“profil” , “Charlie Hebdo” und die Meinungsfreiheit

………Die Anhänger Mohammeds offensiv mit Satirischem zu verletzen – das tut man einfach nicht. So wenig wie man antisemitisch witzelt. Da mögen die „Charlies“ und „Titanics“ noch so aufklärerisch daherkommen und sich als Vorkämpfer der Meinungsfreiheit gerieren…..” (profil, 25.9.2012)

13 comments

  1. Fragolin

    Gegnern einer Religion, deren Glaubensschrift die eigenen Anhänger zu Herrenmenschen und das Töten Ungläubiger zur Tugend erhebt, Xenophobie zu unterstellen, ist selbst schon wieder eine besondere Form der Satire.
    Im Gegensatz zu den Satirikern meint es dieser profil-Komiker aber scheibar ernst.
    Selbst die urkomische Aussage, Muslime wären in Europa eine diskriminierte Minderheit, schafft er mit geradezu versteinerter Miene.
    Und es steigert sich!
    Die Muslimbrüder sind moderate Islamisten, die den Unmut des muslimischen Pöbels in ihren Ländern in zivilisierte und gewaltlose Bahnen lenken wollten. Dem Verfasser dieser Zeilen sollte man zur Belohnung einen Auftritt vor den Hinterbliebenen der tausenden in Ägypten vor dem Verbot dieser Fanatiker gemeuchelten Kopten schenken; denen soll er diese Zeilen noch einmal schwungvoll vortragen.
    Das ist großes Kino!

  2. Thomas Holzer

    Man sollte Herrn Ostenhof, im Verbund mit “unserem” Bundespräsidenten und Vertretern aller diskriminierten Minderheiten und derer, die davon überzeugt sind, eine diskriminierte Minderheit zu sein, mit der Leitung einer “auf Toleranz basierten” Medienkontrollbehörde (landläufig auch Zensur genannt) betrauen; dann wird sicherlich alles gut, weil dann wird niemand mehr beleidigt, diskriminiert, verhetzt und was sonst noch alles “möglich” ist…………

  3. Erich

    Leben wir schon in einem Tollhaus? Oder was treibt solche Journalisten zu solchen Artikeln? Steht da schon ein Surensohn mit der Kalaschnikow im Eingang?
    Hat das Profil kein Geld, von Hamed Abdel-Samed das Buch “Der islamische Faschismus” zu kaufen? Dort steht alles genau akribisch recherchiert, was es mit den Muslimbrüdern und ähnlichen islamischen Gruppierungen auf sich hat.
    Auch der Standard beginnt sich zu winden. Augen zu und durch (solange es noch geht)?? Wann hören wir auch in Österreich die salbungsvollen Worte eines Herrn DeMaiziere “Die Anschläge von Paris haben nichts mit dem Islam zu tun”. Gut dass er genau weiß, wer die tatsächlichen Täter waren und deren Hintergründe. (So ein Mann ist eine Schande für Europa – um nochmals Worte deutscher Regierender zu zitieren).

  4. Thomas Holzer

    Der (Sub)Standard, 08.01.2015, Seite 3; Photo zeigt Anhänger einer islamischen Partei in Pakistan mit einem Plakat mit der Aufschrift: “Anyone who kills Kurt Westergard will be hero of Islam”

    Islamismus ist eine Kreation des “Westens”, um einen nicht vorhandenen Unterschied zum Islam zu konstruieren; warum, entzieht sich jeglicher Logik 😉
    Natürlich, den Abzug zieht immer eine Person, das Messer wetzt auch immer eine Person; aber, again,kein Mufti spricht eine Fatwa aus, und nur auf diese, wenn überhaupt, hören radikale Muslime…………….

  5. Herbert Manninger

    Ostenhofs Kommentare waren schon immer arrogant-dümmlicher Natur, seine Feigheit vor der REALEN Gefahr verdeckt er, wie eben die meisten seiner Berufsgenossen mit mutigen Attacken auf die Warner vor dieser Gefahr.

  6. sokrates9

    Profil ist schon seit Jahren profillos! Geschrieben darf nur werden was dieGuten und großen für richtig halten können. Impotenter Selbstzensurapparat!

  7. aneagle

    Für den sehr geehrten Herrn Ostenhof langsam zum Mitdenken geschrieben:
    1.) Danke für ihre sehr wichtige Wortmeldung. Sie scheinen mit dem Zuordnen von Täter und Opfer, sowie von Ursache und Folge so Ihre Schwächen zu haben
    2.) Ein Mensch, der einen anderen Menschen ohne Notwehr tötet, ist ein Mörder.
    3.) Der Mensch, der den Mörder bei der Tat unterstützt, ist ein mörderischer Helfershelfer.
    4.) So eine Unterstützung kann auch in einem rhetorisch irritierenden Aufsatz bestehen !

  8. gms

    Ostenhof: “[Muslime] sind in Europa eine immer noch diskriminierte religiöse Minderheit. Die Anhänger Mohammeds offensiv mit Satirischem zu verletzen – das tut man einfach nicht. So wenig wie man antisemitisch witzelt.”

    Knapper hätte der Autor weder den Kern seines Irrtums, noch jenen der ganzen Chose ansich thematisieren können.

    Der Witz (pardon the pun) besteht gerade darin, wonach Juden sich selbst und ihre kulturellen Eigenheiten inklusive Religion wie kaum jemand anderer auf die Schaufel nehmen können. Die muslimische Humorbefreitheit am anderen Ende der Skala wiederum ist charakteristisch für Totalitarismen und damit aber erst recht valides Ziel von Satire. Die ganze Problematik existierte nicht, könnten Mohammedaner sich auch nur ansatzweise selbst verschaukeln.

    Last not least, und damit reißt der letzte Faden an Ostenhofs argumentativer Aufhängung, mögen Witze über Menschen in der Opferrolle tatsächlich geschmacklos sein, jene über Täter sind es definitiv nicht. Hätte der Autor das Fehlen eines wahren Kerns der Satire behauptet und damit seinen Aufruf zum Unterlassen begründet, sähe das Ganze anderes aus, so aber bleibt es beim unredlichen Wunsch, die Fackel der Aufklärung möge spurlos am Barte des Propheten vorüber gehen, während zugleich sich dessen Haare in der westlichen Suppe türmen.

  9. Mourawetz

    Nu, das profil hat jedenfalls kein Recht, sich auf das Podest der Verteidiger von Demokratie und Meinungsfreiheit zu heben. Je suis Charlie darf das profil nicht von sich geben.

  10. FDominicus

    Zitat von Götz von Berlichingen: Leck mich ….

    Warum ist es dann ok sich über die christliches Kirche, Politiker, Prominente etc lustig zu machen und auch satirisch anzugehen? Warum soll der gottgegebene? Islam da nicht mit dem gleichen Maßstab gemessen werden.

    Ich halt es für mich ganz einfach. Der Islam verbreitet derzeit hauptsächlich den Terror weltweit.

    Wo wir aber Öl ins Feuer giessen ist mit den ganzen Interventionen weltweit mit den Todeslisten die per Fernsteuerung abgearbeitet werden, Gefängnisse in denen ohne Urteil Menschen verschwinden, die Bombardierungen der diversen “Feine” mit reichlich Toten auch unter denjenigen, die damit nichts zu tun haben sollen.

    Ich bin einfach mal so radikal und schlage vor, daß sich jeder gegen dies Übergriffe von Terroristen jedweger Art auch mit Waffen wehren dürfen. Daher plädiere ich für einfach mal so für eine zivile Aufrüstung. Warum soll man sich unbewaffnet von Fanatikern – welcher Farbe auch immer – dahin schlachten lassen?

    Israel hat mit permanenten Angriffen der “guten Moslems” seine Erfahrungen und:
    http://www.nordkurier.de/nachrichten/ticker/tel-aviv/israel-erlaubt-nach-anschlagsserie-bewaffnung-seiner-buerger-2011190911

    Auch in den USA gibt es zumindest eine Diskussion über die Bewaffnung von Lehrern:
    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/USA-debattieren-ueber-Lehrer-Bewaffnung

    Und was machen unsere Politiker? Sie nehmen das als Anlass für eine weitere Entwaffnung uns labern was von Sicherheit die irgendwelche Gewaltmonopolisten gewähren können? sollen? dürfen?
    Wie ekelhaft es ist habe ich vor einiger Zeit hier
    verwurschtelt:
    http://www.q-software-solutions.de/blog/2014/12/16/erwuergen-na-ja-erschiessen-geht-gar-nicht/

    Es ist bezeichnend das alle totalitären oder totalitär werdende Gesellschaften als erstes mal die eigenen Leute entwaffnen. Es ist ja auch viel schöner, bewaffnet gegenüber Unbewaffneten Druck aufzubauen.

    Man stelle sich wirklich mal vor die Redakteure hätten Waffen in Griffreichweite gehabt? Oh nein wie konnte ich? Waffen in nicht öffentlicher Hand – geht ja gar nicht…

  11. Thomas Holzer

    @FDominicus
    Da sind wir in Österreich schon viel weiter!
    Hierzulande erwarten “unsere” Politikerdarsteller, daß sich, im Fall des Falles, Terroristen an die Arbeits-, Öffnungszeiten der Polizei halten.
    Außerdem wurden an Stelle der aufgelassen Polizeiwachstuben Notrufknöpfe installiert 😉

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