Putins Plan

“…..Putins Interesse ist derzeit wohl vor allem, an der Macht zu bleiben. Um dies zu erreichen, muss er zweierlei schaffen: Zum einen muss er zeigen, dass die ukrainische Revolution ein Fehlschlag war, damit die Russen nicht auf die Idee kommen, auch eine demokratische Revolution zu versuchen. Ferner versucht er, Europa als Fehler darzustellen: Er suggeriert, dass die Demokratie, die es dort gebe, keine wirkliche Demokratie sei. Um dies zu erreichen, unterstützt er in Europa die extreme Linke und die extreme Rechte und führt einen Informationskrieg…..” (Kluges Interview mit der US-Historikerin Anne Applebaum, hier)

11 comments

  1. Thomas Braun

    Aha, die ukrainische Revolution war KEIN Fehlschlag? Bürgerkrieg und Wirtschaftskollaps sind also ein Zeichen des Erfolgs.

    Eine “demokratische Revolution” war das? Spinnen die alle? Die Ukrainer hätten nur bei der nächsten Wahl wen anderen wählen müssen und hätten sich das ganze Leid von heute erspart.

    Und was ist falsch an der Aussage, dass im Westen keine echte Demokratie mehr herrscht? Inwieweit können wir noch die Entscheidungen der Bürokraten in Brüssel bei Wahlen beeinflussen? Von Political Correctness und Gender-Wahnsinn, die die Meinungsfreiheit massiv beschneiden ganz zu schweigen.

  2. sokrates9

    Immer wieder interessant die einseitigen Mickymousesichtweisen der Amerikaner! Wir sind die Guten, die anderen die schlechten.. Dass unbestritten von der USA 5 MRD in einem Umsturz in der Ukraine gesteckt wurden, wird gerne ignoriert! Dafür sind alle Blogger von den Russen gekauft!

  3. Fragolin

    Diese Frau behauptet also, am Wortlaut eines Blogbeitrages erkennen zu können, dass der Schreiber von Putin bezahlt wird. Das erklärt auch den Pulitzer: eine Journalistin, die nicht einmal mehr recherchieren muss sondern die Wahrheit auf den ersten Blick zweifelsfrei erkennt, hat den Preis sicherlich verdient und ist auch sonst über jeden Zweifel erhaben.
    Das hat sie mit Friedensnobelpreisträgern gemeinsam…

  4. Christian Peter

    ‘Er suggeriert, dass die Demokratie in Europa keine wirkliche Demokratie sei’

    Das braucht man nicht zu suggerieren, das ist Tatsache. Das einzige Land Europas, das sich zu Recht ‘Demokratie’ nennt, ist die Schweiz. Ganz besonders schlecht läuft es in Parteienstaaten wie Österreich und Deutschland : Keine Gewaltenteilung, keine (wirklich) freie Presse, keinerlei Beteiligung der Bürger an den demokratischen Entscheidungsprozessen.

  5. A.Felsberger

    Wenn man solche Interviews liest, springt sofort ins Auge wie synthetisch und künstlich sie sind: Worthülsen, zu immer gleichen Inhalten verstrickt, wie im Labor produziert. Fühlen diese Menschen tatsächlich so, ist das ihr Denken und Empfinen? Oder sind sie bloß Sprechpuppen, die sich längst damit abgefunden haben ihren Unterhalt durch Prostitution zu verdienen? Die vom ersten Tag ihres Lebens an auf Selbstverkauf und Vernetzung trainiert wurden? Auf jeden Fall widerlich und abstossend. Jeder alltägliche Mensch, der noch in greifbaren sozialen Gefügen lebt, kann sich angesichts dieser “Institutions-Kreaturen” nur mehr angewidert abkehren. Und die hiesige Redaktion hat nichts anders zu tun als “sehr klug” hinzuzufügen? Na bravo, kann man da nur sagen…..

  6. H.Trickler

    @Fragolin: Mit ausreichender Intelligenz kann man sehr wohl erkennen, welche Leserkommentare aus dem Dunstkreis Putins, verkleidet in harmlose hiesige Namen, eine merkwürdige Weltansicht verbreiten. Einige davon machen es bestimmt sogar gratis! o__O

  7. Christian Weiss

    “Immer wieder interessant die einseitigen Mickymousesichtweisen der Amerikaner! Wir sind die Guten, die anderen die schlechten.. Dass unbestritten von der USA 5 MRD in einem Umsturz in der Ukraine gesteckt wurden, wird gerne ignoriert! Dafür sind alle Blogger von den Russen gekauft!”

