Wenn die Politikerdarsteller festlegen, was gesellschaftlich relevant sein soll, dann fürht sich dieser Vorschlag wiederum selbst ad absurdum!

    Und es stimmt einfach nicht, daß es Programminhalte gibt, welche sich nicht Werbung und/oder Bezahlfernsehen finanzieren lassen.
    Diese These ist schlicht und einfach dem Wunsch nach Einflußnahme und Bestimmung dessen, was die Politikerdarsteller als für das tumbe Wahlvolk relevant erachten, geschuldet.

  3. Fragolin

    Wer soll den überteuerten Sauladen samt seiner wohlerworbenen Pfründe denn kaufen? Privatisierung heißt eben nicht, eine staatliche Anstalt in eine AG umzuwandeln, an der der Staat alle Anteile hält (das kapiert hier in Kakanien keiner wirklich, dass die Umwandlung in eine private Rechtsform mit 100% Staatsanteilen eben keine Privatisierung ist). Welcher private Investor versenkt sein Geld in einem Loch, das aus gewerkschaftlichen Forderungen und wohlerworbenen Pensionsrechten besteht? Jeder, der nur eine Minute aufgepasst hat, was bei der AUA passiert ist und den Mist sieht, den sich die Lufthansa da eingebrockt hat, hält ganz schnell die Geldtasche zu, wenn einer “ORF!” ruft.
    Nein. Laden zu und abgewickelt, Infrastruktur verkauft und fertig. Wäre die einzige Lösung, wird es aber nicht spielen. Zu viele Leute mit zu viel Macht und zu vielen Rechten.

  4. Michael Haberler

    @Fragolin – Wer soll … kaufen?
    ORF auf den Erinnerungsschilling abwerten, und die SPÖ soll ihn erwerben – inklusive Pfründe, aber ohne Gebühren. Inhaltlich wärs keine Änderung. Kann dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit als Kukident-Werbeträger weiterwursteln.

  5. cppacer

    Privatisieren-sofort,unverzüglich ohne jeden Kompromiss.

  6. Rennziege

    26. Mai 2015 – 11:45 cppacer
    Süße Forderung! Aber ebenso können Sie sich (oder wir uns) einen Monat voller Sonntage wünschen. Staatspropaganda samt zugehörigen Ohrenbläsern, Lakaien und Pfründnern wird niemals abgeschafft, ist sie doch die Grundfeste der Macht. Und das Volk liebt verlogene Schalmeientöne.

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