Religion ohne Humor

Von | 28. November 2020

“…..Wir lachen über Pfaffen und Politik, in der Kneipe, im Kabarett, mal laut, mal heimlich. Wir sind ja selbst der erste Gegenstand unserer Witze, das schweißt zusammen und macht klüger. Wir lachen auch über Religion und religiös geprägte Eigenheiten! Etwa im genialen „Leben des Brian“ übers Christentum oder mit Woody Allen über jüdische Lebensperspektiven. Kann ein Islam, der keine Witze hinnimmt, „zu uns gehören“?/ mehr

Ein Gedanke zu „Religion ohne Humor

  1. Nightbird

    Durch die beginnende Aufklärung so um ca 1700 hat sich Mitteleuropa weiterentwickelt und auch die sture Befolgung des damaligen Christentums als einer religiösen, angstschürenden Doktrin hinter uns gelassen. Auch was den Humor betrifft.

    Ich denke, heutzutage würde auch Jesus über sich selbst lachen können. Besonders der jüdische Humor ist der beste Beweis dafür, sich selbst nicht ganz ernst zu nehmen.

    Die Augsburger Autorin Katharina Cemnig hob auf https://is.gd/DBxrbi auch einen Aspekt des Humors hervor, “der gerade im religiösen Bereich einen unverzichtbaren Beitrag zur menschlichen Entwicklung leistet”: die Fähigkeit des Humors, “auf Fehlentwicklungen hinzuweisen, ohne sie offen zu kritisieren”. Auch sei Humor ein geeignetes “Mittel gegen Bigotterie und falsches Haften an der Lehre”.

    All dies kennt der Islam in seinem Anspruch auf den Besitz der alleinigen Wahrheit nicht.

    Geht man davon aus, daß man Mohamed heutzutage als psychisch auffällig (vermutlich schizophren) beurteilen würde, kannte er scheinbar auch keinen Humor. Und wenn doch, nichts davon ist in seine Aufzeichnungen, in den späteren Koran eingeflossen. (https://is.gd/M6Z1pa, https://is.gd/HKuIAF)

    Der Koran ist also in seiner chronologischen Lesart aufgrund der persönlichen Eigenheiten Mohameds, seinen Erfahrungen, seinem Werdegang entstanden. Nach der Rückkehr aus Mekka wurde Mohamed vermutlich aufgrund von Wahnvorstellungen, Entäuschung, Verbitterung mehr und mehr zum Kriegstreiber.

    Der Koran als solcher ist eigentlich nur eine Streitschrift eines Mannes, der nur mit Krieg, Schlachten und Feinde töten Erfolg bei seinen Anhängern hatte. Der gesamte Islam als agressive Doktrin fusst darauf.

    Laut Überlieferung ist der Koran ausschliesslich in arabischer Schrift gültig. Er darf nicht interpretiert, hinterfragt, gedeutet werden. Also wird er von seinen Gläubigen mangels Kenntnis der arabischen Schrift einfach nur auswendig gelernt. Inklusive der Ergänzungen seiner Imame je nach deren persönlichen Ansichten und Vorurteilen.

    Der Koran darf auch nicht nachgedruckt werden, was dazu geführt hat, daß aufgrund religiöser Einwände Sultan Bayezid II. 1483 den Buchdruck für arabische Buchstaben verbot und damit der islamischen Welt einen Bildungsrückstand bescherte, den sie bis heute nicht eingeholt hat. 1727 erteilte Sultan Ahmed III. seine Erlaubnis für die Errichtung der ersten Druckerpresse mit arabischen Lettern, die einige säkulare Werke auf Osmanisch herausgab (das Drucken religiöser Schriften blieb weiterhin untersagt)
    (Quelle https://is.gd/VaDIgW)

    Und sollte ein Muslim doch mal in einem Nachdruck lesen, dann gilt, was geschrieben steht, inklusive aller Fehler. Denn was geschrieben steht, darf nicht angezweifelt werden. (https://is.gd/4nmAOb)

    Seit dieser Zeit hat der Islam den Spagat zwischen Altertum und Neuzeit nicht hinbekommen.

    Laut eigener Zeitrechnung steckt der Islam im Jahre 1442 fest.
    Also eigentlich im Mittelalter europäischer Zeitrechnung.

    Da ist es für Muslime noch ein weiter Weg um in der heutigen Zeit anzukommen.
    Ein Bemühen einer Veränderung ist derzeit nicht ersichtlich.

    Wir werden uns daher weiterhin mit vielen obrigkeitshörigen, agressiven Analphabeten herumschlagen müssen. Immer darauf gefasst zu sein, bei einem Widerwort Bekanntschaft mit wenigsten einem Messer zu machen. Ein Entgegenkommen zwischen Kulturen stelle ich mir wesentlich anders vor.

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