Rücktritt als Fortschritt

Von | 4. Oktober 2017

(ANDREAS UNTERBERGER) “Es wird doch kein Mensch glauben, dass wir Dirty Campaigning gegen uns selbst finanzieren”, so sprach allen Ernstes der SPÖ-Spitzenkandidat, nachdem der größte politische Skandal der Nachkriegsgeschichte geplatzt war. Herr Kern, Sie irren. Kein vernünftiger Mensch zweifelt vielmehr noch, dass Sie selber die Hauptverantwortung für diesen Schmutz tragen. Ihr Gesicht ist unerträglich geworden. Erweisen Sie diesem Land, dem Sie und ihre Partei so viel angetan haben, einen ersten und letzten Dienst: Treten Sie zurück. Bitte!

Und wenn Sie das noch vor den Wahlen tun, erweisen Sie sogar Ihrer eigenen Partei einen Dienst. Egal, wer dann nachfolgt, der rechte Doskozil oder der linke Schieder – für die österreichischen Sozialdemokraten ist heute klar: Tiefer kann es nicht bergab gehen. weiter hier

10 Gedanken zu „Rücktritt als Fortschritt

  1. dna1

    Kern übernimmt nicht einmal die Verantwortung für seine engstes Umfeld, will aber die Verantwortung für ein ganzes Land übernehmen?
    Zurücktreten wäre das Mindestmaß an Anstand, aber nicht einmal den hat er.

  2. Christi

    ‘Der größte politische Skandal der Nachkriegsgeschichte’ – offenbar scheint auch Andreas Unterberger Wahlkampfpropaganda zu betreiben.

  3. G.

    Wir haben in Österreich eine moralische Krise, die beiden Koalitionsparteien, wie siamesische Geschwister aneinander gebunden beherrschen dieses Land seit Gründung der Republik ohne Unterbrechung, auch während der Jahre 2000 – 2005, denn auch in dieser Zeit haben die Bünde, Kammern und Gewerkschaften nicht aufgehört ihre Linie durchzusetzen. Beide verteidigen ihre Macht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Roten und die Grünen beschäftigen berufsmäßige Randalierer, wohlwissend, dass diese gegen die Staatsmacht, gegen unliebsame Parteien etc. mit illegalen Mitteln vorgehen. Zudem agieren auch beide verfassungsfeindlich, indem sie bewußt eine Schwächung der inneren Ordnung und Sicherheit provozieren, durch die oben gennnten Randalierer, wie auch durch die illegale Aufnahme zahlloser Invasoren aus dem Orient und ebenso durch die Übernahme von Schulden anderer Staaten.
    Die Kirchen und viele sogenannte NGOs, die sich an der Versorgung dieser Migranten eine goldene Nase verdienen haben jeden Anspruch moralischer Überlegenheit verloren.
    Der Aufruf der SPÖ sich zu nehmen was einem zusteht, erinnert an die französische Revolution. Wir werden sehen, ob die bevorstehende Revolution auch ihre Kinder frisst! Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis diese beginnt.
    Für die neuen Herren in Österreich aus dem Orient wird die SPÖ bald uninteressant, denn sobald diese nicht mehr an der Macht ist, werden sich die Muslime durch eigene Parteien organisieren und ihre Vorstellungen betreffend der Zukunft Österreichs lautstark umsetzen.

  4. Selbstdenker

    Mit der SPÖ-typischen (Nicht-)Aufarbeitung vom Schmuddel-Gate Skandal hat sie nun die nächste Stufe der Eskalation gezündet:

    Während plötzlich ein SPÖ’ler aufgrund eines Radunfalls nicht vernehmungsfähig ist, tauchen aus dem Nichts sogenannte “Plagiatsexperten” auf, die sich nicht mit einer detaillierten Analyse, sondern mit dem Errichten einer Nebelwand und äquidistanten Framining befassen.

    So wurden in der Vergangenheit stets SPÖ-Skandale “aufgearbeitet”.

    Der gleiche “Plagiatsexperte” gibt über das deutsche Magazin Telepolis den Österreichern auch gleich ein paar “gute” Wahltipps: die Österreicher sollten nicht zur Wahl gehen, weil er die Schuldfrage nicht klären kann oder (eher) nicht klären will.

    Wahrscheinlich sollen die Österreicher erst dann wieder zu Wahlen gehen, wenn die Umfragen für die SPÖ günstiger aussehen?!

    Die SPÖ spielt mit dem Feuer. Ob sich die Wähler im erhofften Ausmaß für dumm verkaufen lassen, wird sich am 15.10. zeigen. Auf jeden Fall hat die SPÖ ein weiteres Mal die Demokratie und den Rechtsstaat massiv beschädigt.

    Die Art und Weise wie Kern, als “Chef” dieser “Truppe” mit Fragen zu Anstand, Verantwortung und Recht umgeht ist unerträglich. Da haben schon Leute, die tatsächlich viel geleistet haben, wegen vergleichsweise lächerlicher Anschludigungen bei völlig ungeklärter Schuldfrage von sich aus den Hut genommen.

    Kern lässt aber zuerst alle anderen über die Klinge springen, bevor er an Konsequenzen für sich selbst denkt: seinen Berater, seine Mitarbeiter, seine engsten Vertrauten, seine Partei, die Demokratie und schließlich den Rechtstaat.

    Herr Kern, sollten Sie sich auf Ortner Online verirren oder einer Ihrer Narrativwächter das lesen: Zeigen Sie in dieser erbärmlichen Affaire wenigstens einmal Charakter, entschuldigen Sie sich und treten Sie zurück.

  5. sokrates9

    Falke@….Gibt es in Österreich (oder sogar nur innerhalb der SPÖ) derart einfältige Menschen, die das glauben?… Ja der ORF!!!! 🙂

  6. Christi

    ,Der größte Skandal der Nachkriegsgeschichte’ – Dirty Campaigning also auch von Andreas Unterberger.

  7. Falke

    @sokrates9
    Danke für den Kommentar zu meinem Beitrag; der ist aber auf rätselhafte Weise verschwunden. Wird hier etwa auch Zensur zugunsten von Kern betrieben?

  8. Rennziege

    Der größte (und einfältigste) Dirty Campaigner in Ortners Wohnzimmer ist der sich unermüdlich blamierende Christian Peter.

  9. Christian Peter

    @Rennziege

    Überzeugte Nichtwähler betreiben kein Dirty Campaigning, das bleibt den minderbemittelten Bürgern vorbehalten, die sich als Wahlvieh der lächerlichen Parteien in Österreich verdingen.

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