Psychiater: „Seit 1995 werden Kinder zu unfähigen Erwachsenen erzogen“

Von | 13. Juli 2017

„Ich sehe seit dem Jahr 1995 eine Tendenz, dass Eltern die Launen ihrer Kinder immer weniger ertragen und ihnen einfach schnell das geben, was sie wollen, damit sie ruhig sind“, sagt der Kinderpsychiater Michael Winterhoff im Gespräch mit Business Insider. Warum 1995? Weil in diesem Jahr die digitale Revolution eingesetzt hat. … (weiter hier)

8 Gedanken zu „Psychiater: „Seit 1995 werden Kinder zu unfähigen Erwachsenen erzogen“

  1. sokrates9

    Passt hervorragend zur Zukunft Europas! Kinder werden in sozialistischer Weise ohne Frustrationstoleranz im Nannystaat erzogen, der alles für sie regelt und für jeden Fall eine passende Vorschrift hat! Dazu importieren wir jede Menge Afrikaner, die ebenfalls keine Arbeitsethik gelernt haben und Moslems die sehr gerne Allah für sich arbeiten lassen! Den 3. Weltstatus wird Europa schneller erlangen als uns lieb ist!

  2. waldsee

    Ich erinnere mich jetzt an das Märchen des Rattenfängers von Hameln.Wenn es die Racheschiene war ,war sie erfolgreich.Die Schutzsuchenden sind nur eine nette Draufgabe.

  3. mariuslupus

    Jetzt kriegen die Eltern eine auf den Deckel. Die Politiker haben seit langen den Menschen erklärt dass eine Familie ein Auslaufmodell ist, Mutter zu sein ist lächerlich, Kinder sind bestens in staatliche Institutionen aufgehoben, Eltern sollen antiautoritär den Kindern alles erklären, aber nichts verbieten, oder sogar Regeln aufstellen und schon gar nicht von Pflichten reden.
    Es gibt für die Heranwachsenden noch einen Ausweg. Um Politiker zu werden muss man nicht Erwachsen werden.

  4. GeBa

    Ich glaube das hat schon Ende der 1960 Jahren mit dem Begriff “Antiautoritäre Erziehung” begonnen.

  5. Lisa

    DAS haben wir gern! Erst werden die Eltern in Therapien ermuntert, ihr *inneres Kind” sprechen zu lassen, ermuntert draufloszuheulen, weil ihre Eltern nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen waren, aufgefordert, ihren Hass auf strafende, “unempathische” Mütter und Väter herauszulassen – und nun selber Eltern werden, die – natürlich – diese “Fehler” bei den eigenen Kindern nicht machen wollen, welche dann ihrerseits wegen fehlender Frustrationstoleranz in Therapien gehen müssen… So finden Psychotherapeuten immer ihren Klienten— Wenn ich von der Kindheit wirklich reifer Menschen erfahre, war da viel (für Kinder!) Frustrierendes geschehen, aber keine solche theatralische Wehleidigkeit festzustellen, wie sie heute von vielen zelebriert wird. Klar gibt es auch dafür einen Begriff: Resilienz. Nur: Der Begriff hilft nicht weiter, weil man die fehlende Stärke, je nach Modeströmung mal der strengen, mal der laschen Erziehung zuschreibt. Ob jemand WEGEN oder TROTZ seiner Erziehung ein reifer, ausgeglichener, charakterstarker Erwachsener wird, ist immer Interpretationssache. Jedenfalls wecken Klagelieder über die eigene Kindheit mehr Interesse als eine liebevolle Rückschau: Dantes inferno ist auch spannender zu lesen als sein Paradiso…

  6. Heinrich Elsigan

    Sehen sie Herr Ortner, das liegt an der Laschheit der Welt heute.
    Eltern sind keine gute Vorbilder mehr.
    Nehmen sie sich selbst an der Nase und schreiben sie wieder mal über die Vorzüge des Manchester-Liberalismus, 35% Steuerquote (wie unter dem linken Kreisky), die Wichtigkeit von Vermeidung von Überschuldung, Senkung von Steuern auf Arbeit, weniger Auflagen für Unternehmer und den Vorzug des vollkommen freien Kapital- und Warenverkehrs mit so wenig staatlichen Zwängen wie möglich.
    Im Moment sind sie nicht mehr so ein zentrales Organ des Liberalismus, wie einst.
    Während die IV leicht nach links wanderte, wanderten Sie Herr Ortner leicht nach rechts.
    Haben Sie wieder Mut zum ungebändigten Liberalismus und lassen sie sich bitte nicht umerziehen.

  7. mariuslupus

    @Heinrich Elsigan
    Die Frage ist wann waren die Eltern gute Vorbilder ? Wie soll ein 68er überhaupt ein Vorbild sein. Unabhängig in welche Gestalt er auftritt. Absolut ungeeignet als Vater oder Mutter, Lehrer, Pädagoge, oder Psychologe.

  8. Lisa

    @Heinrich Elsigan: einverstanden mit Ihrer Bitte. Es hat aber wohl weinger mit Herrn Ortner zu tun, sondern damit, dass sich bei den Teilnehmern hier sowas wie ein “Rechtsrutsch” breitgemacht hat. Was “rechts” für Sie heisst, müssten Sie allerdings definieren; ich selbst verstehe darunter eine gewisse Sympathie für Nationalsozialismus, Führungsfiguren, Fremdenangst und Fremdenablehnung, Chauvinismus, mangelndes Interesse für Zusammenhänge, bzw. Vermischung von herausgepickten Tatsachen, welche die eigene Sicht untermalen mit Ängsten, die nur gefühlt und nicht klar ausgesprochen werden können (oder auch nicht ausgesprochen werden dürfen, weil die “Gegner” sie nicht hören wollen und eine Inangriffnahme der jeweligen Probleme aus genauso nebulösen und nicht nachviollziehbaren Gründen scheuen)

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