«Rassismus existiert, aber er erklärt nicht, was hier passiert»

“….Der Aufruhr über Polizeigewalt sei die Folge einer verzerrten Darstellung des Problems, sagt der schwarze «Nein-Sager» und Ökonom Glenn Loury. Er lenke mit der «leeren These vom Rassismus» den Blick von den wirklichen Problemen der schwarzen Amerikaner ab.  Sehr interessantes Interview in der NZZ, hier

20 comments

  1. fxs

    In den USA ist Polizeigewalt alläglich. Im Schnitt werden dort täglich 2 Menschen von Polizisten getötet. Laut de. statista. com/ infografik /5955 /polizeigewalt-in-den-usa/ wurden von 1. 1 .2016 bis 22. 9. 201rch di6 in den USA 706 Menschen durch Polizisten getötet. Fast die Hälfe der Getöteten waren Weiße. Keine Tötung eines Weißen durch die US-Polizei wurde durch die Medien berichtet, geschweige denn zum Anlass für Demonstrationen. Jetzt wurde ein verurteilter Verbrecher zum Opfer von Polizeigewalt. Offenbar wude das, nur weil er schwarz war zum Anlass für weltweite Demonstartionen. Wenn nur dann demonstriert wird, weil ein Opfer schwarz ist und weiße Opfer ignoriert werden, dann sind die Demomnstanten offenbar ganz schlimme Rassisten.

  2. sokrates9

    Protestieren ist eine berechtigte sache. Nicht verstehe ich warum schwarze Proteste meist in Plünderungen ausarten müssen. Habe noch nie gehört dass in Hongkong geplündert wurde und ganze Strassenzüge in Brand gesetzt werden.Es werden bevorzugt nicht lebensmittelläden geplündert um sich als armer einmal”satt” essen zu können, bevorzugt werden shops für elektronische Geräte, Designermode.Da wäre mal eine Studie angebracht.
    Der nun getötete ist mit Mercedes SUV vorgefahren. Da fehlen auch noch diverse Hintergründe!

  3. Cora

    Wenn Weiße jedes Mal so einen Aufstand machen würden, wenn ein Schwarzer einen Weißen umbringt, gäbe es nie eine Chance auf Frieden.

  4. GeBa

    Die gibt es sowieso nicht. Mich machen diese Aufstände erst rassistisch!

  5. Rado

    Aus einer Dienstanweisung der Polizei von Minneapolis: Einem Stadparlament, welches angeblich bis auf einen grünen nur aus demkraten besteht, und welche ausschließlich den Polizeichef bestimmen.
    Man beachte ua. diese Verfahrensbeschreibungen:

    ” … 5-311 USE OF NECK RESTRAINTS AND CHOKE HOLDS (10/16/02) (08/17/07) (10/01/10) (04/16/12)
    DEFINITIONS I.

    ” … Neck Restraint: Non-deadly force option. Defined as compressing one or both sides of a person’s neck with an arm or leg, without applying direct pressure to the trachea or airway (front of the neck). Only sworn employees who have received training from the MPD Training Unit are authorized to use neck restraints. The MPD authorizes two types of neck restraints: Conscious Neck Restraint and Unconscious Neck Restraint. (04/16/12) …”

    http://www.ci.minneapolis.mn.us/police/policy/mpdpolicy_5-300_5-300?__cf_chl_captcha_tk__=9249fdf9bcb53ae5b2be54afadb89cff3fbf2c71-1591608914-0-AY5voto4nGiahTPO76DCwIoY79n9QmChY73M_7J9Y-fNKXu0oJfE2NYhq8yUO6t0WC8PVK4jLVK-cmGFFxRAervGP0kmoCsWKqkxcoVb3cChwjzqhftOJVfietYriyBGe9GnGJOkcPd8xOn-olCiz_MfrUWIIpe8FLNdlIY1EXgucfRVrtlVlNvNLXauysH59pwnKTMbDVPC23HVjggAnBSvHJr97KJtONePDAX-3dhcwlM4TZzGqyJ1jIT9wy1GfPKTKP9FOOZqIo_8h8Fksm0QL1gQk-GQBVWS_PK_0Wfm9bFhJJJybgxxdOy6ESIVV0j7ilUblwHKQ5kWpJVr1lS-eB4IFQS6PUEYJHgEH630bhL3nDo4D7BAqLQ27tvcCUx8i6yEvHdNAckIBlMsezceNktpwy_eGeSBxI9C7N8i3QARSk87wvE3vid8LWVA6FDj2UflXtP97PAyjYB_1LnaG-JemdETPrXgy-N4UUuunbZIprUNAT-TL9NaJRJpQqOsiUSD6YFAjUIPSQaqSKBeGH6_N1lnr1QaMvfGV6B7

