Putins Geld-Waschmaschine Österreich

“….Mein Problem mit Österreich im Speziellen ist aber die Bereitschaft, russisches Geld zu waschen. Das ist einer der Gründe, wieso Putin so lang an der Macht bleiben kann: Weil westliche Staaten so bereitwillig dabei geholfen haben, Geld vom russischen Staat zu stehlen, es außer Landes zu schaffen und zu waschen…..” (Anne Applebaum, Osteuropa-Expertin und Pulitzer-Preisträgerin, hier)

5 comments

  1. Mona Rieboldt

    Ach ja, wieder mal dieser böse Putin und das böse Österreich.
    Die ukrainischen Oligarchen haben die Ukraine ausgeplündert, dazu gehört auch das Zöpfchen Timoschenko, die hier im Westen so gehätschelt wurde, auch sie hat sich die Taschen voll gestopft.
    Putin hat immerhin versucht, die Macht der Oligarchen zu brechen. Timoschenko und der Millionär oder Milliardär, der jetzt in der Schweiz sitzt, saßen nicht zu Unrecht im Gefängnis.

    Geldwäsche gibt es auf der ganzen Welt, das hat nicht speziell mit Österreich was zu tun. Man kauft sich in Firmen ein etc. Und einem privaten Investor nachweisen, woher das Geld kommt, dürfte kaum möglich sein.

    Aber wieder einmal einen Artikel gegen Putin zu schreiben, weil es gerade opportun ist, da Obama gegen Putin in Syrien wettert, zeigt nur, was die Autorin bezweckt. Putin ist sicher kein Engel, aber intelligenter in seinen Aktionen als Obama, Libyen ist das beste Beispiel dafür. Da hat Obama auch die Rebellen unterstützt, heute ist Libyen ein failed state.

    G

  2. Enpi

    “intelligenter als Obama….”
    Sehe ich nicht so. Barack Hussein O. ist durchaus als intelligent einzuschätzen. Intelligent und gefährlich. Laut Umfragen glauben 30% seiner Landsleute, daß er ein Moslem ist, der sich als Christ gibt.

    Seine Aktionen bezüglich der Förderung moslemischer Extremisten (politsche Kontakte zur Moslembruderschaft und CAIR, verfrühter Abzug der US Truppen aus Irak, Bewaffnung “moderater” islamistischer Rebellen mit modernen Waffen, absichtlich ineffektive Bekämpfung von ISIS usw.) sind mehr als nur ein Indikator daß dies stimmt.

  3. Rennziege

    Hätte Anne Applebaum ihre Thesen auch mit Belegen oder Quellen versehen, wäre dieses Interview in der Tat lesenswert oder gar erhellend. Doch die hochdekorierte Dame wirft nur diffuse Behauptungen in den Raum. Seltsamerweise verzichtete der “Presse”-Mann Oliver Grimm darauf, nachzuhaken und um Erläuterung der primär an Österreich und pauschal an Westeuropa gerichteten Vorwürfe zu bitten, z.B.:

    Welche österreichischen Unternehmen, Politiker, Manager oder Banken waschen Putins Geld? Und wie? In welcher Größenordnung?
    Gibt es Beweise für russische Geldgeschenke an FPÖ oder andere [westeuropäische] Parteien?

    Nichts dergleichen geschah. Applebaum und Grimm begnügten sich damit, uns “Putins Geld-Waschmaschine Österreich” verkaufen zu wollen — leider ohne Schlauch, Waschmittel und Stromkabel.

  4. Reini

    das muss doch jeden auffallen das die Russen Geld mit Firmen waschen bzw. in Immobilien anlegen,… die Russen haben den ganzen Semmering gekauft, usw,… und das noch vor der Rubelkrise! ,…

  5. Mario Wolf

    Einige an den Haaren herbeigezogen Unterstellunge sind noch keine relevante Aussage. Warum wird dieses undifferenzierte Interview gerade jetzt publiziert ? Putin bashing ist wieder einmal in. Dass H.C. sein guter Freund sein soll ist auch interessant. Im Gegensatz zu Obama, Merkel, Juncker, Hollande hat Putin eine Strategie und hat die Unterstützung seiner Bevölkerung. Auch wen es dem sog. Westen nicht passt es ist eine russische Strategie.

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