Regierungs-Bildung, mal anders…

Von | 12. September 2013

(ANDREAS UNTERBERGER)  Das nächste Mal, wenn Sie die Frauenministerin Heinisch-Hosek im ORF bewundern, dürfen Sie stolz sein. Ihr großartiges Auftreten hat sie nämlich uns allen zu verdanken. Denn für gezählte 79.836 Steuer-Euro hat sie sich coachen und für ihre Medienauftritte trainieren lassen. Ist doch jeden Cent wert.

Aber die gute Frau Minister hat auch was für ihr internationales Auftreten getan. Für weitere 3.996 Steuer-Euro ließ sie sich – unentbehrlich, wie sie nun einmal ist – in ihren Amtsräumen Englisch beibringen.
Wie billig gab’s doch der Bundeskanzler dagegen! Der hatte ja auch Zeit, außer Haus zu gehen zur Weiterbildung.
Werner Faymann verrechnete dem Steuerzahler fürs Stopfen seiner Bildungslücken nur 762,50 Euro. Die durften wir für einen Englischkurs am Cambridge Institute Wien, Dolphin Unit 15 – 18, berappen.
Das ist aber jetzt wirklich was.
Denn auf der Homepage des Cambridge Institutes findet sich folgendes Versprechen:
„Nach Beendigung des achtzehnten Unit besitzen Sie die Fähigkeit, sich fließend in Englisch zu unterhalten. Sie werden an jeder Konversation teilnehmen können und die englischen Medien (z.B. Zeitungen, TV, Radio) verstehen.“
Jetzt ist er also perfekt, der Kanzler! Zumindest in englischer Konversation und Zeitungslektüre. Fließend. Wer fragt da noch nach einem Matura-Zeugnis? (TB)

 

Ein Gedanke zu „Regierungs-Bildung, mal anders…

  1. Thomas Holzer

    Man könnte natürlich auch davon ausgehen, daß die english-Bildungslücken der Frau Heinisch-Hosek wesentlich größer waren/sind als beim Herrn Faymann, und daher die wesentlich höheren Kosten. 😉
    Denke mir zwar, daß dies relativ schwierig ist, aber möglich wär’s 🙂

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