Sanktionen gegen Russland gehen leicht nach hinten los

Amerika und Europa denken über Wirtschaftssanktionen gegen Russland nach. Was genau könnten sie machen? Und wie stark würde sich der Westen dabei selbst schaden? Einige Szenarien, recherchiert von der FAZ

7 comments

  1. Thomas Braun

    Sollte man Russland nicht eher dafür belohnen, dass es sich künftig verstärkt um die Ukraine kümmern will? Warum ist die EU so versessen darauf, ja keinen weiteren Nettoempfänger als potentielles Mitglied zu verlieren? Reichen die 20 anderen, die wir schon haben, noch immer nicht? Wann begreifen diese abgehobenen Affen in Brüssel endlich, wie die Realität der Menschen dank völliger Grenzöffnung zum Osten aussieht?

  2. Reinhard

    In einer gestrigen TV-Diskussion (ich glaube auf phoenix, ich habe nicht alles mitbekommen) wurde denn auch vollmundig darüber diskutiert, dass so viele Milliarden in die Ukraine zu stecken grundsätzlich bedeuten muss, sie möglichst sofort zum EU-Mitglied zu machen und am Besten sofort unter den beliebig erweiterbaren ESM-Schirm zu stellen.
    Mir ham’s ja…

    Ich persönlich glaube langsam, der Amerikaner tut inzwischen alles, um Europa zu destabilisieren und die Nettozahler in den Ruin zu treiben. Die EU wurde einst auch als “starkes Gegengewicht zur Wirtschaftsmacht USA” gegründet. Könnte sein, dass die kein Gegengewicht haben wollen. Eine bessere Gelegenheit als Europa ständig mit Kriegsdrohung um Milliarden zu erpressen gibt es nicht. Der erste, der mit der Faust auf den Tisch haut und sagt “Es reicht!” wird damit automatisch zum Kriegstreiber. Und so wird der zahnlose Papiertiger weiter geschwächt und die Amis lachen sich in’s Fäustchen, denn zwischen den Blinden ist der Einäugige König. Und Obama spielt den Kasper, denn ich glaube nicht dass die wahren Strippenzieher im Dunstkreis von Goldmann-Sachs mit ihm ihr Vorgehen besprechen.

  3. Rennziege

    Und was interessieren W.W. Putin diese magenwehigen “Sanktionen”, die eh nur hohle Sprechblasen sind, aus Ohnmacht und Ratlosigkeit geboren? Er schenkt ihnen so viel Augenmerk wie die Besatzung eines T-51-Panzers, dem ein paar Babuschka-Holzpuppen vor die Ketten gerollt werden. Wer will es ihm verdenken?
    Der Ausgang ist eh ziemlich klar: Die Krim will zurück nach Russland, und der Rest der Ukraine will von den EU-Naivlingen aufgepäppelt werden, komplett mit allen ihren Subventionsabgreifern und korrupten Oligarchen. Die können’s kaum erwarten, ihren Diebstahl am Volk fortzusetzen.

  4. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Sein’s mir bitte nicht böse, aber ich denke, weitere Verschwörungstheorien brauchen wir nicht 😉

    Also, die “Goldmänner” ziehen die Fäden am Kasperls Obama, der nichts davon mitbekommt, und parallel dazu auch die Fäden des Ex-KGBlers Putin, der auch nichts davon mitbekommt.

    OK, ich gestehe den EU-Politikdarstellern Unfähigkeit zu, und die Kasperln wissen wirklich nicht, was sie tun; aber der Herr Putin, der hat alle Sinne zusammen und hängt definitiv nicht an den Fäden der “Goldmänner” 🙂 Obama lassen wir mal “außen vor”, immerhin ist er ja Friedensnobelpreisträger 😉

  5. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Putin nehme ich da aber ganz bewusst aus. Man muss (schon immer) den Russen nur an den Nationalstolz pinkeln, dann spielt es Rambazamba. Die einzige Ausnahme war Jelzin, aber der hat im Wodkadunst eh nicht mehr mitbekommen was läuft. Putin ist da wieder berechenbarer. Der ist wie Marty McFly; nenn’ ihn einen Feigling und das Spiel beginnt.
    Ansonsten: Lassen’S mich doch. 🙂
    Ich bin eh harmlos, ich suche nur nach Antworten und stelle da gerne die einfache Frage: Wem nutzt’s?
    So wie die momentan wieder aufkochende Forderung Griechenlands nach hunderten Milliarden Euro Reparationen von Deutschland. Es köchelt und zündelt an allen Ecken. Wem nutzt’s?

    Übrigens zur Verlogenheit der Politik:
    In Kiew erklärt ein durch demokratische Wahlen eingesetztes Parlament auf Druck der Straße den Präsidenten für gefeuert und löst sich von Russland. Alle jubeln!
    In Simferopol erklärt ein durch demokratische Wahlen eingesetztes Parlament seine Nicht-Anerkennung der ungewählten Übergangsregierung in Kiew und erklärt sich für unabhängig mit Bekenntnis zur Bindung an Russland. Alles geifert!
    Da es sich in beiden Fälen um Entscheidungen gewählter Mandatare handelt und in beiden Fällen politischer Druck herrschte, sind die Vorzeichen gleich. Nur das Ergebnis passt einmal und einmal nicht.
    Liebe Politiker, seid wenigstens so ehrlich zuzugeben, dass es nicht darum geht ob eine Entscheidung legitimiert ist oder nicht sondern einzig und allein darum, ob sie euch persönlich in den Kram passt oder nicht!
    Und dieser persönliche Kram ist es, der mich wieder fragen lässt: Wem nutzt’s…?

  6. Christian Peter

    Korrektur : 11 Milliarden Euro Steuergeld ohne Zustimmung der Bürger Europas.

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