11 Gedanken zu „Putin: EU soll für Kiew blechen

  1. Reinhard

    Was für eine Frechheit! Russland will wirklich, dass die Ukraine ihre Rechnungen bezahlt? Ja wo kommen wir denn da hin?! Als nächstes macht mein Stromversorger noch “willkürlich” den Strom teurer und ich verlange weiterhin, dass er mich beliefert und verweigere die Zahlung, solange er den Preis nicht wieder senkt… Sorry, aber dann gibts auch beiu uns Kerzenlicht…
    Außerdem muss es uns das Wert sein, dass die Putschregierung unserer Gnaden immer so brav vor der EU-Flagge posiert.

  2. Thomas Holzer

    “Die Ukraine erklärte sich grundsätzlich bereit, noch im Mai vier Milliarden US-Dollar an Russland zu überweisen – falls Gazprom den Gaspreis senke. Sonst werde Kiew auch weiterhin keine Rechnung bezahlen, kündigte Vize-Energieminister Igor Didenko an.”

    Das finde ich aber sehr nett vom Herrn Didenko, daß er bereit ist, einen Teil der Altschulden zu begleichen, wenn dafür in Zukunft das russische Gas billiger wird.
    Ich würde ihm aber empfehlen, im Gegenzug zur Begleichung eines Teiles der Altschulden für die Zukunft Gratislieferungen! von den Russen zu verlangen; das entspräche wohl eher dem Wirtschaftsverständnis dieses Herren 😉

  3. Mona Rieboldt

    Wer sich derart einmischt und zündelt in der Ukraine wie die EU, dazu dauernd Putin mit weiteren Sanktionen droht, und ohnehin der ukrainisch westlich orientierten Regierung Geld geben will, kann auch deren Gas-Schulden bezahlen.
    Und der Sohn von Biden ist ja ins ukrainische Gasgeschäft eingestiegen. Ein besseres Argument konnte man Putin gegen die USA und ihre wahren Absichten nicht liefern.

  4. Reinhard

    Der ukrainische Vize-Energiedirektor Didenko, der so vollmundig die Bezahlung verweigert, ist doch der ehemalige Vizechef des Naftogaz-Konzerns, der auch schon gesiebte Luft geatmet hat und rechtskräftig zu 3 Jahren auf Bewährung verdonnert wurde, als es um ein paar Milliarden dem Staat Ukraine gestohlene Kubikmeter Gas ging. Naftogaz hat nämlich Gas vom Russen zum für den Staat Ukraine gewährten Sondertarif gekauft und dann privat weiterverscherbelt – mit entsprechende, Gewinn, versteht sich. Das Geld, das dem Staat heute fehlt und das die EU so gerne spenden möchte, um der armen Ukraine zu helfen, ist nämlich in den Taschen der dubiosen Gruppe um Timoschenko, Didenko und Co. versickert.
    Sowas ist heute Regierungsmitglied; passt ja in die “Saubermannschaft” der Gestalten, die sich unter die Fittiche der EU verkrochen haben und von dieser aktiv bei der widerrechtlichen Machtübernahme in Kiew unterstützt wurden…

  5. Christian Peter

    Da froren sich die Demonstranten am Maidan den Arsch ab, und was bekamen sie dafür ? Höhere Gaspreise.

  6. Manfred erzetic

    Also Herr Reinhard Sie sind ja wirklich schon ein Putinversteher der besonderen Art.Sie blenden nicht nur samtliche Tatsachen aus sondern höhnen noch dazu gegen ein ganzes Volk.
    Tatsache ist das die Ukraine für 1000 m3
    520 D bezahlen SOLL und Die EU Staaten im Schnitt 370D bezahlen.Weiters soll die Ukraine wenn sie statt 50 nur 25 Milliarden m3 bezieht trotzdem den vollen Preis weiterzahlen.
    Wie wäre es wenn Ihr Vermieter ab jetzt 50% Miete mehr verlangt Ihnen das Gas abdreht aber weiterhin Ihnen die Gaskosten in Rechnung stellt.