    “Mickeymousesichtweisen”? Ja klar. Man kann es natürlich auch so hinstellen. Und die europäische Passivität und die Weigerung irgendwelche aussenpolitische Verantwortung zu übernehmen und dafür schauen, dass ja nur Amerikaner in Holzkisten nachhause kommen, nennt man dann “weisen und vorausschauenden Pazifismus”.
    Man stellt sich gemütlich unter den amerikanischen Schutzschirm, verbratet die “Friedensdividende” für den Wohlfahrtsstaat und für die Problembewirtschaftung durch die Sozialindustrie und abends sitzt man dann in Talkshows und echauffiert sich über die 400 Mrd. $ Armeebudget der Amerikaner.

    Und natürlich schreiben die westlichen kommerziellen Medien nur Lügen, während Russia Today und die ganzen regierungsnahen Kanäle alle super objektiv sind. War ja schon 1938 so: Da waren die verlässlichen Medien der Stürmer und der Völkische Beobachter. Die Neue Zürcher Zeitung und die Weltwoche waren hingegen böse Propaganda aus der schweinisch-kapitalistischen Schweiz, die ums Verrecken nicht “Heim ins Reich” wollte..

  8. Tom Jericho

    In dem Interview wird soviel Unsinn verzapft, daß es körperlich schmerzt, wenn der von mir sehr geschätzte Hr. Ortner dieses als “klug” tituliert.

  9. Fragolin

    @Christian Weiss
    “Und natürlich schreiben die westlichen kommerziellen Medien nur Lügen, während Russia Today und die ganzen regierungsnahen Kanäle alle super objektiv sind.”
    Jetzt frage ich mich nur, wo genau Sie das lesen? Oder interpretieren Sie nur überall das rein, was Sie sehen wollen?
    Die russischen Medien walzen gerade einen Propagandatsunami über das russische Volk, der sich gewaschen hat. Der alte Josef, dem unsere Genossen immer noch ein Denkmal in Wien pflegen, wäre stolz darauf.
    Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch die westliche Medienorgel sensationsgeil einen kriegerischen Marsch nach dem anderen auf uns niederpaukt. Beide Seiten werden gerade auf das Große Finale eingestimmt, die Ukraine und der Streit ihrer Mafiaclans um Pfründe und Märkte ist nur ein willkommener Schauplatz, auf dem immer mehr Falken im Osten und im Westen ganz offen und ehrlich einen begrenzten Atomkrieg für möglich halten. Da flattern ein paar Gestalten ganz aufgeregt in der Gegend herum und verbreiten Lügen auf allen Kanälen.
    Der von Lawrow behauptete versuchte Genozid an den Donbass-Russen ist ein unbewiesener Schwachsinn, den das Upper-Class-Püppchen Timoschenko mit ihrem Wunsch nach atomarer Vernichtung aller Russen noch befördert hat. Kerrys Behauptung, auf der Krim und in der Ostukraine würden täglich Menschen, weil sie Ukrainer sind, gefoltert und vergewaltigt, ist aber ebensolcher unbewiesener Schwachsinn. Die Kriegsrhetorik ist auf jeder Seite die gleiche und wird täglich schärfer.
    Wo Sie da die anfängliche Aussage herauslesen, wird wohl für immer Ihr Geheimnis bleiben.

    Und übrigens, was Ihre Einschätzung betrifft, dass wir immer nur nach den Amis jammern wenn es brennt – da gebe ich Ihnen Recht. Aber das müsste nicht so sein. Nur ist unseren dekadenten rosalila Genderpudeln die Definition von 47 sozialen Geschlechtern und ihre Aufnahme in den Kindergartenlehrplan mehr Geld wert als die Verteidigung der eigenen Werte. Denn was sich ein Putin, ein Assad oder ein Saud un solchen Unsinn scheren, ist hinlänglich bekannt.
    In diesem Zusammenhang übrigens auch interessant, dass Putin lange Jahre ein angeblich verlässlicher politischer und wirtschaftlicher Partner war, diesen Status aber just genau in jenem Moment verlor, als er in Russland schwule Propaganda (nicht Homosexualität an sich, das wird gern ausgeblendet!) verbot.
    Aber zurück: Würden wir allein die hunderten Millionen, die wir in den ganzen Genderquatsch stopfen, die hunderten Millionen, die uns eine totalversagte NMS kostet und die Milliarden, die unsere Politikerdarsteller zum Schutz ihrer eigenen Hälse in untergehende Banken stopfen für ein Verteidigungsbudget aufwenden, könnten wir mitreden. Die Schweiz macht es vor, was es heißt, eine Luftwaffe zu besitzen. Aber so verbraten wir die Kohle lieber in Tanzworkshops für lesbische Migrantinnen. Es ist zum Kotzen.

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