11 comments

  1. ricbor

    Nur 8% Zustimmung in Deutschland für den Herrscher aller Reußen ? Scheint nichts zu bringen, die Trollinvasion. Zeigt aber, dass das Internet auch für die russischen Hinterwäldler Neuland ist. Putin kann doch unmöglich glauben, die öffentliche Meinung der freien Welt durch Online-Kommentare beeinflussen zu können.

  2. Reinhard

    Ein neuer Anlauf, alle zu diskreditieren, die nicht mit dem Mainstream schwimmen. Dass es sich bei Russen, die in oft gebrochenem Deutsch pro-Putin-Kommentare abgeben um vom Kreml heimlich finanzierte Trolle handelt kann zwar an keiner Stelle bewiesen werden, aber wir wissen ja, was westliche Geheimdienste (von den Medien ganz zu schweigen) von Beweislast halten. Ich denke nur an Husseins Massenvernichtungswaffen (zu denen Putin übrigens süffisant bemerkte: “Hätte ich behauptet, der Irak hat welche, hätte mein Geheimdienst auch welche gefunden!”) oder an die Toten vom Maidan.
    Obwohl eine lockere Mehrheit der Russen hinter Putin und seiner Politik stehen, müssen westliche Journalisten, die selbst als gekaufte Lohnschreiberhuren den Propagandaabteilungen jener Parteihäuser andienen, die über Presseförderung und Inseratenvergabe herrschen, von sich auf andere schließend und den Willen ihrer Gelkdgeber sabbernd erfüllend es so aussehen lassen, als wäre Putin auf bezahlte Forentrolle bei deutschen Schmirageblättern angewiesen.
    Ein neuer Kübel Schmutzwasser, der im Windschatten der offiziellen Kriegsrhethorik über den erklärten Gegner geschüttet wird.
    Seltsam, dass wir mehr als ein Jahrzehnt Putinherrschaft freundschaftlich zur Kenntnis nehmen konnten, aber seit dessen Durchgreifen gegen vulgäre Schlampen und gegen Schwulen-Propaganda plötzlich Putin als der Neue Hitler (darunter machen es vor Allem die Amis, aber auch ihre hiesigen – übrigens wirklich bezahlten – Schleimspurkommentatoren nicht mehr…) verteufelt und “der Russe” wieder als neuer alter Feind aus der Mottenkiste gegraben wird.
    Und ebenso befremdlich die Tiefe, die das Niveau der westlichen Berichtbestattung inzwischen erreicht hat. Dem absoluten Abschied von Fakten folgte das primitive Anpinkeln – da kann wenigstens jeder mitmachen, auch wenn er keine Ahnung hat…

  3. Graf Berge von Grips

    Mit Pinuts gäbe sich Putin nicht zufrieden.
    Wären es 80.000 würde ich es zu glauben beginnen.
    800 scheint mir ein fake., oder was noch realitischer: Ein Wunsch als Vater des Gedankens….

  4. Politikverdrusss

    “Der Artikel ist der Süddeutschen ist hochgradig manipulativ. Man berichtet zunächst formal korrekt über die Enttarnung einer russischen PR-Firma, die den Unterlagen zufolge in den USA bei Online-Debatten manipuliert haben soll. Das ist ok und auch informativ und interessant. Dann dreht man die Story jedoch, so dass beim Leser der Eindruck entstehen muss, diese oder ähnliche PR-Firmen seien auch für Online-Kommentare verantwortlich, die in deutschen Medien – vor allem natürlich in der SZ selbst – abgesetzt wurden. Dafür hat die SZ jedoch ganz offenbar nicht den geringsten Hinweis. Technisch wäre es ohne Probleme möglich, die geographische Herkunft der Kommentatoren anhand der IP-Adresse zu bestimmen. Und selbst Hilfsmittel zur Verschleierung (wie z.B. Proxys) lassen sich zumindest als solche feststellen, auch wenn man dann nicht mehr so einfach herausfindet, wer am anderen Ende sitzt. Man findet jedoch heraus, dass derjenige seine Herkunft verschleiert.

    Wenn die SZ also mutmaßt, die kritischen Leserkommentare in ihrer Onlineausgabe kämen von „Putins Trollen“, so könnte sie dies ohne gegen geltende Gesetze zu verstoßen, anhand der Logfiles ihrer IT-Abteilung (oder wer sonst bei der SZ dafür zuständig ist) auch handfest belegen. Dies tut die SZ jedoch nicht und man muss davon ausgehen, dass sie es deshalb nicht tut, weil sie diese Belege nicht erbringen kann, da die Theorie schlich falsch ist.

    Liebe SZ, ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Wenn Sie anhand der Logfiles belegen können, dass kritische Leserkommentare auffällig häufig aus dem russischen IP-Raum oder über Proxys o.ä. kommen, dann werde ich mich bei Ihnen hoch offiziell entschuldigen und Asche auf mein Haupt streuen. So lange dies nicht der Fall ist, unterstelle ich Ihnen jedoch vorsätzliche Manipulation.” http://www.nachdenkseiten.de/?p=22052#h01

  5. gms

    Reinhard,

    “Nur 600? Wetten, andere haben mehr… ”

    Allein die “Süddeutsche” hat laut Selbstdarstellung hunderte fest angestellte Redakteure und ein Vielfaches davon an freien Mitarbeitern. Nachdem der Troll-SZ-Artikel im zugehörigen Kommentarbereich erwartbar wie der Sonnenaufgang am Morgen zerrissen wurde, schoß der SZ-Mitarbeiter Daniel Wüllner den sprichwörtlichen Vogel mit dem Flammenwerfer ab, indem er im Forum konzedierte, nicht jeder Poster sei ein Troll, und man würde über die Kritik reflektieren, dennoch (O-Ton): “ist uns in Bezug auf die Debatte zur Ukraine aufgefallen, dass es immer wieder Nutzer gibt, die versuchen selbige zu beeinflussen. Eine solche Beeinflussung schadet der Diskussion.”

