Redefreiheit, das war einmal….

“…….Jeder hat Angst, als Rassist oder Sexist, als homophob oder islamophob beschimpft zu werden. Es herrscht eine Verabsolutierung der Opferperspektive. Wer eine der Opfergruppen gegen sich aufbringt, hat sich automatisch auch gegen alle anderen versündigt, weil alles in diesem gigantischen Unterdrückungs-Zusammenhang verbunden ist….” (hier)

10 comments

  1. Herbert Manninger

    Es dringt schon in den privaten Bereich vor: Die PC-Gestapo hat viele selbstgefällige ehrenamtliche Mitarbeiter, IM’s und Blockwarte.

  2. Thomas Holzer

    “………aufgekommene Idee vertreten, dass die integralen Bestandteile der Gesellschaft ein umfassendes Unterdrückungssystem bilden.”

    Und mit dieser vermeintlichen Erkenntnis meinen diese Menschen, nun das Recht zu haben, alle anderen, welche nicht ihrer Meinung sind, unterdrücken zu dürfen.

    Die Geschichte scheint sich doch -zumindest partiell- zu wiederholen.
    Es scheint sich zuerst immer um eine relativ kleine, dafür aber umso aggressivere Minderheit zu handeln, welche die “Themen” lautstark vorgibt, und nach einer gewissen Zeit lässt sich die Mehrheit entweder “überzeugen” oder läuft (mehr oder weniger) bereitwillig mit, um nicht “außen vor zu bleiben”. Funktioniert leider meistens, da der Großteil der Menschheit kleingeistig und unsicher ist, und daher im Kollektiv seinen vermeintlichen Schutz sucht.

  3. Der Realist

    “…. Jeder hat Angst, als Rassist …… beschimpft zu werden”. Diesbezüglich bin ich wohl eine Ausnahme, solche Beschimpfungen prallen an mir völlig ab. Wird dies den Meinungsterroristen auch klar und deutlich vermittelt, verschlägt es ihnen meist die Sprache, wird doch eher mit einem Zurückrudern oder einer Entschuldigung gerechnet.
    Vor etwa einem Jahr hat ein unbedeutender Bezirkspolitiker mit Migrationshintergrung in einem linken Schmierblatt beklagt, dass sich die Leute heutzutage schon trauen öffentlich zu sagen, FPÖ zu wählen, gerade so, als ob dies ein Verbrechen wäre.

  4. Alexander Moser

    @Thomas Holzer: Die Geschichte wiederholt sich – in Varianten – zweifellos. Ursache dafür ist der Umstand, dass die Jungen der Erfahrungen der Alten nicht übernehmen (wollen oder können) und immer selbst ihre eigene Erfahrungen erst machen müssen. Die Geschichte verblasst.
    Und dass die Mehrheit der Menschheit Mitläufer, kleingeistig und lenkbar sind und, stimmt leider auch. Heute, in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts, zu Zeiten Napoleons, zur Römerzeit, schon immer – und überall.

  5. waldsee

    @Alex.Moser
    völlig richtig.Ich erlebe das soeben im Familienverband. Hat –das Nichtbeachten der Erfahtungen der Alten — eine kulturelle oder politische Ursache ? ich habe den Eindruck,bei den Zuwanderern ist das nicht so ausgeprägt.

  6. sokrates9

    Früher wurde noch Demokratie und deren Entwicklung in den Schulen gelehrt! Begonnen von Latein wurde man immer mit der Philosophie der Demokratie konfrontiert! Das wurde alles Ersatzloos gestrichen!

  7. mariuslupus

    Typisch NZZ. Unterstellungen. Keiner von den vom linken Mob niedergebrüllten Rednern ist rechtspopulistisch. Die NZZ öffnet damit bereits ein Fenster zu Relativierung der Unterdrückung der Redefreiheit. Die NZZ ist auf der gleichen Linie wie die WP, NYT, oder FakeNewsNetwork. Wann und wo hat Trump Sprechchöre “Kill the Bitch” unterstützt ? Quelle ?
    Dagegen sind Aufrufe zu Ermordung des Präsidenten wurden von den linken Medien bis jetzt schöngeredet.
    Kathy Griffin ist von der Täterin dank den Medien zu Opferin mutiert.Die Persiflage auf Shakespeare im Central Park, in der Trump-like Darsteller ermordet wird, wurde von der NYT als hervorragend beurteilt, Johny Depp und Madona glänzten auch mit Aufrufen zu Ermordung von Donald Trump. Ein Linker african-american darf dazu aufrufen dass ein Republikaner ohne Hilfe verbluten soll.
    Die Linke sät den Hass in den Medien und hat ihre Stosstrups nach dem SA Vorbild unre dem Namen Antifa organisiert.
    Kein Konservativer, kein Republikaner hat zu Tötung von andersdenkenden aufgerufen.
    Die Linke, kann, und will nicht zwischen dem politischen Gegner und realen Feind unterscheiden. Die Linke von der Macht abzuwählen, ihnen die Macht zu nehmen, ist in den Augen der Linken bereits ein Verbrechen, weil sie doch die Vorkämpfer des Guten sind. Der Konservative ist nicht nur der Feind, er ist auch durch und durch schlecht, und es ist deswegen legitim ihn mit allen verfügbaren Mittel, legal oder illegal zu bekämpfen. Der Zweck heiligt die Mittel im Klassenkampf.
    Sollte ein Linker akzeptieren dass ein Konservativer auch etwas positive vorhaben könnte, ist er kein Linker mehr.

  8. Oliver H.

    “Jeder hat Angst, als Rassist oder Sexist, als homophob oder islamophob beschimpft zu werden.”

    Das Positive dabei: Linke kommen damit zunehmend weniger durch, zumal sie sich mit dem perpetuierten Gekreische selbst der Lächerlich preisgeben. Dasselbe Schicksal erleiden maskierte Linke mit ihren reflexartigen Untergriffen der Preisklasse ‘Antiamerikaner’, ‘Antisemit’ und ‘Verschwörungstheorie’.

    Wollte man eine zweite Parallele ziehen, dann jene der Unterdrückung der Redefreiheit, denn sowohl deklarierte wie auch trojanische Rote zensieren allein dann, wenn sie aus ihrer eigenen Sicht heraus verdammt edle Gründe dafür haben. Systematische Heuchelei ist links wie ‘rechts’ (mit Anführungszeichen) omnimpräsent.

    @mariuslupus

    “Typisch NZZ. Unterstellungen. Keiner von den vom linken Mob niedergebrüllten Rednern ist rechtspopulistisch. Die NZZ öffnet damit bereits ein Fenster zu Relativierung der Unterdrückung der Redefreiheit.”

    Die NZZ ist ein Honeypot zum Absaugen derer langsam Aufwachenden, die mit allen Mitteln von der verbliebenen politischen Opposition ferngehalten werden müssen. 90% Wahrheit und 10% Lüge sind das Rezept zum Einkochen derer, die man aktuell mit verständnisvollen Worten umgarnt, um sie später in NATO und politisch vertiefte EU einzugliedern, denn das ist aktuell das übergeordnete Ziel aller Linken, egal in welchem Gewand sie daherkommen.

  9. mariuslupus

    @Oliver H.
    Noch kommen die Linken in fantasievollen Verkleidungen, aber immer als Gutmenschen, Wohltäter, Retter, Bewahrer vor bösen Gedanken, Retter der Freiheit. Aber, sie sind schon dabei sich der Verkleidung zu entledigen, die Maske fallen lassen, nur der dressierte Untertan weigert sich die Fratze zu sehen.

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