Regiert nicht mit dem Juden!

“….A British politician sparked outrage over the weekend by referring to the Labour Party’s prime ministerial candidate Ed Miliband as “the Jew,” in comments made in Arabic, according to British online publication, Jewish News.
In remarks made in a Facebook exchange Saturday, Gulzabeen Afsal, a Tory council candidate running in Derby, wrote that she would never support “the Jew,” apparently referring to Miliband…” (hier)

17 comments

  1. MM

    aus der wiki:
    In a speech delivered by Egyptian Salafi Islamic scholar Muhammad Hussein Yacoub that aired on Al-Rahma TV on January 17, 2009, he stated (as translated by MEMRI):

    “We must believe that our fighting with the Jews is eternal, and it will not end until the final battle…. You must believe that we will fight, defeat, and annihilate them, until not a single Jew remains on the face of the Earth…. As for you Jews – the curse of Allah upon you. The curse of Allah upon you, on whose ancestors were apes and pigs. You Jews have sown hatred in our hearts, and we have bequeathed it to our children and grandchildren. You will not survive as long as a single one of us remains…. O Jews, may the curse of Allah be upon you. O Jews … O Allah, bring Your wrath, punishment, and torment down upon them. Allah, we pray that you transform them again, and make the Muslims rejoice again in seeing them as apes and pigs. You pigs of the earth! You pigs of the earth! You kill the Muslims with that cold pig [blood] of yours.”

    Und Koran 5:60 “Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat und die den Bösen anbeten.”

  2. aneagle

    Nette Leute, in der britischen Politik. Gescheit und kompetent. Herr Miliband ist aufgrund seiner politischen Ausrichtung problematisch genug, ohne auf seine Herkunft(?), Religion(?), für diese Leute wohl am ehesten Rasse(!), hinweisen zu müssen. Aber diese Leute haben einfach Gespür für die wichtigen Dinge in Englands Politik. Was für eine Elite! Man muß konzedieren: im Vergleich dazu wird Österreich, beispielsweise mit der “Her mit dem Zaster”-Lady, von politischen Giganten regiert. 😉

  3. Fragolin

    @aneagle
    Wer weiß, wer weiß. Bis jetzt haben die in der österreichischen Politik agierenden Freunde und Mitglieder der islamischen Religionsgemeinschaft noch nicht allzu oft vor dem Problem gestanden, sich über Politiker mit jüdischen Wurzeln Gedanken machen zu müssen. Als Spätfolge des Judenhasses und der Vernichtungslager der Nazis sind diese Menschen bei uns nur sehr selten zu treffen, und wenn man sich das Ankuscheln der deutungshoheitlichen Eliten an den Islam und seine menschenverachtenden und judenhassenden Tiraden so anschaut, werden auch diese wenigen es vermeiden, ins Rampenlicht zu treten.
    Und: Deutschsprachige EU-Bürger dürfen ihren Antisemitismus aus historischer Verantwortung heraus nicht offen formulieren. Alle anderen dürfen da schamloser agieren.

  4. Marianne

    Das offene Anbiedern eines Hr. Miliband an den Islam zeigt mMn nur die Verkommenheit der derzeitigen Politikergeneration. Obwohl Miliband nicht anders agiert als seine Kollegen bei den Konservativen und Liberalen, kann man aufgrund seiner Herkunft bei ihm noch weniger davon ausgehen, daß er das aus innerer Überzeugung tut. Es wird immer offensichtlicher, daß das Erringen der Macht zum Selbstzweck geworden ist und nicht mehr der Umsetzung von gesellschaftspolitischen Ideen oder gar Überzeugungen dient.

  5. Syria Forever

    Shalom Marianne.

    Der Verrat am eigenen Volk ist zu tiefst zu verachten und aus gutem Grund wird er mit dem Tode bestrafen!
    Die Diaspora ist nicht Israel. Jedes Volk hat seine Verräter, warum sollten das Volk der Juden eine Ausnahme sein?

    Guten Tag.

  6. DNJ

    Wer ist ein Jude, wer ist das “Volk” und wer gehört dazu? Wie definieren Sie das? “Rassisch”, Religiös oder aus beruhend auf Selbstbekenntnis? Dass das jüdische “Volk” alles andere als genetisch einheitlich ist, dürfte auch Ihnen bekannt sein. Und: Welche Loyalität schuldet jemand mit ein paar jüdischen Vorfahren Israel oder der Judenheit?
    Anders gefragt: Ist ein Amerikaner, der ein paar deutsche Vorfahren hat, ein Deutscher? Es gibt und gab so viele Menschen mit mehr oder minder jüdischer Abstammung, die sich selbst nicht als Juden empfinden. Uns Österreichern wollte man auch mal einreden, wir seien Deutsche. Sind wir vielleicht teilweise auch, aber eben nicht nur.

