Rendezvous mit der Despotie

“…. Seit jeher ist die Idee vom inneren Feind ein Werkzeug diktatorischen Machtgewinns und Machterhalts. Ein Virus stellt in dieser Hinsicht das ideale Hilfsmittel dar. Die staatliche Exzesse begründenden Maßnahmen könnten einem Handbuch für autoritäre Herrscher entnommen sein. Einer Bevölkerung, die einen derartigen Freiheitsentzug nicht nur notgedrungen akzeptiert, sondern sogar wohlwollend unterstützt, ist auf dem Weg zum Untertan./ mehr

11 comments

  1. sokrates9

    Die alternativen “Fakemedien” sind voll mit schlüssigen Argumenten, vorgetragen von einer großen Anzahl von “zweifelhaften” Wissenschaftlern und stützen sich auf so komische Ansätze wie Prozentrechnen mit öffentlich verlautbaren Daten was in Zeiten der neuen Mittelschule schon Tabu ist. Man kann drehen und wenden wie man es will als Ergebnis kommt mit Corona immer eine Pandemie heraus die nicht gefährlicher als eine klassische grippe ist.Dafür hat man die Wirtschaft ruiniert! Mir ist unverständlich dass da unisono unsere Medien mit angeblich kritischen Journalisten da so kompromisslos mitspielen! kapieren die nicht dass auch sie wenn man die Bevölkerung im Wohlstand um 20 Jahre zurückwirft, massiv betroffen sein werden?
    Bin überzeugt sollte die Kronenzeitung da auf Vernunft umschwenken, hätten wir im Sommer Normalzustand! Offensichtlich ist aber da Österreich zu klein!

  2. Wolfgang Niedereder

    Ja die Macht ist sehr verführerisch.Für österreichische Verhältnisse kann ich das mit einem Zitat von Thomas Bernhard, einem “Großmeister” der österreichischen Seele kommentieren:
    Thomas Bernhard:
    In Österreich mußt du entweder katholisch
    oder nationalsozialistisch sein
    alles andere wird nicht geduldet
    alles andere wird vernichtet
    und zwar hundertprozentig katholisch
    und hundertprozentig nationalsozialistisch
    – Derzeit sind die Katholiken tonangebend, in 1-2 Jahren, wenn die Maßnahmen/shutdown so richtig gegriffen haben, möglicherweise die anderen beziehungsweise eine brisante Mischung daraus.Mit beiden haben wir ausreichend geschichtliche Erfahrung.

  3. dna1

    @sokrates9
    Die Kronenzeitung gehört dem Hrn. Benko, der sie für den Hrn. Kurz gekauft hat.
    Warten sie lieber nicht, bis von dort etwas kommt.

  4. Johannes

    Der Artikel beinhaltet nach meiner Meinung zwei fundamentale Aussagen.
    1. Das Virus ist nicht das wofür es gehalten wird.
    2. Die Maßnahmen gegen die Pandemie die vielleicht eh gar keine ist ( sind vorgeschoben und dienen nur der Unterdrückung.

    Alles andere in diesem Artikel halte ich persönlich für schmückendes Beiwerk ohne zusätzlichen Erkenntnisgewinn, zumindest für mich.

    “Obwohl nach aktuellem Wissensstand harmlos für die übergroße Mehrzahl der Infizierten, sind daher Szenarien denkbar, in denen es selbst bei einer vergleichsweise niedrigen Letalitätsrate sehr viele Opfer fordert.“

    Diese Aussage des Autors ist einer Beobachtung in Innsbruck ev. näher als der Autor es bezwecken wollte.

    Die Innsbrucker Universitätsklinik hat Lungenschäden bei genesenen Covid-Erkrankten festgestellt. Die Schäden sind offenbar bleibend.

    “”Das ist schockierend, wir verstehen nicht, was hier gerade passiert.”
    Frank Hartig, Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck

    Er leitet die Notfallaufnahme im Klinikum und ist verantwortlicher Krisenkoordinator für Covid-19-Patienten. In der Klinik haben die Ärzte in den vergangenen Wochen dutzende Coronavirus-Erkrankte behandelt, vom symptomlosen Spreader bis hin zum Intensivpatienten an der Herz-Lungenmaschine. Unter ihnen waren auch sechs aktive Taucher, die aber alle nicht stationär behandelt werden mussten, sondern sich in Heimquarantäne auskurierten. Sie alle waren keine schweren Fälle, ihre Erkrankungen liegen fünf bis sechs Wochen zurück und sie gelten als genesen. Tauchen können sie aber alle nicht mehr. “Die Schäden an der Lunge sind irreversibel”, sagte Hartig im Gespräch mit der APA. Und das, obwohl sie bei der Kontrolle nach mehreren Wochen als klinisch gesund galten und lediglich einzelne Symptome wie Reizhusten oder reduzierte Leistungsfähigkeit aufwiesen.

    Auszug aus RAI Südtirol Tagesschau,18.04.2020, den gesamten Artikel kann ich jedem empfehlen.

    Es ist mir natürlich klar das ich Herrn Heller damit nicht überzeugen kann, es sind ja auch wie gesagt vorerst Beobachtungen, aber ich will auch niemanden missionieren sondern höchstens zum Nachdenken bringen.

    Dafür brauche ich kein entweder – oder, kein gut und schlecht. Einfach wachsam sein und ohne vorgefasste Theorien von finsteren Mächten eine gesundheitliche Gefahr analysieren.

  5. sokrates9

    dna1@mir bekannt, habe KZ zitiert weil sie relalativ noch am Meisten gelesen wird!

  6. sokrates9

    Warnschüsse / “Signalschüsse” der Polizei in Vorarlberg auf Spaziergänger die den Mindestabstand nicht einhielten! Die Hetze der Medien und des Innenministers ( Gefährder / infektionsketten mit Flex durchschneiden ) scheint zu wirken!

  7. sokrates9

    Peta@ Habe mich nochmals vergewissert! Artikel findet man noch in Österreich am 19.04, 10 Uhr 32.Vorfall erreignete sich allerdings schon am 20.03.Anwalt Patrik Peichl klagte im Namen von 3 Wanderern die anschließend nur verwarnt wurden! Warnschüsse wurden als “Signalschüsse” in die Luft gefeuert, da das Funkgerät nicht funktionierte, auf handy ist man offensichtlich nicht gekommen. Habe mal beim Bundesheer bei Offiziersausbildung gelernt Schüsse nicht in die Luft sondern in den Boden abzufeuern da die Geschosse irgendwann mal wieder zurückfallen.. will aber nicht kleinlich sein! Bei nicht gleichgeschalteter Presse wäre so eine Schlagzeile “Warnschüsse gegen Coronasünder ein Internationaler Hit drr die Prügelpolizisten in Indien und Afrika blass aussehen lässt, aber in der “neuen Zeit” ändert sich das..

  8. dna1

    @sokrates9
    Ich lese ihre Kommentare und weiß sie einzuschätzen, mein “Ratschlag” an sie war auch rein rhetorisch gemeint.
    Man soll nur nie vergessen, dass die Träume eines HC Strache in einem Video – mit welchem er sich ohnehin komplett disqualifiziert hat – in die Tat gesetzt wurden, nur nicht von ihm mit einer russischen Oligarchin, sondern von jemanden in der Position, die Strache erträumte mithilfe eines österreichischen Oligarchen. Es sind nicht die Maßstäbe, die so ankotzen, sondern die unterschiedlichen Maßstäbe, Zitat frei nach H. Danisch.

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