Promis, Champagner und sexy goldene Rettungsfolien….

Von | 18. Februar 2016

“…….Promis wickeln sich in Rettungsfolie und feiern im Berliner Konzerthaus mit feinem Essen – unter dem Mantel der Flüchtlingshilfe…..” (Ergreifende Reportage hier)

16 Gedanken zu „Promis, Champagner und sexy goldene Rettungsfolien….

  1. Reini

    … und jeder Promi bekommt als “Give away” 5 Flüchtlinge mit nach Hause!!!
    … ob die Verarschung nicht schlimmer ist als rechtsgerichtete Ansichten,…

  2. Rennziege

    Promi-Prostitution wie üblich. Pornographie, ohne sich dafür ausziehen zu müssen.

  3. Mona Rieboldt

    @Rennziege
    Genau so ist es. Besser als Sie es gesagt haben, geht es gar nicht.

  4. Fragolin

    Man hätte die Veranstaltung viel authentischer organisieren können.
    Alle Teilnehmer ziehen sich Schwimmwesten an und werden auf ein Schlauchboot verfrachtet. Dort gibt es Champagner und Kaviar, während Til Schweiger mit George Clooney auf einer improvisierten Gummibühne einen bewegenden Dialog zwischen einem Schlepper und seinem als verzweifelter unbegleiteter Minderjähriger verkleideten 40-jährigen Kunden vortragen, immer wieder unterbrochen von Einspielungen der kernigsten Merkel-Zitate und dem heldenhaften Kampf deutscher Wasserwerfer gegen aufmarschierende Nazihorden mit unverkennbar sächsischem Dialekt. Während der kurzweiligen Veranstaltung setzt das Schlauchboot nach Libyen über, dort übergibt die Promillenz ihre Rettungswesten, das Schlauchboot und die verschmierten Reste des Buffets an arme Flüchtlinge aus Somalia, so dass diese Richtung Lampedusa paddeln können.
    Auf diese Weise sind wir die Knalltüten los – und die Somalier können wir zur Not wieder zurückschicken. Ohne Schlauchboot und Rettungswesten, einfach mit dem Flieger.. 🙂

    @Rennziege
    Danke für diesen Spruch des Tages! 😉

  5. gms

    Rennziege,

    > Promi-Prostitution wie üblich. Pornographie, ohne sich dafür ausziehen zu müssen.

    Einen vergleichbaren medialen Rudelbums im Brüssel mit inniglicher wechselseitiger Vereinnahmung gab es im Oktober schon, als ‘bereits mehr als 5.000 Filmschaffende aus ganz Europa’, aufgedoppelt um lokal stämmige Fiktionsbastler der Subsparte Politik, wie etwa Karas, Regner, Lunaceck und Mlinar, ‘For a Thousand Lives: Be Human’ warben.[1]

    Fetischisten mit masochistischem Einschlag sei ein punktuelles Nachplätschern dessen nicht vorenthalten [2]. Spoiler: Rettungsfolien allein bewahren normal Veranlagte dabei dabei nicht vor Schüttelfrost.

    [1] oevp.at/klub/Menschenwuerdige-Fluechtlingspolitik.psp
    Heute, Dienstag 20. Oktober, setzen sich hochkarätige Filmschaffende im Rahmen eines Besuchs beim Europäischen Parlament in Brüssel für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik ein.
    [2] youtube.com/watch?v=SZtmUGzqAo4
    Rede im NR bei der Europastunde/ Thema Flüchtlingskrise |11.11.2015

  6. Rennziege

    18. Februar 2016 – 14:13 Mona Rieboldt
    18. Februar 2016 – 17:14 Fragolin
    Zuviel der Ehr’, weil ich eh nur schreiben kann, was mir die Spucke auf die Zunge spült.
    Die Vernuttung des allgegenwärtigen Karnivals der Eitelkeiten schreitet munter fort. Keine noch so primitive Peinlichkeit erregt Anstoß, lenkt ja auch ab von der bizarren Realität. Die Medien furzen flöten mit, und das Volk jubelt.
    Herzliche Grüße aus der Mittagspause!

