Rohe Worte erschrecken, rohe Gewalt weniger

Von | 1. April 2017

Während der Justizminister die Brutalisierung der Sprache im Netz bekämpft, vollzieht sich die Brutalisierung der Lebenswirklichkeit (googeln Sie einfach mal unter “Messerangriff”) ohne justizministerielle Rügen. – Während ein Anmachspruch eines alten weißen Politikers an der abendlichen Bar eine landesweite Protestwelle auslöst, schweigen dieselben Lautsprecher, wenn Frauen angezündet, hinter einem Auto hergeschleift oder in Ehren gemordet werden. – Im Land der Eunuchen stößt man sich mehr an rohen Worten als an roher Gewalt. (Michael Klonovsky, hier)

5 Gedanken zu „Rohe Worte erschrecken, rohe Gewalt weniger

  1. Thomas Holzer

    “Böse Zungen” behaupten, daß mittlerweile die “rohe, brutale Sprache” der rohen, brutalen Realität hinterhertrottet.
    Es scheint, als ob das Diktum: “Wenn Sprache verkommt, ist Gewalt nicht fern” von der Realität längst überholt wurde.
    Wenn dem so ist, trotten “unsere” gewählten Politikerdarsteller der Realität wieder einmal mehr als nur zeitversetzt hinterher.

  2. Hanna

    Es werden halt wieder einmal die Frauen die Dinge in die Hand nehmen müssen (a propos Eunuchen). Wann das schon einmal so war? Man Google Matriarchate, besonders die Bücher von Irene Fleiß. Warum hat diese Welt aufgehört zu existieren? Weil die Frauen die Männer das tun ließen, was sie damals gut konnten: Sie mit Gewalt vor wilden Tieren zu schützen und Heime zu bauen, aber auf Basis dieser Kraft taten dann die Männer das, was sie wirklich wollen: Macht ausüben. Mit Gewalt. Ohne Hirn, aber mit vielen Selbstbewusstseinsproblemen. Natürlich ist das heute gaaaaanz anders, oder?

  3. Falke

    Während Klonovsky hier wohl den deutschen Justizminister Maas meint, können wir in Österreich dank Brandstetter durchaus mithalten. Letzterer hat bekanntlich kürzlich extra 5 Staatsanwälte ausschließlich für die Verfolgung von “Hasspostings” und “Hetze” im Netz freigestellt. Daran sieht man wohl, wo die Justiz, und damit die gesamte Regierung, die Hauptgefahr für die Bevölkerung sieht: nicht etwa bei Terror, Gewalttaten, Raub, Vergewaltigung usw. – nein, sondern bei der “Brutalisierung der Sprache”. Bei so viel Sorge um meine zarte Psyche befällt mich ja tatsächlich ein großartiges Sicherheitsgefühl.

  4. Fragolin

    Dieser Justizminister ist der Pate der körperlichen Gewalt.
    Jene Organisationen, die von ihm in den “Kampf gegen rächts!” gerufen und von seiner Gesinnungsgenossin im Familienministerium dafür üppig mit faktisch veruntreutem Steuergeld gemästet werden, sind genau jene, aus deren Bodensatz der linksradikale Schwarze Block ausflockt.
    Wen wundert da noch was?

  5. mariuslupus

    Rohe Gewalt wird bewundert, sie wird sogar gefördert. Die Linken, dazu gehören Parteien und Gesinnungsgenossen von ÖVP/CDU/FDP/Neos/Grüne, sind in Gewalt gerade zu verliebt. Die Gewalt soll sich aber gegen Menschen die einer anderen Meinung sind und die sich noch trauen ihre Meinung zu sagen, richten. Dafür gibt es dann die Zensur, die Medien die manipulieren und desinformieren, als ultima ratio Schlägertrupps die von den Linken organisiert und finanziert werden.

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