Putins goldene Nase

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit baut Präsident Putin die Goldbestände Russlands massiv aus. Er will sich vom Dollar emanzipieren und profitiert nun vom US-China-Handelsstreit. Der steigende Goldpreis beschert ihm ein milliardenschweres Geschenk. Es ist zu seinem 20-jährigen Machtjubiläum in dieser Woche ein weltpolitischer Coup der kapitalistischen Art. / mehr

4 comments

  1. Triumph Cruiser

    Russland (Putin) spielt Schach, die VSA (Trump) pokert. Nichts wirklich neues…

  2. Leitwolf

    Ach Gott, Gold ist billig. 100t kosten 4,5 Mrd Dollar, was für ein Land wie Russland jetzt nicht schwer zu stemmen ist. Zumal das keine “Kosten”, sondern bloß eine Umschichtung von Anlagen darstellt.

    Gold ist aber vor allem auch deshalb billig, weil weit mehr davon besessen wird als es überhaupt physisch gibt. Mit den ganzen Goldzertifikaten ist längst wieder eine Währung mit Goldstandard entstanden, die einen Anspruch auf Gold verbürgt, der tatsächlich aber gar nicht eingelöst werden kann.

    Klar, es ist nicht damit zu rechnen, dass alle Zertifikateeigentümer plötzlich wirklich ihr Gold wirklich haben möchten, und für den Einzelnen funktioniert das System ja. Allerdings muss man dann schon fragen: warum hat man überhaupt Bernie Madoff verknackt?

  3. Johannes

    Es könnte sich noch herausstellen das die Sanktionen des Westen für Russland ein Glücksfall war.
    Russland hat durch diese Sanktionen in vielen Wirtschaftsbereichen einen regelrechten Schub für eigene Produktion erhalten. Die Landwirtschaft beispielsweise hat sich innerhalb kürzester Zeit modernisiert.

    War es vor den Sanktionen schwer für die rückständige russische Landwirtschaft mit billigen Westüberschüssen zu konkurieren, so war plötzlich ein unglaublich großer Markt für die heimischen Produzenten geschaffen.

    Wobei man sagen muss diese Sanktionen waren ja so nicht gewollt vom Westen, diese Sanktionen waren die Reaktion Russlands.
    Aber auch in vielen anderen Bereichen beginnt Russland eigene Produktionen aufzuziehen (zB. Automobilindustrie) und zu entwickeln. Der russische Binnenmarkt mit seinen ehemaligen Republiken ist so groß das er ganz gut autark funktionieren kann.
    Russland ist vom scheinbar hilflosen Spielball zum Player geworden das zeigt sich auch in den überlegten und strategisch erfolgreichen militärischen aber wie jetzt auch finanztechnischen Strategien.

    Wie naiv tölpelhaft nimmt sich dagegen die ehemalige Clinten-Entourage aus die keine Ahnung hatte von den Auswirkungen ihrer Arroganz.
    Einzig Trump scheint Putin gewachsen. Die anderen gefallen sich im Glauben der intellektuellen Überlegenheit und machen einen Fehler nach dem anderen. Wenn ich da an Deutschland denke.

  4. sokrates9

    Diese ganzen Sanktionen sind doch absolut lächerlich, wurden von der USA diktiert und kosten Europa Milliarden! Sollte Trump die Sanktionen beenden würde das unabhängige Europa das am nächsten Tag ebenfalls tun! Armselig diese EU!!

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