  7. Rennziege

    18. Februar 2016 – 17:49 gms
    Danke. Hab’ Ihr Posting erst jetzt gesehen, mir nur das unerträgliche YouTube-Gestammel von Othmar Karas angeschaut: Floridsdorfer Hirnverwindungen in Reinkultur, 51 Klicks.
    Das ist eine ganz üble Form der Prostitution, um Längen ordinärer als die einer Bordsteinschwalbe, die dafür eine Gegenleistung erbringen muss. Der ordinäre Politiker wird für mühe- und inhaltsloses Geschwätz hundertfach besser entlohnt, obwohl er ebenfalls eine Nutte ist.

  8. Rennziege

    P.S.: Zur Krönung meines Mittags, durch diverse Postings animiert, war ich zum ersten Mal auf der Homepage der “Krone”. Staun! Neben ein paar abgestandenen Nachrichten gibt’s nur noch Promis und Entblößte aller Geschlechter, in lasziven Posen abgebildet. (Ich war und bin nicht prüde; es gibt auch sehr ästhetische Nacktheit in alter und neuer Malerei, in heutiger Fotografie.)
    Das Ernüchternde dabei: Die (auf Einwohner bezogene) auflagenstärkste Zeitung Europas fesselt ihre Leser primär durch schmierige Pseudo-Erotik.
    Den “Krone”-Lesern sei dieses Hobby vergönnt; andere Einhand-Magazine haben ja das Kleenex Handtuch geworfen, da der Porno-Konsum via Internet härter und billger daherkommt. (Es gibt auch appetitliche und, man staunt, ästhetische Pornos.)
    Aber dass die geistig und visuell vorgestrige “Krone” — auch durch die Faymann-Schiene wohlversorgt — mit ihren Primitiv-Nackedeis noch die meisten Leser auf sich vereint, wirft ein besorgniserregendes Licht auf Österreichs eh chon wacklige Zukunft. Denn auch “Krone”-Leser schreiten an die Wahlurne.

  9. Thomas Holzer

    Daß sich alle (un)möglichen Menschen einer “guten Sache” wegen prostituieren, ist ja nichts neues; aber: diese Prostitution ist nur möglich, weil es leider genug Schreiberlinge et al. gibt, welche über derlei Schwachsinn berichten.
    Würde sich “Otto Normalverbraucher” so wie Ai Weiwei an den Strand von Kos legen, würde er von der Medienmeute zumindest gevierteilt werden.
    Warum der Herr Ai Weiwei nicht seine Regierung auffordert, “Flüchtlinge” aufzunehmen, sondern sich erdreistet, die EU-Bürger in die Pflicht zu nehmen, bleibt sein Geheimnis, wäre aber dennoch interessant, zu erfahren

  10. astuga

    Promis irren nicht.
    Das sind Experten für eh fast alles, und natürliche moralische Autoritäten.

  11. gms

    Thomas Holzer,

    “Warum der Herr Ai Weiwei nicht seine Regierung auffordert, „Flüchtlinge“ aufzunehmen, sondern sich erdreistet, die EU-Bürger in die Pflicht zu nehmen, bleibt sein Geheimnis, wäre aber dennoch interessant, zu erfahren.”

    In Sachen social engineering sind die Chinesen, wie die meisten Völker des fernen Ostens, ihren westlichen Adepten um einiges voraus, weshalb Ai Weiwei auch nicht mal versuchsweise die Trojaner für sein Regime in Zierschleifen packt. Daß der vom Dalai Lama beklagte ‘kulturelle Genozid’ Tibets durch China auch mit ökonomischen Anreizen zutun hat, konzedieren die westlichen Bessermenschen auch schon mal leise hörbar, nachdem inzwischen Europa im Visier steht.

    Stalin spedierte Menschenmassen zwecks kultureller Landnahme, spätere Strippenzieher taten das anderswo oberflächlich betrachtet gewaltfreier, aber mit demselben Effekt. Gebiete ohne diese physische Oktroyierung waren nach dem Verschinden etwa des Kommunismus genaus gepolt, wie davor. Menschen sind Träger und Überträger von Kulturen. Überall. Niemand weiß das besser als Kollektivisten.

  12. Selbstdenker

    @Rennziege:
    “Promi-Prostitution wie üblich. Pornographie, ohne sich dafür ausziehen zu müssen.”

    Attention Whores halt.

  13. Christian Weiss

    Der auf dem Bild links von Wolfgang Joop ist doch Mahmud Ahmadinedschad?

  14. mariuslupus

    Jeder möchte halt auch einmal ein Promi, schreckliches Wortungetüm, um vor irgendeine Linse zu kommen macht man halt alles. Was hat man sonst zu bieten ?

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