Robert Menasse erfindet Zitate: „Was kümmert mich das Wörtliche“

Der Schriftsteller Robert Menasse hat in Essays und Reden Zitate des Politikers Walter Hallstein über die Auflösung der Nationen in Europa erfunden. Seine Verteidigung: Als Dichter dürfe er das. weiterlesen hier

16 comments

  1. Herbert Manninger

    Auch so ein oberlehrerhafter Märchenonkel, der uns als ,,Intellektueller” ,,Mahner” und ,,Querdenker” angedreht wurde.

  2. Mourawetz

    Der Zitatenerfinderer merkt nicht einmal, dass er über das Ziel hinaus geschossen hat. Ist der Mann verrückt geworden?
    Die Linke schafft sich ab.

  3. sokrates 9

    Er ist doch in guter Gesellschaft mit unseren Qualitätsjournalistendie es mit der Wahrheit ja auch ganz selten zu tun haben!Es zaehlen heute keine Fakten mehr sondern nur mehr was die Nomenklatura will!

  4. Kluftinger

    “Was kümmert mich das Wörtliche…..”
    Aber wenn ein Herr Kickl als BM für Inneres das Wort “konzentriert” verwendet, ist er als Faschist entlarvt.
    Die einschlägigen Medien heulen auf ( ORF; Falter; Standard, Kurier…) und die Welt steht am Abgrund.
    Nicht so bei Herrn Menasse, da muss man tolerant darüber stehen wenn er erfindet – das Wörtliche.
    (man darf nicht sagen er lügt, weil das wäre unter Umständen strafbar)?

  5. Falke

    Die Abschaffung der Staaten und Nationen würde auch dazu führen, dass es etwa keine Länderspiele im Fußball (und allen sonstigen Sportarten) geben würde, ebenso keine Europa- und Weltmeisterschaften. D.h. letzteres schon, aber ohne europäische Staaten. Ich muss ja nicht extra darauf hinweisen, wie derartige Veranstaltungen die Nationen zusammenschweißen und zu nationalem Jubel führen, wobei ich natürlich die negativen Seiten (Gewaltorgien, Zerstörungswut) nicht kleinreden möchte. Aus diesen und vielen anderen Gründen wird ein “einheitliches” Europa ohne Staaten und Nationen nie und nimmer funktionieren. Die EU wird immer ein Staatenbund bleiben und nie zu einem Bundesstaat werden.

  6. Otto mosk

    ich habe schon klenk in einem persönlichen Gespräch geraten er solle nach Berlin auswandern. und gleich den menasse mitnehmen…war ja damals fast prophetisch

  7. Rizzo C.

    Als LINKER SCHWINDLER darf er ALLES. So ist nun mal die linke Auffassung von Freiheit, nicht nur von “künstlerischer” Freiheit. Wahrheit, auch und besonders geschichtliche Wahrheit, ist bekanntlich nach linkem Verständnis nur ein Konstrukt und bedarf erst der formenden linken Meisterhand, damit der linke Pflasterstein die richtige weil rechte Glasscheibe zerbröselt und der linke Molli die untragbare rechte Familienkutsche abfackelt.

  8. Mona Rieboldt

    Falke
    Die Abschaffung der Nationalstaaten ebenso die Schaffung eines neuen
    EUROPA-Menschen wird nie funktionieren. Die Abschaffung von Religion haben weder die Nazis noch die Kommunisten geschafft.

  9. Triumph Cruiser

    @Monika Rieboldt:

    Ihr Zitat: “Die Abschaffung von Religion haben weder die Nazis noch die Kommunisten geschafft.” – korrekt, – der “EUROPA- Mensch” wie Sie ihn nennen, “ist auf einem guten Weg” (um W. Schäuble zu zitieren). Ich denke, dass dieses Europa, in seiner jetzigen “Verfassung”, unrettbar verloren ist.

    Mein herzlicher Dank gebührt den sog. 68ern und deren jahrzehntelanger Indoktrinierung, in Schulen, politischen / kirchlichen Ämtern, den öffentlichen Medien und wo sie sonst noch ihr Unwesen trieben / treiben.

    Wenn meine Gattin auch einst meinte,- ich wäre ein unrettbarer Pessimist (worauf ich ihr stets entgegnete, ich sei kein Pessimist, sondern Realist, lediglich jemand, der noch über etwas Empathie verfügt und auch in der Lage ist, seine Umwelt, objektiv wahrzunehmen), so ist sie heute sehr still geworden und teilt, aufgrund selbstgemachter Erfahrung, meine Bedenken, was “Europa” betrifft.

    Eine “Rettung” ist nicht in Sicht und Menschen wie ein Herr Menasse, ein Herr Claas Relotius , aber auch Menschen vom Schlage einer A. Korun u. Konsorten, zersetzen diesen Kontinent mit jedem Tag ein wenig mehr …

  10. Karl Markt

    Aus den vollständigen Zitaten von Walter Hallstein das Gegenteil von dem abzuleiten, was Menasse sagt, ist unmöglich. Somit hat er schlicht recht.

    Kein einziger Artikel (Welt, Standard, Kleine Zeitung etc…) hat die Courage, auf die Zitate von Hallstein inhaltlich einzugehen. Herauskommen würde genau das, was Menasse sagt.
    Angepatzt ist angepatzt.

  11. Johannes

    Menasse ist ein Schriftsteller mit einer Vision, nicht mehr und nicht weniger. Das man ihn im Mainstream ernst nimmt dafür kann er nichts.
    Ob Hallstein der geistige Vater von Menasse ist oder nicht ist unerheblich, Die EU wird von und für die Lebenden gemacht und ist somit ein Gebilde das dynamisch und organisch wachsen muss.
    Zwang von oben ist dumm und sinnlos, es führt letztendlich dazu das sich eine Clique für das Schicksal verantwortlich fühlt die keine Berechtigung dazu hat. Dann wird es totalitär und das empfinde ich bei jedem Wort von Menasse so, für mich persönlich.

  12. Mourawetz

    Leute wie Menasse würden auch ihre Großmutter verkaufen oder einen Pakt mit dem Teufel abschließen – der natürlich völlig unverbindlich ist – solange es ihrer Sache dient.

  13. Kluftinger

    @ Karl Markt
    Atmen sie durch! Wie kann man von etwas das Gegenteil ableiten das nie gesagt wurde?
    Melasse ist derart kreativ dass man andere wegen Verleumdung anzeigen würde!

  14. Luke Lametta

    Morgen weint er wieder über das postfaktische Zeitalter, alternative Fakten oder Fake News, ich mein, selbst “beyond satire” fasst das nicht mehr. Der hat irgendwie so ein kannst-ned-erfindn-Stadium erreicht, sowas hat den Vorteil, völlig immun gegen Kritik der rationalen Art zu sein. Im Notfall wird halt irgendwas der Sorte “Ich ist ein Anderer” strapaziert, weil Menasse ist bitte ein Künstler – und ihr underlings habts nur “Jobs”, *naserümpf*. Ganz zu schweigen vom tristen Dasein als nationalistische Reaktionäre in tiefster kultureller Finsternis, während Menasse bitteschön EUROPA erdenkt und dabei im Selbstbild schwelgt, quasi Auschwitz gerade ein zweites Mal befreit zu haben. Bow before me.

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