6 comments

  1. Reinhard

    Investitionen in Bildung schaffen keine Werte, solange man bei uns darunter die Auffettung von Ruhestandsgenüssen und das Herumwursteln in “Bildungsprojekten” versteht, in denen unsere Kinder als Laborratten entfesselter ideologisch durchseuchter und – ganz wichtig – treu zur Parteilinie stehender “Bildungsexperten” missbraucht werden. Natürlich wollen die Roten mit ihrem freimütigen Verhältnis zum Geld anderer Leute nicht die Indoktrination des zukünftigen Wahlvolkes einschränken müssen.
    Wohin dies führt sieht man ja an Rechnungen, die ein Leben über die Verhältnisse als “grundsolide” bejubelt und eine Neuverschuldung von 16% schulterzuckend zur Kenntnis nimmt. Und die einen “Pakt”, also einen Vertrag, nicht akzeptieren mag, wenn er nicht ins politische Kalkül passt.
    16%, das ist, als wenn ein Angestellter, nur um nicht zu sparen wenn Urlaubs- und Weihnachtsgeld entfallen, sich diese per Kredit von der Bank holt. Jährlich. Kann diese “Finanzexpertin” überhaupt genug rechnen, um herauszufinden, wann der Angestellte seine wirtschaftliche Existenz ruiniert hat? Das kann ein Hauptschüler gern für sie unternehmen, oder sogar ein Taxifahrer. Außer vielleicht der eine, der keiner mehr ist.
    Andererseits haben die Wiener in hündischer Treue immer und immer wieder links und noch mehr links gewählt und sich mehrheitlich selbst diesen rotgrünen Geldverbrennungsstadel gegönnt. Dann sollen sie auch nicht jammern, wenn die Stadt eines Tages so pleite ist wie Berlin.

  2. Sybille Stoa

    Lieber @Reinhard
    selbst gute Investitionen in wirklich gute Bildung würden keinen Mehrwert schaffen, wenn ich parallel dazu immer die Steuern und Abgaben anhebe. Ganz einfach, weil die gut ausgebildeten Leute ganz simpel ins Ausland abhauen, wo die Steuern niedriger sind und der Mob weniger Unternehmer-feindlich ist.

    Allerdings sind Nicht-Investitionen in Un-Bildung trotzdem noch eine viel schlechtere Idee!

  3. Reinhard

    Liebe @Sybille Stoa

    prinzipiell gebe ich Ihnen gerne Recht. Eine Lösung wäre die Öffnung des Bildungsbereiches für private Inverstoren, denn die Bildung der Bürger ist keine Aufgabe des Staates. Historisch gesehen ist dies nur ein Nachhall der Entstehung unseres öffentlichen Pflichtschulsystems im damaligen deutschen Preußen, wo der König die Bauernlackel zum Lernen von Lesen und Schreiben zwang, damit sie im Kriegsfalle als mobilgemachte Frontschweine mit modernen Waffen wie Vorderladern und Kanonen umgehen konnten.
    Aber wenn das Wort “privat” ertönt, beginnen die Genossen zu hyperventilieren, denn Privateigentum tolerieren sie nur am eigenen Konto. Und Privatschulen müssen Mangelware bleiben, denn wo sollten sie sonst die eigenen Sprösslinge hinschicken ohne dass sie dort Proletenkindern begegnen?

  4. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Da haben Sie aber die Maria Theresia vergessen, oder unterschlagen 😉
    Nicht alles Übel kommt aus dem Norden.
    Nachdem es für “unsere” Politikerdarsteller selbstverständlich ist, daß diese Jobs schaffen, und nicht Unternehmer, ist es nur zu verständlich, daß diese mehr Geld wollen/brauchen, um deren “Ideen” zu realisieren. Da es nicht deren Geld ist, welches versenkt wird, umso besser 😉

  5. Erich

    Hauptsache, der Bürgermeister lächelt an allen Ecken und Enden von den Plakaten mit dem Hinweis, dass Kindergärten auch weiterhin kostenlos sein müssen und dies als gute Idee (wahrscheinlich seine ureigenste) anpreist. Abgesehen davon, dass wirklich gute Kindergärten in Wien privat (mit Zusatzzahlung) sind: wird das dann als Vorwand für noch höhere Schulden verwendet??
    Aber vielleicht gibt es einmal auch ein “Wien-Gesetz” wie für Kärnten, das Wien von der Schuldenrückzahlung einfach befreit?? Ich fürchte, bei uns gilt “Alles ist möglich”.

  6. Reinhard

    @Thomas Holzer

    Ich will ja nicht klugscheißen, aber: Der preußische Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. führte die Schulpflicht 1717 ein. Maria Theresia erst 1774. Übrigens in Zusammenarbeit mit einem schlesischen Berater, der ihr von Friedrich Wilhelm II. gesandt wurde. 😉

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .