Rezension: “Mekka Deutschland”

Von | 20. August 2015

(ANDREAS TÖGEL) Anders als der Buchtitel es nahelegt, beschäftigt sich der streitbare Publizist Ulfkotte in seinem jüngsten Werk nicht allein mit der besorgniserregenden Entwicklung in Deutschland. Einige andere Staaten – insbesondere solche mit einer langewährenden Kolonialvergangenheit, wie England, Frankreich und Belgien, leiden noch weit stärker unter dem Ansturm von (zum Teil gewalttätigen, jedenfalls aber integrationsresistenten) Muslimen.

Wer Max Frischs Drama „Biedermann und die Brandstifter“ kennt, könnte meinen, es handle sich um die Vorlage für die von Ulfkotte diagnostizierte „stille Islamisierung“ Europas. Auch die will keiner wahrhaben… Dem Autor geht es darum, die dreiste Lüge vom „bedauerlichen Einzelfall“ zu entkräften, die regelmäßig dann ertönt, wenn muslimische „Kulturbereicherer“ wieder einmal zugeschlagen und autochthonen Europäern Schaden zugefügt haben.

Das Buch ist mit Fallbeispielen vollgepackt und liest sich wie ein Gruselroman. Leider ist es ein Sachbuch. Ulfkotte belegt faktenreich, dass von „Einzelfällen“ schwerlich die Rede sein kann, wenn Gewalt gegen „Ungläubige“ stets von Angehörigen ein und derselben Religionsgemeinschaft ausgeht, während alle anderen sich friedlich gegen ihre andersgläubigen Mitmenschen verhalten. Der Autor drischt nicht blind auf ein imaginiertes Feindbild ein, sondern hält sich strikt an erwiesene Tatsachen. Jedes der erschreckenden und vielen Lesern wohl unbekannten Details der islamischen Landnahme Europas, wird penibel belegt. Oft durch die Angabe amtlicher Quellen.

Was indes noch weit mehr beunruhigt als die freche Selbstverständlichkeit, mit der mehrheitlich ebenso ungebildete, wie unproduktive Muslime sich im einst christlichen Europa breitmachen, ist die an Frischs Biedermann erinnernde Art, mit der Politik und veröffentlichte Meinung mit dem Problem der schleichenden Islamisierung umgehen: Mit Leugnung und Verdrängung. Was nicht sein darf, das kann eben nicht sein. Schon gar nicht, wenn es den nächsten Wahlerfolg gefährdet. Der Geschichtskundige weiß indes, wohin Appeasement mit schöner Regelmäßigkeit führt: Zu weiter aufgestachelten Begehrlichkeiten und am Ende gradewegs ins Unglück (der Beschwichtiger). Wenn Muslime von Strafgerichten „kulturbedingte“ Rabatte erhalten; Wenn einheimische Mehrheitsbevölkerungen sich Essgewohnheiten und Bekleidungsregeln (ungebetener) Zuwanderer unterwerfen müssen; Wenn europäische Frauen vor Beschimpfungen und Nachstellungen männlicher Muselmanen nicht mehr sicher sind, sondern, wie in einem besonders abscheulichen Fall in Großbritannien, vieltausendfach (!) vergewaltigt werden, ohne dass die Behörden – aus Angst vor Rassismusvorwürfen – einschreiten würden; Wenn es in Frankreich bereits amtlich ausgewiesene „No-go-areas“ gibt, in die sich zivilisierte Menschen besser nicht mehr begeben – dann steht der Untergang des Abendlandes vermutlich kurz bevor.

Das beunruhigende Werk schließt mit der Aufforderung an die ansässige Bevölkerung, Flagge zu zeigen, jede Art von Unterwerfungsritualen bleiben zu lassen und muslimischer Gewalt entschlossen entgegenzutreten. Politikern und Publizisten ist klarzumachen, dass sie – immer noch – im Dienste ansässiger Wähler stehen und nicht die Geschäfte kulturfremder (wenn nicht gar feindseliger) Zuwanderer zu besorgen haben…

Mekka Deutschland / Die stille Islamisierung Udo Ulfkotte

Kopp-Verlag, 2015 256 Seiten, gebunden ISBN 978-3-86445-217-8 19,95,- Euro

Tagebuch

4 Gedanken zu „Rezension: “Mekka Deutschland”

  1. waldsee

    man soll die autochthonen befürworter (meist möchtegern-intellektuelle linken zuschnitts). der islamisierung vor den vorhang rufen.
    auch namenslisten wären hilfreich,denn dann kann man fragen,warum sie das tun.
    was so schön ,so neu daran ist,wie es sich anfühlt einem ständigen meinungsterror,
    ausgeliefert zu sein?
    oder ist es gar selbsthass? eines weiß ich mit sicherheit,der islam ist keine lösung ,
    egal ,ob als politik ,oder religion auftretend.

  2. sokrates9

    Für mich ist es ein völliges Rätsel warum die gesamte mainstreampresse am linken(islamischen) Auge blind ist.
    Normalerweise argumentiert man ja immer mit dahinterstehenden starken finanziellen Lobbys die da die Meinung stärken und nachhelfen. Dass das beim Islamlobbysmus der Fall ist und Saudiarabien die ganze linke Presse finanziert, glaub ich nicht! Ist es Masochismus dass auch unsere Linkinnen und Grüninnen so vom frauenfeindlichen Islam fasziniert sind??r

  3. Mario Wolf

    Gewalt ist faszinierend. Die Identifikation mit dem Aggressor erlaubt auch den eigenen aggressiven Fantasien den entsprechenden Raum zu geben und die auch auszuleben. Die angestauten und dann losgelassenenen Aggressionen sind jederzeit bei den linken Schreiberlingeinen zu “geniessen” wen sie mit einer für sie nicht genehmen Ansicht konfrontiert werden, werden sie zu Erinyen. Auch Diktaturen in nascendi haben zuerst Andersdenkende in der gleichgeschalteten Presse beschimpft, lächerlich gemacht um sie in der Folge und logischerweise auf die eine oder andere Weise aus dem Weg gerämt. Dieser Weg ist noch immer begehbar.

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