  7. Erich

    @DNJ
    Das geschilderte Problem wird in Deutschland und auch tw. bei uns dadurch “gelöst”, dass behauptet wird, es gebe keine Nationen, Rassen usw. bis hin zur Leugnung eines Heimatbegriffes. Ich habe ein Taschenbuch, in dem Kurt Gödel, einer der bedeutendsten Mathematiker, als Tscheche bezeichnet wird. Das kann man einem US-Autor nicht ganz verübeln, aber zumindest die Übersetzerin hätte eine Fußnote anhängen müssen (Gödel war deutschsprachiger Brünner zu einem Zeitpunkt, da Prag zur österr.-ung. Monarchie gehörte; sicher aber kein Tscheche. Er wanderte – obwohl kein Jude – nach USA aus)

    Im Technischen Museum in Wien wird dazu in der Mobilitätsausstellung bei Josef Ressel ideologiegerecht geschwafelt, dass ihn manche als Österreicher, aber manche als Tschechen, Böhmen und anderer Nation zugehörig bezeichnen, da ja leider solche Menschen ideologisch missbraucht würden. Demnächst werden wir uns vielleicht noch Gedanken machen müssen, ob Rosegger nicht vielleicht ein Slowene war….
    Die Wikipedia schreibt übrigens richtig, dass Ressel ein österreichisch-böhmischer Forstbeamter und Erfinder war.

  8. Thomas Holzer

    @Erich
    Mit derlei “Details” halten sich doch die vereinigten Linken nicht auf; das würde Interesse und vor allem Genauigkeit verlangen.
    Da man aber alles und jeden mit Zwang gleichmachen will, bleibt dafür nicht viel Zeit. Es zählt nur das “große Ganze”; es gibt ja auch keine kulturellen Unterschiede, deswegen werden ja tagtäglich die Flüchtlingsströme nach dem WK II mit den heutigen mehr oder weniger gleichgestellt, indem die Behauptung aufgestellt wird, daß das, was damals in Europa möglich war, auch heute möglich sein muß

  9. DNJ

    @Erich
    Mit dem Label Deutscher wurde historisch halt auch viel Missbrauch getrieben. Wenn sich jemand selbst so sehen will, warum nicht? Das Absurde, dass viele mit tschechischen und slowenischen Namen sich gerne als “Deutsche” sehen. Aber abstammungsmäßig jüdische Menschen als Verräter zu bezeichnen, weil sie nicht hinter Israel stehen, wie Kollege Syria forever meint, ist aber der Gipfel. Das ist so als ob man Deutschamerikanern vorwerfen würde im 2. Weltkrieg nicht für Deutschland in den Krieg gezogen zu sein.
    @Holzer
    Und mit den Fingern immer auf die anderen und “Linken” zu zeigen, und dabei selbst einen bürgerlich elitären Kulturbegriff zu pflegen, der auch 90% des eigenen “Volkes” ausschließt, macht die Sache auch nicht besser.

  10. Christian Weiss

    “Aber abstammungsmäßig jüdische Menschen als Verräter zu bezeichnen, weil sie nicht hinter Israel stehen, wie Kollege Syria forever meint, ist aber der Gipfel. Das ist so als ob man Deutschamerikanern vorwerfen würde im 2. Weltkrieg nicht für Deutschland in den Krieg gezogen zu sein.”

    Weil Israel für die Juden ist, was das Dritte Reich für die Deutschen ist?
    Bin ja mal gespannt, wie Sie sich aus diesem bescheuerten Vergleich herausreden. Bin ebenso gespannt, mit welch jammervollen Sermonen Sie sich darüber beklagen, dass man Ihnen Antisemitismus unterstellt hat, was ich hiermit tue.

  11. DNJ

    @Christian Weiss
    Weil ich gesagt habe, dass es weltweit wahrscheinlich Millionen Menschen jüdischer Abstammung gibt, die sich selbst weder als in erster Linie “jüdisch” fühlen noch besondere Loyalität gegenüber Israel verspüren, bin ich ein Antisemit? So ein Bullshit ist nicht mal einer Reaktion würdig. Wenn Sie auf der Suche nach Reibebäumen sind, tun Sie sich bitte anderweitig um. Leider gehören solche Ankotzungen scheinbar zum guten Ton in diesem Forum.

  12. Christian Weiss

    @ DNJ
    Quod erat demonstrandum. Die üblichen faulen Ablenkungsmanöver. Sie stellen Israel auf eine Stufe mit Nazi-Deutschland. Ein lupenrein antisemitischer Reflex. Aber vielleicht treten Sie ja noch von dem Vergleich zurück, dann akzeptiere ich vielleicht, dass er ein Versehen war.

  13. DNJ

    @Weiss
    Sie machen sich mit Ihren Pauschalanschuldigungen in bester links-linker Antifa-Manier höchstens lächerlich. Diffamieren Sie nicht unbegründet Menschen, deren Ansichten Sie nicht teilen. Aus meinen Worten kann man höchstens bei sehr bösartiger Auslegung eine israelkritische Haltung herauslesen, aber schon gar keinen Antisemitismus. Also lassen Sie bitte diese Spielchen und versuchen sich auf den eigentlichen Kern meiner Aussage zu konzentrieren, der nämlich genau das behauptet, dass die Zuschreibung jüdischer Identitäten ein Label unter vielen ist, mit dem sich viele Menschen jüdischer Abstammung nicht besonders identifizieren, insbesondere aus gemischten Familien. Rassisten sind höchstens jene, die eine ethnische oder kulturelle Geschlossenheit eines fiktiven Judentums postulieren, ebenso wie mein Beispiel von “den Deutschen”, den “Franzosen” etc. Aber wenn man eben missverstehen will, dann will man es eben. Da kann ich auch nichts machen. Aber schon gar nicht lasse ich in so einem Ton mit mir verhandeln, als ob Sie der PS-Politkommisar des Forums wären. Af widaluege.

  14. Christian Weiss

    DNJ, ich bringe Ihren Satz des Anstosses gerne auch noch ein zweites Mal. Sie haben ja bisher immer noch keinen Ton dazu gesagt:
    “Aber abstammungsmäßig jüdische Menschen als Verräter zu bezeichnen, weil sie nicht hinter Israel stehen, wie Kollege Syria forever meint, ist aber der Gipfel. Das ist so als ob man Deutschamerikanern vorwerfen würde im 2. Weltkrieg nicht für Deutschland in den Krieg gezogen zu sein.”

    Sie können hier schon die beleidigte Leberwurst raushängen und sich winden und stampfen, aber obiger Satz ist aus Ihrer Tastatur geflossen und er stellt ganz eindeutig die Gleichsetzung von Israel mit dem Nazi-Staat dar. Und darauf nagle ich Sie fest. Sie setzen einen demokratischen Rechtsstaat mit dem vielleicht verbrecherischsten Regime der Menschheitsgeschichte gleich. Das ist so absurd, welches andere Motiv steckt wohl dahinter als Antisemitismus?
    Nach Ihren angeblich so differenzierten Ausführungen zur jüdischen Abstammung hat Sie auch niemand gefragt. Aber jetzt wollen Sie die mir auch noch als Beispiel für Ihren aufrechten Antirassismus verkaufen. Dabei haben Sie überhaupt nicht verstanden, worum es bei Ed Miliband und Syria forevers Aussagen zum jüdischen Selbstverrat geht: Keiner stellt Juden als Verräter hin, die ein distanziertes oder gar kein Verhältnis zu Israel haben. Aber Juden, die ihrer jüdischen Abstammung abschwören und sich bei den Antisemiten anbiedern (genau das hat Miliband mit seinen angekündigten Anti-Islamophobie-Gesetzen getan), in der Hoffnung, nicht Opfer der anti-jüdischen Gewalt zu werden (oder in Milibands Fall auf Stimmen zu hoffen) und ganz nach der Goering-Manier – “wer hier Jude ist, bestimme ich” – in der richtigen Kategorie zu landen, werden eben als Verräter gesehen.

