11 Gedanken zu „Schäuble: Die Krim 2014, Sudetenland 1938

  1. Thomas Holzer

    Ja, ich sehe auch Ähnlichkeiten zwischen der Annexion der Krim und des Einmarsches der preussischen Truppen in das österreichische Schlesien, 1740.

    Außerdem sehe ich Ähnlichkeiten zwischen der Annexion der Krim und des Versuches des röm. Reiches, Germanien zu besetzen.

    Ähnlichkeiten bestehen auch zwischen der Annexion der Krim und Nordirland, der “Wiedereingliederung” des Elsass’ ins Deutsche Reich 1871, und den Einmarsch der Franzosen im November 1918 mit der folgenden Wiedereingliederung in Frankreich.

    Die Geschichte strotzt nur so von Ähnlichkeiten 😉

  2. Manuel Leitgeb

    Das ist nicht das Sudetenland. Rekapitulieren wir kurz: Die Armee eines fremden Landes marschiert ein, besetzt alle wichtigen Punkte und kontrolliert das öffentliche Leben. Danach wird unter der Federführung einer neuen freundlich gesinnten Regierung eine Abstimmung abgehalten, die mit über 90% Zustimmung für den Anschluß votiert.
    Tja, Krim 2014, Österreich 1938 🙂

  3. Christian Peter

    So ein Schwachsinn. Die Rückführung der Krim war Russlands berechtigte Antwort auf die Provokationen des Westens, in der Ukraine einen Staatsstreich zu finanzieren. Wäre der gewählte Präsident Janukovitsch noch an der Macht, hätte es keinerlei Probleme gegeben.

  4. Christian Peter

    Schäuble muss es wissen, denn die CDU war massgeblich am Staatsstreich in der Ukraine involviert, so gab es viele Millionen von der CDU – nahen Konrad Adenauer Stiftung für ukrainische Oppositionsparteien und Vitali Klitschko wurde von der CDU für seine Auftreten in der Ukraine als Oppositionspolitiker geschult.

    Vitali Klitschko, ein Agent von Angela Merkel :

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/ukraine-vitali-klitschko-ist-ein-agent-von-angela-merkel.html

  5. Mourawetz

    Die Aneignung von fremdem Eigentum ist, was den Sozialismus im Innersten ausmacht. Ist also, wer für diese Aneignung Russlands Verständnis zeigt, im Herzen tief drinnen Sozialist?

  6. gms

    Mourawetz,

    “Die Aneignung von fremdem Eigentum ist, was den Sozialismus im Innersten ausmacht. Ist also, wer für diese Aneignung Russlands Verständnis zeigt, im Herzen tief drinnen Sozialist?”

    Falls Sie als eifriger Strapazeur der Psychoschiene — Sie wissen schon, das ist das mit dem unterstellten Seelenleben, wenn’s keine Argumente mehr gibt, den Faden weiterspinnen wollen, vertiefen Sie sich hier sich doch mal über kompatible Konstellationen aus Freiwilligkeit und Aneignung. Die gibt es nämlich.

    Wie? — Das kriegen Sie unfallfrei nicht gebacken und zieren sich daher? Nun, um hier mal den Mourawetz zu machen: Die Putin-Verdreher haben sich schon ausreichend selbst lächerlich gemacht und wissen das auch.

  7. perry

    @mourawetz

    herzlichen dank für ihre postings in dieser sache; eigenartiger weise scheinen in diesem (liberalen!) forum die bewunderer des diktators putin das sagen zu haben.

  8. Thomas Holzer

    ²Die Aneignung von fremdem Eigentum ist……………”

    Ich erlaube mir, wie folgt festzuhalten:
    1.) Meiner Meinung nach gibt es keine “Aneignung” von fremden Eigentum
    2.) “fremdes” Eigentum, Eigentum eines Anderen kann (in einem Rechtsstaat, und darüber hinaus) nur durch Kauf erworben werden (siehe Alaska)
    Und ja, ich lasse mich jetzt nicht über den An- und Verkauf von Ländern/Regionen aus; dies ist ein anderes Thema.
    3.) Ergo ist eine sogenannte “Aneignung” schlichtweg eine Enteignung; auch wenn es sich um eine Region, einen Teil eines Staates oder um einen Staat handelt.
    Aber:
    Der Staat, in seinem! “Hochheitsbereich”, eignet sich permanent fremdes Eigentum an, nämlich durch Steuern.
    Insofern ist der Begriff “Aneignung” ein “wunderbarer” Euphemismus, welcher den Tatbestand des Diebstahls durch den Staat zu verschleiern sucht!

  9. Reinhard

    Den geifernden Kriegstrompeten hier mal ins Tagebuch geschrieben:

    Euer verhasster Erzfeind im Osten hat’s euch doch vorgemacht: Uniformen gibt es überall zu kaufen und Hoheitsabzeichen sind verzichtbar. Also besorgt’s euch ein Guerilla-Kostüm, fahrt’s auf die Krim und befreit sie heldenmütig! Dann hättet ihr wenigstens Eier in der Hose und würdet nicht nur danach greinen, das andere gefälligst dort eingreifen sollen.

    Man muss Putin nicht mögen (die primitive Anpisserei eines “perry” ist entbehrlich, passt aber in die hirnlose Kriegspropaganda der geistigen Terrier), aber wenn der “Verlust” einer Halbinsel (Wem gehört die eigentlich, wenn nicht ihren Bewohnern? Der geifernden Milliardärin mit dem Ringelzopf?) zu genau NULL zivilen Opfern führt, die “Rückeroberung” aber zu TAUSENDEN zivilen Opfern führen würde, dann fällt die Entscheidung leicht. Immerhin geht es hier nur um Steuereinnahmen – die dem eingefleischten Sozi natürlich mehr Wert sind als das Leben einer Handvoll Pöbels.
    Und wer verhält sich jetzt “liberaler” – der, der ein Volk abstimmen lässt oder diejenigen, die sich demokratisch unlegitimiert in eine Regierung geputscht haben und hinter Lügen verstecken? Es ist ruhig geworden um die Maidan-Scharfschützen, nachdem der Verdacht aufkam, die Putschisten hätten selbst die zivilen Demonstranten abgeknallt wie Karnickel. Nur nicht laut reden um nicht die falschen Hunde zu wecken, das könnte ungemütlich werden für die vornherum empört spielenden Politintriganten.
    Nein, man muss Putin nicht bewundern. Aber ich muss auch nicht die Cholera verdammen und dafür die Pest bejubeln. Der Westen hat Scheiße gebaut und Putin hat sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Die Weicheier in Brüssel haben doch wohl echt geglaubt, Putin würde zuschauen, wie vom Westen bezahlte , verfassungswidrig hochgeputschte Straßenrandalierer die EU und die NATO bis an die Kasernenmauer der Schwarzmeerflotte heranführen?
    Aber ich erwarte nicht, dass die Kriegstreiber und Hetzer das verstehen. Die folgen ihren eigenen Zielen, und wenn andere dafür ins Gras beißen, ist denen das egal.

  10. M.Kunze

    bravo Reinhard! nur neutrale Analyse macht Sinn. die stümperhafte “Politik” des Westens hat Putin geradezu gezwungen zu tun was er tat. post festum herumjammern ist nur dumm.

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