Regieren statt Reben schneiden

Format:Ihr Enthusiasmus drängt förmlich die Frage auf, ob Sie sich wieder stärker politisch einbringen wollen …

Schelling: Nein. Ich strebe absolut keine politische Funktion an.

Aber Sie sind doch gerne Gestalter und Umsetzer.

Schelling: Ja, aber lieber auf meinem Weingut. Außerdem bin ich mittlerweile 60 Jahre alt und muss mich auf die Pension vorbereiten.

Und Politiker kommt dabei nicht in Frage?

Schelling: Nein, außer man betrachtet einen Weinbauern als politischen Menschen.

Man hört öfter Ihren Namen, wenn es darum geht, der ÖVP die verlorene Wirtschaftskompetenz wiederzubeschaffen?

Schelling: Wenn ich schon höre, was ich alles hätte werden können. Mit mir hat noch nie jemand darüber geredet. Außerdem ist es kein Zufall, dass so viele Quereinsteiger in der Politik scheitern. “Müssten wir, könnten wir, täten wir“: Das sind dort die Hauptkategorien. Als gelernter Unternehmer bin ich diese Art von Arbeit einfach nicht gewohnt.  (Der neue Finanzminister in einem “trend”-Interview vor vier Monaten)

One comment

  1. Rennziege

    Die Personaldecke der ÖVP ist halt hauchdünn. Und so durchsichtig wie die Motive der spätberufenen Lückenbüßer, die sich wie Herr Schelling höchst lukrativ “auf die Pension vorbereiten” müssen.

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