    Doch Leute wie Miliband machen die Rechnung ohne den Wirt. Während man bei Soft-Antisemiten (“Ich bin nur israelkritisch”) wie Ihnen noch durchkommt, wenn man Nähe zum Judentum von sich weist, klappt das bei den Hardcore-Judenhassern aus dem radikalen Islam eben nicht, wie der obige Artikel beweist.
    Da interessiert es nicht, ob man nur “jüdischer Abstammung” ist, sich aber nicht einem wie auch immer gearteten jüdischen Volk zugehörig fühlt. Während der “ich bin nur israelkritisch”-Typ mit “entjudeten” Juden noch ganz gut zurecht kommt, spielt es für den radikalislamischen Judenhasser keine Rolle, wie sehr man sich seiner jüdischen Wurzeln entledigt: Ein Feind, der weg muss, ist man immer.

  15. DNJ

    Sich”winden und stampfen” tun höchstens Sie, weil Sie den Kern meines Argumentes einfach nicht sehen wollen und selbst die beleidigte Antisemitismus-Keule rausholen wie ein linker Ultra-Antifa-Wauwau. Es ist fast zum Lachen.
    Sie haben keine Ahnung was “Antisemitismus” ist und gehen daher recht freizügig mit dem Label um. Antisemitismus betreibt stereotype negative Zuschreibungen an ein fiktives “Volk” oder gar “Rasse”. Die Juden gibt es nun einmal nicht oder nur in sehr heterogenen Identitäten, z.B. als Religion,deren Angehörige den Staat Israel teils stark ablehnen oder als Israelis, die mit der Religion wenig oder nichts am Hut haben. Und die Juden als “Rasse” gibt es schon gar nicht, sind sie doch ein Mischvolk, noch dazu genetisch eng verwandt mit Arabern und anderen Vorderasiaten. Dass Sie sich an dem einen Satz festbeißen, ist bezeichend. Drittes Reich hin oder her, — nicht jeder der dafür gekämpft hat, auch mein Vater und Onkels, waren auch nur ansatzweise Nazis oder gar Verbrecher. So haben sich tatsächlich auch einige Deutsche aus den USA freiwillig für die Wehrmacht gemeldet, im Glauben für ihre Heimat zu kämpfen. Viele andere, die im Ausland lebten, haben dieses Bedürfnis aber eben nicht mehr gehabt. Genauso ist es heute mit vielen in aller Welt lebenden “Juden” in Bezug auf Israel. Wenn Sie das nicht auf die Reihe kriegen und nur stur “Antisemitismus” krächzen können, dann sind wohl eher Sie hier der Überfordete. Mich beeindrucken Sie mit Ihrer künstlichen Empörung jedenfalls nicht sehr. Und was Herr “Syria forever” vor ein paar Tagen über Juden, Geld und Erfindungen gesagt hat, entspricht wohl viel eher dümmlichen antisemitischen Klischees.

  16. Christian Weiss

    Ach, jetzt verstehe ich. Meine Diagnose war nicht ganz korrekt. Sie sind gar nicht nur Antisemit Typ 2: “Ich bin nur Israelkritiker.” Sie sind auch noch Typ 3: “Ich kann gar kein Antisemit sein, weil es ‘die’ Juden gar nicht gibt.”

    Der Rest ist blablablablabla… Geschwurbel und Ablenkung. Ich wollte von Ihnen wissen, wie Sie zum Vergleich kommen, dass als Jude für Israel zu kämpfen, das gleiche sei, wie als Deutscher für das Dritte Reich zu kämpfen. Sie sind offenbar nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten.

  17. DNJ

    @Weiss
    Sie sind der klassische Großinquisitor und Politkommisar mit dem alten Trick: Wer etwas nicht zugeben will, ist schuldig, und wer sich in Teilen zu etwas bekennt ist erst recht schuldig. Und das in einem Forum, das vor rassistischen Untergriffen gegen Moslems, Orientalen und farbige Asylanten nur strotzt. Werfe ich Ihnen und Ihren Schweizern vor, dass sie im 2. Wk das Geld und Gold der Juden gerne nahmen, diese aber falls arm zu Tausenden an den Grenzen abwiesen, während die Schweiz regen und einträglichen Handel mit dem 3. Reich trieb. Ach was seid Ihr Heuchler. Und was sagen Sie wirklich den vielen Menschen, die zu Juden erklärt wurden und erklärt werden, etwas was sie in erster Linie gar nie sein wollten oder auch sein konnten, weil ihr kultureller Hintergrund ein völlig anderer war? Dass jeder so was behauptet, ein böser Antisemit ist? Ach geh bittschön, machen Sie sich doch mit Ihrer überheblichen morlaischen Aufgeblasenheit nicht noch weiter wichtig! Tschüssli.

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