Scheden: Antisemit wird man ja wohl noch sein dürfen….

Von | 8. Januar 2016

Am 9. November fand im schwedischen Umeå zum Gedenken an die Kristallnacht (die Nacht 1938, in der in Deutschland 400 Juden ermordet sowie 30.000 jüdische Männer verhaftet und in Konzentrationslager geschickt wurden) eine Demonstration gegen Rassismus statt. Es gab nur einen Haken: Die Juden in Umeå wurden zu der Demonstration nicht eingeladen. Als Grund wurde von Jan Hägglund, einem der Organisatoren, angegeben, dass die Demonstration als “für sie nicht willkommene oder unsichere Situation wahrgenommen” würde…. (hier)

4 Gedanken zu „Scheden: Antisemit wird man ja wohl noch sein dürfen….

  1. gms

    Falke,

    > [ausbessern] Vielleicht auf „Schäden“?

    Der Fipptehler im Text der österreichischen Bundeshymne blieb bislang ebenfalls unentdeckt, wo nämlich korrekt “Land der Hemmer” stehen muß. Wobei das mit den Werkzeugen zum Niederhämmern natürlich auch seine Berechtigung hat.
    Wer sollte da den Schweden übelnehmen, daß sie ausgerechnet den Beginn ihrer zweiten nationalen Strophe wörtlich nehmen? Liebes Nordland, du thronst auf Erinnerungen großer, vergangener Tage. Angesagt und durchgezogen!

    Karl Kraus würde mit den heute rasenden Sisten in Europa Schlitten fahren, wenngleich mit fragwürdigem Ausgang — Notwehr mit dem Florett gegen anrollende Panzer, während zugleich künstlich hochgewirbelter Schlamm eigenen Verbänden die Sichtluken verdunkelt. Im Nachhinein sah niemand das Unheil anrollen. Auch nichts Neues.

  2. Fragolin

    @Lugg
    Finde ich auch. Wie wichtig ein “w” ist, kann jeder Schweißer erklären…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.