Rezension: “Zerbricht der Westen”?

“(C.O.) Heinrich August Winkler, der wohl renommierteste deutsche Historiker, scheitert am Versuch, eine durchaus berechtigte Grundsatzfrage zu beantworten.” (weiter hier)

10 comments

  1. Rado

    Da ist dieser Autor in Deutschland nicht alleine. Vermutlich weiss er, was ihm droht, wenn er falsche Schlüsse zieht. Ächtung, Existenzvernichtung, Anschläge wie derzeit auf der Buchmesse in Frankfurt.

  2. Kluftinger

    Habe das Interview auch gelesen, er wagt es nicht, die notwendigen Schlüsse zu ziehen. “es könnte ja sein, dass….”

  3. mariuslupus

    Die Relativierer, sind letzten Endes, doch die Unterstützer dieser Poltik die in die Katastrophe führen kann und ohne eine radikale Kehrtwendung auch führen wird.

  4. KTMTreiber

    @mariuslupus:
    “Die Relativierer, sind letzten Endes, doch die Unterstützer dieser Poltik die in die Katastrophe führen kann und ohne eine radikale Kehrtwendung auch führen wird.”

    Mit einem Satz, alles gesagt.

  5. Falke

    Er hat wohl das warnende Beispiel Thilo Sarrazin vor Augen, was passieren kann, wenn man die richtigen und logischen Schlüsse zieht und sie auch öffentlich darlegt. Dabei verfügt Winkler wahrscheinlich nicht über die finanziellen Möglichkeiten und Sicherheiten Sarrazins, dessen Existenz ja nicht mehr zerstört werden kann; der seinerzeitige Versuch nach der Veröffentlichung seines ersten Buches ist ja spektakulär gescheitert..

  6. "

    @Habe keine Ahnung welcher Jahrgang Herr winkler ist Ab einen gewissen Alter, sollte man nict feige sein, wenn es einmal die Möglichkeit gibt Mut zu zeigen.
    Die Relativierer und die Feiglinge sind der Humus, auf dem die Saat der Lügenmedien aufgeht. Ganz selten hat es jemanden gegeben, der im TV einer Staatseigenen “Moderatorin” , direkt ins Gesicht gesagt hat, dass sie lügt und manipuliert.

  7. raindancer

    ich möchte einmal in einer öffentlichen Zeitung lesen wie die Bevölkerung direkte Demokratie ohne Revolution sondern mit demokratischen Mitteln erreichen kann, wahrscheinlich gar nicht, weil die etablierten Parteien werden wohl kaum die Aufgabe ihres Machtbereichs einreichen.
    Und ich meine direkte Demokratie mit Absetzen des Parteiensystems, wählen für jede Entscheidung, nicht nur ob der Zebrastreifen mehr dort oder mehr da ist.
    Gibt es dafür überhaupt einen Weg von einem Parteiensystem?
    In der Schweiz wurde dies ja Schritt für Schritt sofort installiert.
    Bei uns, wie könnte man dies erreichen?

  8. sokrates9

    raindancer@ Ich sehe das nicht so problematisch! Direkte Demokratie könnte den Parteien sogar sehr helfen! Nehmen wir als Beispiel den ORF: Ich glaube dass dieses Thema sowohl kurz als auch Strache zu heiß ist!
    Hätten wir jetzt schon ein brauchbares Demokratiepaket würden sich schnell 100.000 Österreicher finden die die Gebührenpflicht abschaffen möchten! Schwarz-Blau könnte sich zurücklehnen und dann leider! gezwungen sein die Privatisierung des ORF auf Grund eines Volksentscheides halt (zähneknirschend?ß) durchzuführen!

  9. Johannes

    Zumindest gibt es Grund zur Hoffnung wenn jetzt nach und nach verschiedenste Persönlichkeiten kritisch werden in Bezug auf die Ereignisse seit 2015.
    Es beginnt ein Paradigmenwechsel wenn man nur betrachtet wie anders heute im Vergleich zu vor zwei Jahren über Migration gesprochen wird so glaube ich haben wir uns in Österreich weiterentwickelt.
    Sicherlich ist es auch den Wahlen zu verdanken das wir fast ein Jahr wenig über Ausländerfeindlichkeit Rassismus Vorwürfe gehört haben. Nun werden vor allem jene die die Wahlen verloren haben wohl wieder loslegen, aber der Wähler hat sie abgestraft und ihre Möglichkeit der politischen Aufmerksamkeit ist wesentlich geringer geworden.
    Die Grünen sind zu einer NPO (nicht parlamentarische Organisation) geworden und daher eine NGO sie werden also weiter aggressiv, wie es sich für NGO gehört; agieren. Ob es beim nächsten mal honoriert wird bleibt zu bezweifeln.
    Deutschland ist erstarrt der merkelsche Weg wird noch ein gutes Stück weit in die falsche Richtung führen, in Österreich besteht Hoffnung das die Parteien egal wie die Regierung ausschauen wird aus den Lektion welche ihnen die Wähler erteilten gelernt haben.
    Auch Macron scheint die Zeichen der Zeit zu erkennen er will illegale Ausländer schon bei kleinsten Delikten ausweisen. Wer hätte das noch vor zwei Jahren gedacht?

  10. "

    @raindancer
    Dirkte Demokratie in der Schweiz, Schritt für Schritt. Ist aber schon seit mehr als 400 Jahren, ein fester Bestandteil der poltischen Landschaft der Schweiz und hat sich bewährt. Direkte Demokratie ist auf dem Prinzip der Subsidiarität aufgebaut und kann nicht von oben verordnet werden. Das Prinzip, zuerst die Gemeinde, dann der Kanton, erst nachher der Bund. Entscheidungen in dieser Reihenfolge. Direkte Demokratie kann nicht von oben verordnet werden, aber sehr wohl sabotiert. Wie die letzten Abstimmungen in der Schweiz es gezeigt haben. Das volk ist für die direkte Demokratie, die classe poltique, insbesondere die Linken, dagegen.
    Nachtrag. Leider wurden Landsgemeinden, das wichtigste Instrument der direkten Demokratie, bereits in den meisten Kantonen abgeschafft.

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