    Wer also glaubte oder sogar hoffte, in Sachen Ukraine sei medienbezogen der Zenith des Absurden erreicht oder gar überschritten worden, hat die Inferiorität und intellektuelle Schmerzbefreit der maßgeblich beteiligten Tintenspritzerkaste unterschätzt. Jeder Kabarettist wäre wegen unzulässiger Übertreibung von der Bühne gepfiffen worden, hätte er oben zitierten Sager in sein Programm eingebaut zur Veranschaulichung, welch sonderbar mutierte Spezies von Erklärbären heute die Höhlen der Meinungsmacher behaust und wie zappelduster es mitterdings dort wurde.

    Die Ankündigung, man werde über die Kritik seitens der Leserschaft reflektieren, kommt eingedenk dessen wie eine breitbeinige Drohung daher. Fast möchte man entgegnen ..

    “Liebe Redakteure der SZ, bitte, bitte kein Reflektieren über Kritik, könntet ihr das Ergebnis dessen wie ein Adipöser nach einer Überdosis an Laxantien doch nicht für euch behalten. Rezitiert statt dessen öffentlich Vogonen-Gedichte. Eure Leser würden euch diesen Qualitätsschub auf Knien danken und SZ-Abonnements bereits für noch ungeborene Enkelkinder im Voraus bestellen und sogar bezahlen.
    Verfaßt alternativ mehrseitige Traktate über die Form eures Nabels, und was euch diese über die Entgrenztheit der menschlichen Körperlichkeit verrät unter der Annahme, Pi sei eine restlos durch dreizehn teilbare Primzahl, aber bitte habt Gnade und verschont die Leser mit den heftigsten mentalen Brechmitteln, welche aktuell definitiv immer dann euren Brutkästen entströmen, wenn zuvor die Wörter ‘Ukraine’ und ‘Putin’ reingestopft wurden.
    Eurer Verlag würde Geld scheffeln ohne Ende. Nicht für eure dann immer noch ausreichend erbärmlichen Texte würdet ihr füstlich entlohnt werden, sondern dafür, den Ritt der Gesellschaft in Richtung Idiocracy wenigstens ohne die schärfsten hierfür tauglichen Sporen vorangetrieben zu haben. — Euer Vladimir601”

  6. Reinhard

    @ricbor
    “…ihrem Idol…”

    Sehen Sie, das ist der Unterschied zwischen uns beiden. Ich maße mir nicht an, Ihre Gedanken und Ihre Idole kennen zu wollen, auch wenn Sie hier ein paar sehr flache Bälle auflegen. Ich gönne es mir nur, Leute, die mangels Ahnung über mein Innenleben dieses ferndiagnostisch mit ihren eigenen Ängsten und Vorurteilen füllen, für ausgemachte Idioten zu halten.

    @gms
    “Rezitiert statt dessen öffentlich Vogonen-Gedichte.”

    Die SZ ist vielleicht die “Schalt-Zentrale” des Experimentes Erde und in ihrem Safe liegt bereits die Frage für die Große Antwort “42”? Und wenn nicht – die dortigen Kreativschreiber hätten sicher kein Problem, glaubhaft darzustellen, die Lösung für das Leben, das Universum und Alles zu kennen. Und wenn nicht, ist eben Putin Schuld…

  7. Erich Bauer

    Immerhin zeigen diese “investigativen” Bemühungen der Alpha-(bzw. Fulbright)-Journaille, dass man mit scharfem Auge suspekte IP-Adressen “ausforscht”. Naturgemäß jene Poster die sich erfrechen, die lupenreinen Absichten beider “Friedensnobelpreisträger” nicht nur anzuzweifeln, sondern auch mit Argumenten, die nach wie vor der Widerlegung harren, zu hinterfragen…

    Diese bezahlte Mainstream-Journaille bemüht sich gar nicht mehr die Gleichschaltung zu verschleiern. Nackt und bloß steht sie da! Defätistische Poster sollten sich aber keine Hoffnungen machen, dass ihre IP-Adresse, falls “ausgeforscht”, nicht weiter geleitet wird. Unsere lupenreinen Demokraten müssen ja ihre lupenreine Demokratie schützen! Daher sollten sich diese Wehrkraftzersetzer nicht wundern, wenn sie bereits auf Proskription-Listen aufscheinen…

    Sollte bei mir irgendwann um 4 Uhr früh die STAPO Einlass begehren, muss man mich keineswegs mit Folter gefügig machen… ich gebe meine “wehrkraftzersetzenden” Umtriebe ohne zu Zögern zu!

  8. Graf Berge von Grips

    @Erich
    Wenn sie bei Dir auftauchen, ruf mich an, die ersparen sich dann den Weg zu mir … 🙂

  9. Erich Bauer

    @Graf

    Man trifft sich dann in den Kellern des Innenministeriums…:-)

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .