Problem Armutseinwanderung

Von | 17. Februar 2013

In den deutschen Städten wächst der Unmut über die gestiegene Anzahl von Armutseinwanderern aus Bulgarien und Rumänien. Eine Lösung des Problems auf kommunaler Ebene sei nicht möglich, heißt es vom Deutschen Städtetag, berichtet die FAZ.

5 Gedanken zu „Problem Armutseinwanderung

  1. wollecarlos

    Nun gut, innerhalb der EU gibt es keine Grenzen und Freizügigkeit ist garantiert.

    Daneben gibt es das Grundgesetz, das ausdrücklich sich auf die Asylgewährung bezieht. Für alle verfolgten (politisch) Menschen dieser Welt.

    Auch nachvollziehbar ist, daß Menschen, denen es in ihrem Heimatland (!!!) schlecht geht, woanders hinzieheh wollen.

    Nur ist es dann auch garantiert, daß man diesen Menschen den von unseren Bürgern erarbeiteten Wohlstand ermöglicht, dadurch, daß man sie alimentiert?

    Ich weiß nicht weiter! Einerseits ja, andererseits nein!
    Sagt mein Verstand.

    Wer hilft ?

  2. Mona Rieboldt

    Das macht ja gerade die Verschuldung der Länder aus, dass sie jedem, der nicht arbeitet, ein gutes Leben ermöglichen wollen, der Sozialstaat bläht sich weiter auf, bis er zusammen bricht.

    Wie ich schon einmal sagte, die Anerkennungsquote von Asylanten liegt bei 0,?%. Und was die Freizügkeit für Bulgaren und Rumänen angeht, so kommt sie erst noch in D. Allerdings sind die Leute jetzt schon da.

  3. Kassandra

    Aber diese Leute lassen sich wenigstens integrieren. Da die Bevölkerung ja schrumpfen wird, gibt es vielleicht doch Arbeitsplätze. Aber was man mit jenen Orientalen machen soll, die in Gettos leben und nicht einmal die Sprache ordentlich beherrschen (wollen oder können?)

  4. Gerhard

    Nicht zu vergessen ist, dass viele Leute im Rentenalter aus Bugarien und Rumänien – zumindest auf dem Papier – nach D, A und anderen EU-Ländern “auswandern”, damit sie die hierorts übliche Mindestpension bekommen. Dies ist oft eine Vervielfachung de in BG und R oft üblichen € 100-Pension pro Monat.
    Bei Jugendlichen und Erwachsenen fehlen oft praktische Fähigkeiten und deutsche Sprachkenntnisse. Sind diese aber vorhanden, dann stellen sie vielfach eine Konkurrenz zu arbeitssuchenden Inländern dar.
    Wem – ausser den Bulgaren und Rumänen – ist dabei eigentlich geholfen?

  5. Leitwolf

    Naja, da wird doch schon lange die mangelnde Mobilität der Europäer bemängelt. Roma und Sinti erweisen sich da als Musterschüler im Sinne der Eurokraten. So schnell konnte man die Freizügigkeit gar nicht einführen, wie diese sie umgehend nutzten.

    Es hat etwas von böser Ironie, wie sehr die Realität stets auf der Nase EU-europäischer Ideen rumtanzt. Aus irgend einem unerfindlichen Grund artet sich die Praxis stets zu einer Karikatur der Theorie aus. Beispiele gibt es reichlich..

    Die Lissabon Strategie (2000): hatte zum Ziel “die EU innerhalb von zehn Jahren, also bis 2010, zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt zu machen”. Mission accomplished, nicht wahr??

    Der Euro sollte Stabilität und Wachstum für ganz Europa bringen…

    Sehr erfolgreich wurde jedenfalls der Binnenhandel gefördert, was sich spürbar auf die Exportquoten der Mitgliedsländer auswirkte. So wird heute polnisches Schwein nach Österreich exportiert, um sich hier in den letzten Lebenstagen das AMA Gütesiegel zu verdienen. Griechisches Olivenöl muss erst mal den Weg nach Italien antreten um dort echt italienisches “extra vergine” zu werden. Und selbst tote Pferde galoppieren noch quer durch Europa um sich post mortem mit Rindern zu kreuzen.

    Da wird es verständlich, wenn man bezüglich des wirtschaftlichen Nutzens der EU nicht auf gestiegene Realeinkommen verweist (die so auch nicht existieren), sondern lieber auf den florierenden Handel. Denn ohne den, da ist sich auch ein Leitl sicher, ginge es uns ganz, ganz schlecht. Gerade so als wäre dieser ein Selbstzweck, was er, wie obige Beispiele demonstrieren, ja auch ist.

    Es ist wohl das Schicksal von (zu) großen Ideen: Wenn sie zu wichtig werden, als dass sie noch Rücksicht auf die Realität nehmen könnten, dann droht ihnen ein baldiger show down mit eben dieser. Und den hat die Realität immer noch gewonnen.

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