  6. Falke

    @Rado
    Ich habe auch gelesen, dass sich der Polizist ziemlich genau an die Dienstanweisungen für so einen Fall gehalten hat.

  7. Der Realist

    Rassismus ist halt ein sehr dehnbarer Begriff, ähnlich wie “Intellektuelle”.

  8. Rado

    “Schwarze” auch, wie man an der Gesetzgewordenen Ethnoideologie der USA sieht. Das gibt es Begriffe wie “one drop principle” und “invisible blackness”. Meghan Markle ist nur ein Beispiel für solche Afroamerikaner. Nicht umsonst kommt ja auch die Genderideologie auch von dort.

  9. Kluftinger

    Wenn man den Artikel genau liest, sagt der Interviewpartner dass, gemessen an absoluten Zahlen, mehr Weisse als Schwarze von der Polizei erschossen werden. Das rechtfertigt nicht den Toten aber es ändert die Sichtweise. Wie überhaupt man diese Interview nicht “überfliegen sollte”, sondern präzise die Fakten und Schlussfolgerungen einordnen.

  10. Johannes

    Ein Mord wird zum Anlass genommen um auf der ganzen Welt Massendemonstrationen durchzuführen, Verwüstungen und Hass nicht nur in der Stadt in der es passierte sondern in der ganzen westlichen Welt.
    Es war ein Mord und er wird, so wie es in einem Rechtsstaat üblich ist, von einem Gericht Anklage finden und es wir Recht gesprochen werden.

    Die Bilder waren schockierend und es ist absolut unüblich solche Bilder zu verbreiten.
    Wenn jedes Menschenleben gleich viel zählt so muss in Zukunft jeder Mord egal von wem er begangen wird gleich behandelt werden.

    Wird in Zukunft ein Weißer von einem Schwarzen ermordet muss der gleiche Empörungssturm losbrechen. Wird in Südafrika weißen Farmern aufgelauert und werden ganze Familien bestialisch ermordet muss Bob Geldof auf die Barrikaden gehen und mit ihm alle welche gegen Rassismus demonstriert haben.

    Kriminalität in Südafrika – weiße Farmer im “Feindesland …www.stern.de › Politik › Ausland
    16.09.2017 – Seit Ende der Apartheid wurden Tausende weiße Farmer in Südafrika ermordet. Sie wurden Opfer banaler Kriminalität, aber auch Opfer……(sehr lesenswert!!) .

    Ich verurteile den Mord an George Floyd zutiefst aber es ist heuchlerisch, von der schwarzen Community, sich immer und immer wieder als Ethnie darzustellen die nur Opfer ist.
    Wem das Leiden der geschundenen Farmer aber auch aller anderen Menschen in Afrika, Christen, Hutsi und Tutsi nicht nahe geht ist ein Heuchler.

    Der Mord an George Floyd ist genauso ein Mord wie der an Daniel Hillig, an Michael Perauer und sehr vielen anderen jungen Menschen welche von bestimmten Menschen aus anderer Ethnie getötet wurden.

    Ein bei einer Auseinandersetzung mit fünf jungen Männern am 2. November 2018 in Wien-Favoriten lebensgefährlich verletzter 67-Jähriger ist seinen Verletzungen erlegen. Die Wiener Polizei bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienmeldungen. Der Mann war nach einem Fußtritt durch einen 18-Jährigen in der Sonnleithnergasse gestürzt und mit dem Kopf auf die Gehsteigkante gefallen.