  7. Christian Peter

    @manfred

    Fehlinformation. Die Ukraine bezog in der Vergangenheit Gas von Russland 30 % unter Marktpreis, und selbst das wurde nur zum Teil bezahlt, die Gasschulden der Ukraine an Russland belaufen sich auf etwa 1,5 Milliarden Dollar.

  8. Manfred erzetic

    Auch Russland hat 1998 alle Zahlungen eingestellt weil sie bankrott waren.Erst nachdem der Weltmarktpreis in angenehme Höhen geklettert ist denn natürlich wir Verbraucher bezahlten wurden die Altlasten zum geringen Teil zurückbezahlt.

  9. Manfred erzetic

    Ja Hr. Peter das sind die gezielten Fehlinformationen. Der jetzige Preis wurde von Timoschenko ausgehandelt, für das Sie hinter Gitter musste. Alle Nachlässe waren mit Gegenleistungen hinterlegt.Krim Transit Waffenlieferungen……..

  10. Reinhard

    @Manfred Erzetic
    Sie sind ja schon ein Timoschenko-Verteher der besonderen Art. Wo höhne ich über ein Volk? Die Ukrainer sind die gef***ten, denn das rabattierte Gas, das von ukrainischen Oligarchen zwecks persönlicher Bereicherung “abgezweigt” und an besser zahlende Kunden weitervertickt wurde, fehlt den Ukrainern und trieb ihnen schon früher die Endverbraucherpreise in die Höhe. Eine Clique kaltschnäuziger Oligarchen hat das Volk beschissen und sich jetzt auch noch in die Regierung geputscht.
    Wenn Sie so schön “im Schnitt” schreiben, heißt das, manche zahlten weniger, manche mehr. Man muss wirtschaftliche Fakten nicht hinter statistischem Geschwurbel verstecken. Der eine bekommt mehr Rabatt, der andere weniger, und wer gegen die Bedingungen verstößt, bekommt gar keinen mehr. Fragen Sie mal den Energieversorger Ihres Vertrauens, der erklärt es Ihnen sicher schön langsam.
    Die Ukraine soll nicht den vollen Preis für die halbe Menge zahlen sondern zusätzlich zum vollen Preis die Schulden zurückzahlen – diejenigen Oligarchen, die das russische Gas weitervertickt haben, haben nämlich gerne mal das Bezahlen vergessen. Die Energieoligarchen der Ukraine haben mehr Milliarden am Konto als die Ukraine zur Entschuldung bräuchte. Wo kommt das wohl her, Herr Erzetic?
    Putins Vorgehen ist kaltschnäuzig gegenüber dem ukrainischen Volk, aber man darf nicht übersehen, dass die eigene korrupte Bagage noch viel kaltschnäuziger gegen das eigene Volk agierte – und die EU streichelt die auch noch.
    Und ja, ich halte Putin für einen kaltschnäuzigen Machtpolitiker. Aber die ganzen Gestalten, die sich da als Retter des Landes gerieren (obwohl sie am Niedergang der Ukraine ursächlich Hauptschuld tragen), sind um keinen Deut besser.
    Wenn Sie geistig nur in der Lage sind, Schwarzweiß zu sehen, ist das Ihr Problem.

  11. Rennziege

    Ein aufgelegter Elfer, besser: ein simples Kartenspiel. Putin, der kaltschnäuzige Machtpolitiker (stimmt, Reinhard!) pokert lächelnd mit dem Blatt, das ihm der wichtigtuerische, aber zahnlose Westen ohne Not in die Hände gelegt hat.
    Und so wird’s kommen: Die eh schon weltweit mildtätige EU gewährt der Ukraine einen happigen Kredit, der bis zum St.-Nimmerleinstag notleidend bleiben wird; die überfälligen Schulden werden bezahlt, und Putin hat sowohl Geld in der Kasse als auch eine Ukraine, die nicht mehr total insolvent ist.
    Winner takes it all, as usual.

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