    Der Streit hatte sich auf offener Straße entwickelt. Eine Gruppe junger Männer – alle österreichische Staatsbürger – stand auf dem Gehsteig. Der 67-Jährige war mit seiner um ein Jahr älteren Frau unterwegs und dürfte die Gruppe aufgefordert haben, ein bisschen zur Seite zu gehen.
    Die fünf pöbelten jedenfalls das Paar an und verwickelten den Mann in ein Handgemenge, bis der 18-Jährige dem Senior in den Bauch trat. Als der 67-Jährige auf dem Boden lag, soll noch ein 17-Jähriger nachgetreten haben. Dann flüchteten alle fünf. Die Aufzeichnung aus einer Video-Überwachungskamera einer Moschee in der Nähe des Tatortes führte zur Identifizierung der Täter.

    Es ist erschreckend wenn man beginnt im Internet verschiedenste brutale Morde welche von den verschiedensten Ethnien begangen wurden zu recherchieren.

    Und es zeigt sich für mich eines ganz deutlich der Mord an George Floyd wird eindeutig instrumentalisiert. Ich halte das für sehr gefährlich es führt zu Hass und Gewalt.
    Die schlimmsten sind nach meiner Meinung jene Medien welche mit sehr professionellen Mitteln Hass schüren indem sie ein Bild zeichnen von Menschen (Männern) mit weißer Hautfarbe das ebenfalls an Rassismus grenzt.

  11. Rado

    @Kluftinger
    Was auffällt ist auch, dass die Identifikationen der “Schwarzen” ziemlich ausnahmslos Gewalttäter sind, die sich selbst nicht sonderlich um ihre Opfer geschert haben. 1962 waren es noch Leute, die im Schulbus nicht Platz machen wollten.
    Nachdem es diese Aufstände seit Jahrzehnten auch in Europa gibt, kann man hier ebenfalls gute Vergleiche ziehen. Tottenham 2011 zB. oder viele vergleichbare in Frankreich und GB seit den 80ern. Bei den “Tottenham riots” war der Auslöser ebenfalls der Tod eines farbigen Kriminellen durch die Polizei. Der Aufstand wurde in GB danach tiefschürfend erforscht und analysiert. Ein Ergebnis war zB. dass NIE irgendwelche politischen Forderungen gestellt wurde.
    Habe da so meine eigene Theorie. In USA wie auch hier. Parallelgesellschaften, wozu natürlich auch die “Antifa” zählt, wollen sich Freiräume erkämpfen. Wenn es gelingt, gibt es wieder ein neues No-go-Area.

  12. Rado

    @GeBa
    Danke! Brauche fast noch dringender ein besseres Rechtschreibprogramm. Hoffe, meine Beiträge sind trotzdem halbwegs lesbar.

  13. CE___

    Rassismus kann man in jedem Erdteil der Welt finden, und auch eine jede Ethnie hat in ihrer Geschichte schon irgendwo einmal von Hand anderer Unrecht erfahren.

    Die Frage ist nur, wie werden Menschen einer Hautfarbe und/oder Ethnie hier und jetzt mit diesem (menschlichen) Umstande fertig.

    Und da ergibt sich schon die unter den Fingernägeln brennende Frage warum sich sehr viele Schwarze wonnig in einem immerwährenden Opferstatus suhlen UND AUCH zulassen dass andere dies für ihre eigenen Spielchen instrumentalisieren, wie zB. die “weisse Linke”.

    Währenddessen andere Rassen und/oder Ethnien so eine Vergangenheit oder auch einen Rassismus im Hier und Jetzt einfach mehr oder weniger kommentarlos wegstecken und eine “schert mich nicht, ich will vorwärtskommen”-Reaktion an den Tag legen.

    Warum schaffen es ebenfalls durch “Weisse” kolonisierte “Asiaten” nicht nur sich eben nicht in einem Opferstatus auf ewig zu suhlen, sondern SOGAR noch viele Verhaltensweisen und gesellschaftliche Einrichtungen der ehemaligen “Unterdrücker” zu übernehmen?

    Warum schafften es zum Beispiel die Japaner wie im 19. Jhd geschehen, nach eine krachenden Niederlage gegen die “weissen” US-Amerikaner, anstatt auf ewig Opfer zu spielen, im Gegenteil ihre momentane Unterlegenheit einzugestehen, und auf viele Jahre Delegationen “in den Westen” zu senden um alles für vorteilhaft und stärkend haltende zu ÜBERNEHMEN und wenn möglich zu verbessern.

    Diese Fragen sollten sich die Scharzen sehr tief stellen.

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